2025 war ein Jahr voller Reisen, Begegnungen und Fotos. Ein Jahr voll unvergesslicher Momente, gigantischer Tiersichtungen, wunderschöner Lichtstimmungen und unerwarteten Augenblicken. Jede Reise hat ihre eigenen Spuren hinterlassen, jede Situation ihre Geschichte. In diesem Artikel möchten wir dir unsere 12 Fotos des Jahres zeigen. Es sind Fotos, die in 12 dieser ganz besonderen Momente 2025 entstanden sind. In Augenblicken, in denen plötzlich alles ganz perfekt zusammenkam. Komm mit uns auf eine Reise durch unser Jahr!
In diesem Beitrag
Das Jahr 2025
Unser Jahr war turbulent, aufregend, wild und bunt. Es führte uns an Orte, von denen wir nie dachten, dass wir sie je im Leben besuchen würden, bescherte uns Tierbegegnungen, die wir uns niemals hätten erträumen lassen und schenkte uns neue Bekanntschaften mit Menschen, die hoffentlich noch in vielen Jahren unser Leben bereichern.
Wir haben 2025 in 8 Ländern intensiv fotografiert. Ein Schwerpunkt lag dieses Jahr auf der Tierfotografie, aber auch die Landschaftsfotografie und die Streetfotografie in Lateinamerika begleitete uns vor allem über die erste Jahreshälfte. Technisch haben wir dieses Jahr in neues Equipment investiert (zwei Canon R5 Mark II sowie zwei Canon RF 100-500mm IS USM L), was uns schneller, agiler und zuverlässiger bei unserer Fotografie unterstützt.
In diesen Ländern haben wir 2025 fotografiert (chronologisch geordnet):
- Panama
- Peru
- Chile
- Argentinien
- Deutschland
- Österreich
- USA inkl. Alaska
- Finnland
Von der blühenden Lüneburger Heide bis ins karge Feuerland, von den Zieseln und Hamstern in Wien bis zu den Grizzlys und Elchen Alaskas, von den Nordlichtern Finnlands bis in den tiefen Amazonas-Dschungel Perus: Wir lieben die Vielseitigkeit der Fotografie und es ist genau diese Abwechslung, die dieses Jahr für uns geprägt hat und sich auch in unseren besten Fotos des Jahres widerspiegelt.


Unsere 12 Fotos des Jahres
Puma in Patagonien (aufgenommen von Jan im März 2025)
Unser März in Patagonien bescherte uns eine Begegnung mit einem wilden Puma, die wir niemals vergessen werden. Mit unserer Fotoreise-Gruppe waren wir unterwegs im Torres del Paine Nationalpark (Chile), als es unser Guide plötzlich sehr eilig hatte: Ein Puma-Weibchen wurde in der Nähe einer Straße gesichtet, die nicht weit von uns entfernt war. Wir sprangen in das Fahrzeug, rasten zur angegebenen Stelle und konnten erstmal tatsächlich nicht aussteigen, weil der Puma direkt neben unserem Fahrzeug war. Als er dann wieder im Gebüsch verschwand, konnten wir etwa zehn Minuten parallel zu ihm gehen und dabei ganz gute Blicke erhaschen. Dann plötzlich drehte das Pumaweibchen und kam aus dem Gebüsch direkt auf uns zu, ging wenige Meter entfernt an uns vorbei und verschwand dann auf der anderen Seite des Weges. Wir verbrachten noch den ganzen Tag mit ihr und erhaschten viele gute Fotos. Unvergessen wird uns aber für immer der Moment sein, als diese majestätische, normalerweise so scheue Raubkatze aus den Büschen direkt auf uns zu kam – eine Once-in-a-lifetime-Begegnung, deren Foto wohl für immer eines unserer Lieblingsbilder sein wird.

Gewitter in Canyonlands (aufgenommen von Sina im Oktober 2025)
Sehr früh morgens waren wir auf unserer USA-Fotoreise unterwegs, um den Sonnenaufgang an einem besonderen Ort im abgelegenen Canyonlands Nationalpark zu fotografieren. Das Wetter war ganz gut angesagt, machte uns nun aber einen Strich durch die Rechnung: Statt lauer Luft erwartete uns strömender Regen, statt einem malerischen Sonnenaufgang dunkle Wolken und ein tobendes Gewitter. Zusammen mit ein paar Teilnehmern trauten wir uns trotzdem aus dem Van und machten uns durch den Regen auf zur Abbruchkante, von der aus man einen wahnsinns Blick über den Canyon hat. Die Landschaft wirkte surreal im Gewitter-Licht, die Wolken türmten sich auf und immer wieder zogen Blitze über den Himmel. Es war ein unheimlicher, aber doch ergreifender, ein unbequemer, aber doch unvergesslicher Moment. In dieser surrealen Landschaft im Fang der Naturgewalten entstand an diesem Morgen dieses Foto, das für uns zu unseren besten Landschaftsfotos 2025 zählt.

Basstölpel auf Helgoland (aufgenommen von Sina im Mai 2025)
Die Basstölpel auf Helgoland gehören für uns zu den fotogensten Vögeln Deutschlands. Im Rahmen unserer Fotoworkshops haben wir die Nordseeinsel mit den hübschen Vögeln dieses Jahr drei Mal besucht. Auf der ersten Reise hatten wir wunderbare Lichtbedingungen, aber es war eiskalt, die Temperaturen im einstelligen Bereich und der Wind pfiff über die Klippen. Als wir am ersten Abend eigentlich fast schon gehen wollten, sahen wir plötzlich, wie einer der Basstölpel mit einer Feder zu spielen schien. Er warf sie ein paar Mal hin und her und verlor sie schließlich im Wind. Es war ein kurzer Moment von wenigen Sekunden, in dem alles perfekt zusammen kam: Das weiche Licht des Abends, das wunderschöne Tier, der ruhige Hintergrund der blauen Nordsee und der spielerische Augenblick hoch oben auf dieser Klippe, der so flüchtig war wie eine Feder im Wind, den wir aber auf diesem Foto für immer festhalten konnten.

Grizzly beim Lachsfischen in Alaska (aufgenommen von Jan im August 2025)
Die Fotografie der Grizzlybären beim Lachsfischen ist eines der riesigen Highlights unserer Alaska-Fotoreise. Mit einem kleinen Wasserflugzeug fliegen wir mit unseren Fotoreise-Teilnehmern weit raus in die unbändige Natur Alaskas, wo wir wilde Grizzlys beim Lachsfischen, Spielen, Ausruhen und Toben beobachten können. Dieses Jahr gab es unfassbar viele Lachse und so hatten wir riesiges Glück und konnten an einem einzigen Tag ganze 21 Bären – 18 Grizzlys und 3 Schwarzbären – fotografieren. An diesem Tag sind unheimlich viele gute Fotos entstanden und wir zählen jeder eins zu unseren persönlichen 5 Lieblingsfotos des Jahres. Weitere Fotos dieses unvergesslichen Tages in Alaska teilen wir hier mit dir: Bären in Alaska fotografieren – Ein Traum wird wahr
Jans Favorit von den Bären in Alaska ist recht am Anfang des Tages entstanden. Sehr lange beobachteten wir eine Bärenmutter mit ihren Jungen, die immer wieder ins Wasser sprang und riesige Lachse hervorholte. Bei einem Angriff rannte sie genau in unsere Richtung. Die Wassertröpfen spritzten links und rechts von ihr in die Höhe, ihre riesigen Pranken schwebten kurz über der Wasseroberfläche und ihr Kopf schaute aus der Wolke von aufgewirbelten Wasser heraus. Es war ein perfekter Moment, kürzer als eine Tausendstel-Sekunde, den Jan auf diesem Foto festhalten konnte

Grizzlyjunge beim Spielen in Alaska (aufgenommen von Sina im August 2025)
Sinas bestes Foto genau dieses Tages ist nur eine Viertelstunde vorher uns bei der gleichen Bärenfamilie entstanden. Während die Mutter immer wieder Lachse aus dem Wasser fischte, fraß sie diese gar nicht immer – oder nur zum Teil –, weil die Bären wegen der Fülle an Lachsen dieses Jahr im Überfluss lebten und mehr fingen als sie fressen konnten. Ihre beiden Jungen, Geschwister aus diesem Jahr, fanden einen der übrig gebliebenen Lachse, spielten mit ihm, rannten mit ihm durchs Wasser und stritten sich um den für sie viel zu großen Fisch. Es entstand eine ganze Fotoserie von diesem Spiel und es ist wohl kaum möglich, das eine beste Foto aus diesen Hunderten auszuwählen. Stellvertretend für die Reihe zeigen wir hier ein Foto der beiden Bärenjungen, das uns besonders gut gefällt. Bären-Babys beim Spielen zu beobachten und fotografieren zu dürfen, war für uns eines der Highlights dieses Jahr. Eine Erinnerung, die wir ganz sicher für immer in uns tragen werden.

Nordlichter über Finnland (aufgenommen in Teamarbeit im September 2025)
Das Wetter war fast immer klar bei unserer Herbst-Reise durch Finnland und je nördlicher wir fuhren, desto kälter wurden zwar die Nächte, aber desto größer war auch die Nordlicht-Chance. Wie fast immer standen wir an einem Abend mit unserem Wohnmobil an einem See, als Sina nachts nochmal rausgehen wollte, um Nordlichter zu fotografieren. Wir hatten Sicht nach Osten, sodass wir uns durch einen kleinen Wald schlagen mussten, um in die richtige Himmelsrichtung sehen zu können – nach Norden. Als wir uns in der Dunkelheit endlich unseren Weg durch den Wald gebahnt hatten, eröffnete sich vor uns ein wunderschöner Blick über den See und den leuchtenden Himmel.
Es war komplett windstill, sodass die Nordlichter im See reflektierten wie in einem Spiegel. Vor uns lag ein kleines Boot im Wasser, das Sina als Motiv nutzen wollte. Die Fotos wurden zwar gut, aber erst dann wirklich exzellent, als Jan die Idee hatte, das kleine Boot mit der Taschenlampe anzuleuchten. Zu unserem großen Glück war es grün, sodass es sich perfekt in die Szene einfügte. Durch die perfekte Spiegelung entstand ein magisches Bild von dieser unvergesslichen nordischen Nacht. Da Sina zwar die Idee für das Bild an sich hatte, die Bildkomposition gemacht hatte und den Auslöser gedrückt hat, Jan aber mit der Beleuchtung des Bootes das Bild erst zu dem gemacht hat, was es ist, schreiben wir dieses Foto uns beiden zu und bezeichnen es als Gemeinschaftswerk.

Mädchen in El Chorillo, Panama (aufgenommen von Jan im Januar 2025)
Wie immer führte uns unsere erste Fotoreise des Jahres durch Panama. Am Anfang der Reise erkunden wir das kontrastreiche Panama City – fotografieren die glitzernden Wolkenkratzer am Pazifik, aber (zusammen mit einem sehr guten, hier wohnhaften Guide) auch die ärmeren, vergessenen Viertel, die als unsicher gelten und in die sich normalerweise kein Tourist verirrt. An einer Straßenecke sprachen wir mit einer Frau, deren Kinder auf der Straße spielten. Sie wohnt in einem Haus, das typisch für das Viertel El Chorrillo ist, das 1989 von den Amerikanern zerbommt und seitdem vergessen wurde: Sehr klein, gebaut aus Holz, abblätternde Farbe – aber mit Bewohnern, die immer ein Lächeln und nettes Wort auf den Lippen haben. Wir fotografierten die spielenden Kinder und ließen sie auch selbst Fotos machen, als eine jüngere Tochter der Frau vom Lachen draußen angelockt wurde und durch den Vorhang, der die Tür verdeckte, nach draußen linste. Die Kulisse des alten, kaputten Hauses wird aufgehellt durch das lachende Kind, und bildet für uns in einem Foto die Kontraste des Viertels El Chorrillos und ganz Panama Citys auf eine unaufdringliche, aber doch intensive Weise ab.

Los Cuernos im Sonnenaufgang (aufgenommen von Sina im März 2025)
Patagonien ist Heimat der Winde, der dramatischen Lichtstimmungen, der schönen Wolken und der unfassbaren Kulisse. Für die Landschaftsfotografie ist es sicher eine der schönsten Regionen der Welt. Einen der ersten Morgen unserer Fotoreise verbrachten wir an einem Spot nahe unseres Hotels, an dem wir über einen See einen magischen Blick auf die Bergkette „Los Cuernos“ („Die Hörner“) haben, die morgens von der aufgehenden Sonne angeleuchtet werden – wenn man Glück hat und die Wolken die Sonne nicht verdecken. An diesem Morgen hatten wir Glück und nicht nur besondere Lichtbedingungen, sondern auch einen fast windstillen Morgen, wie wir ihn auch nach vier Reisen nach Patagonien eigentlich noch nie erlebt haben. Sina half eigentlich einer Teilnehmerin bei ihren Fotos und hatte ihre eigene Kamera etwas weiter weg aufgestellt – an einem eigentlich eher „einfachen“ Spot ohne besonderen Vordergrund. Nur ab und zu löste sie zwischendurch aus, um ein paar Fotos dieses Morgens mitzunehmen. Auf einem Foto kam dann aber alles zusammen: Die Wasserfläche war für ein paar Sekunden komplett still und offenbarte eine traumhafte Spiegelung der Cuernos, die genau jetzt im Morgenlicht leuchteten. Die Wolken umrahmten die Bergkette perfekt und gerade die einfache Komposition stärkte am Ende das durch die Spiegelung sehr symmetrische Foto. Für Sina wurde dieses „Nebenbei-Bild“ ihr Lieblings-Patagonienfoto des Jahres.

Punkaharju in Finnland (aufgenommen in Teamarbeit im September 2025)
Wie schon das erste Bild aus Finnland bezeichnen wir auch dieses Drohnenfoto aus dem September als Gemeinschaftswerk. Die sogenannte Rückenstraße in der Gemeinde Punkaharju überquert den Saimaa, Finnlands größten See. Sie eröffnet traumhafte Ausblicke auf die für Finnland so typische Szenerie. Wirklich beeindruckend ist diese Landschaft aber aus der Vogelperspektive, insbesondere in der tiefstehenden Sonne, wenn sich die leuchtenden grünen Bäume wunderschön vom dunklen Wasser des Sees abheben und zu erkennen ist, wie weit die Landschaft aus kleinen Inselchen und Seen gen Horizont noch reicht.
Aufgenommen haben wir dieses Foto während unserer Scouting-Reise durch Finnland. Am mittleren Himmel ist erkennbar, dass ein Unwetter heranzieht, wir erwischten für das Foto aber noch die letzten warmen Lichtstrahlen vor dem Regen. Sina suchte den Spot aus, zusammen entschieden wir über Tageszeit und Komposition, Jan steuerte die Drohne, legte den finalen Bildschnitt fest und drückte den Auslöser. Für uns zeigt dieses Foto die Schönheit und Besonderheit, die Weite und idyllische Einsamkeit Finnlands auf einem einzigen Bild.

Basstölpel-Detail auf Helgoland (aufgenommen von Jan im Mai 2025)
Ebenfalls bei den Basstölpeln auf Helgoland, bei denen wir dieses Jahr so viele besondere Stunden verbringen durften, entstand dieses ruhige Close Up. Während die Basstölpel-Kolonie aufgeregt schnatterte, immer neue Tiere heranflogen und die Luft aus einem Gewirr aus Salzwassergeschmack und Vogelrufen gesättigt war, saß dieses eine Tier ruhig auf seinem Nest und schien immer wieder friedlich einzuschlafen. Er war ein Ruhepol im Drunter- und Drüber der Kolonie, scheinbar entspannt und entkoppelt vom Wirrwarr der Welt um ihn herum.
Für uns wirkt dieses Tierporträt durch seinen Minimalismus, die Reduktion auf Weiß und Schwarz mit dem zarten blauen Augenlid und den engen Bildausschnitt mit Konzentration auf das Wesentliche. Wenn wir unsere Fotos dieses Jahres durchsehen, ist es für uns ein Ruhepol, genau wie es der Vogel in seinem Nest war; ein weißes Juwel in einer lauten Zeit.

Perito Moreno Gletscher (aufgenommen von Sina im März 2025)
Der Perito Moreno Gletscher (Argentinien) ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Südamerikas. Tausende Besucher tummeln sich hier jeden Tag, schießen unzählige Fotos, machen Schiffstouren und Gletscherwanderungen. Am frühen Abend schließt der Los Glaciares Nationalpark, der den Gletscher beheimatet. Dann wird es hier wieder ruhig, mystisch. Nur das nun fast ohrenbetäubend laute Knacken und Kalben des Gletschers durchreißt ab und zu die Stille. Um diese Magie des Perito Moreno erleben zu können, haben wir für unsere Fotoreise eine Sondergenehmigung der argentinischen Regierung eingeholt, die es uns erlaubt, nach Parkschließung noch einige Stunden allein hier zu sein. Dann, wenn das Licht weicher wird und die Geräusche der letzten Busse längst vergessen, stehen wir allein an der Abbruchkante und schauen hinaus in die Naturgewalt unserer Erde.
Die 30-sekündige Belichtung macht an diesem Abend das Ziehen der Wolken sichtbar, die zwischen zwei Schlechtwetterfronten einen kurzen Moment der Sonne und sanfter Farben am Himmel offenbaren. Die Eisberge unter uns bewegen sich in diesen 30 Sekunden fast gar nicht – wie stille Zeugen der Ewigkeit. Und doch wissen wir, dass sie am nächsten Morgen verschwunden sein werden. Verschwunden, wie der Rest der magischen Stimmung, die uns an diesem Abend über Stunden in ihren Bann zieht.

Im Bann der Elemente in Patagonien (aufgenommen von Jan im März 2025)
Noch ein Best Of aus Patagonien zeigt die Bergkette Cuernos an einem pastellfarbenen Morgen. Ein sanftes Morgenrot überspannt die Szenerie, während sich die für Patagonien typischen, ungewöhnlichen Wolken am Himmel formatieren. Jan wählte für dieses Foto eine tiefe Perspektive am Seeufer mit einem leuchtenden roten Stein im Vordergrund. Die klaren Strukturen des Steins und sein starker Farbkontrast zum schwarzen Ufer bilden die unsere Hälfte des Fotos, während die obere gestaltet wird von der Ruhe und den Pastellfarben der Landschaft, kurz bevor die Sonne über den Horizont klettert und die Szenerie in gesättigten Farben zu leuchten beginnt.
Jan hat diesen Morgen in Patagonien völlig allein an dem See verbracht und die Stille und besondere Stimmung stundenlang in sich aufgesogen. Für ihn war es einer dieser seltenen Momente, in denen alles zusammenpasst: das Licht, die Kulisse, die Wolken – und das Gefühl, am richtigen Ort zu sein. Die Szenerie vor dem tatsächlichen Aufgehen der Sonne war dabei nicht laut oder spektakulär, sondern leise und kraftvoll zugleich. Genau dieses Zusammenspiel aus Ruhe und Intensität hat ihn berührt und macht den Morgen im Torres del Paine Nationalpark für ihn zu einem der schönsten des Jahres.

Was bleibt
Wir haben mehr „beste Fotos“ gemacht dieses Jahr. Fotos von den Zieseln in Wien, den Bienenfressern in Ostdeutschland, den Bären und Wölfen in Finnland, den magischen Wüsten des Südwestens der USA, der quirligen Kolibris in Panama, der beeindruckenden Riesenschlangen am Amazonas. Fotos von Menschen, von Tieren, von der Welt. Viele dieser Fotos haben wir in den letzten Monaten auf Lichter der Welt geteilt, manche folgen noch. Manche werden es nie in die Öffentlichkeit schaffen, manche auf riesige Plakatwände. Manche werden wir in einigen Jahren nochmal ansehen und denken „oh, das ist ja euch ein tolles Bild, das hatte ich nie so auf dem Schirm“ und manche werden es in unsere Geschichten, Präsentationen und an unsere Wände schaffen.



In unseren Herzen, unseren Gedanken und unseren Erinnerungen, sind sie alle. Weil sie für die Welt Fotos sind, für uns aber Momente unseres Lebens. Unseres Jahres 2025, dass wir, vor allem Dank der Fotografie, an so vielen besonderen Orten und mit so vielen unvergesslichen Begegnungen verbringen durften. Wir uns unheimlich gespannt auf alles, was noch kommen mag. Unheimlich dankbar für alles, was wir gesehen haben. Dankbar für die 12 schönsten Fotos. Und dankbar auch für die Aufnahmen, die wir nie gemacht haben, aber im Herzen tragen.
Auf 2026 und die Momente, die es mit sich bringt!

2 Kommentare
Was für eine unglaubliche Auswahl an Top 12 Fotos des Jahres! Die Bandbreite von der majestätischen Puma-Begegnung bis hin zu den dynamischen Grizzly-Aufnahmen ist wirklich beeindruckend. Besonders das Timing und die Schärfe beim jagenden Grizzly zeigen euer Können, diesen einen kurzen, perfekten Augenblick festzuhalten. Mein Tipp: Vergesst bei aller Spektakularität nicht die leisen, emotionalen Details, denn oft sind es gerade die unscheinbaren Momente, die eine Geschichte zeitlos machen. Vielen Dank für diese tolle Inspiration!
Liebe Grüße
Marc Wayne Schechtel
wayne_1313 Fotografie
Hallo Marc,
vielen Dank für die lieben Worte! Schön, dass dir die Fotos gefallen!
Liebe Grüße
Sina