Autor

Jan

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Manchmal wünschen wir uns Anarchie.

Wir wollen fotografieren, was gerade da ist und worauf wir Lust haben. Wir wollen die Skateboarder auf der Straße nicht fragen, bevor wir sie fotografieren.
Der alte Mann mit der Zigarre wird schon damit einverstanden sein, wenn wir sein Portrait auf Facebook zeigen.

Gleichzeitig wollen wir selbst meist nicht ungefragt von fremden Leuten ins Internet gestellt werden.

Weich fließendes Wasser.
Beeindruckende Skyline-Aufnahmen in der Nacht.
Feierabendverkehr auf einer Autobahn.
Sternenbahnen am Himmel.

Langzeitbelichtungen sind ein spannendes Feld der Fotografie, das dir viele neue Möglichkeiten eröffnet. Auch auf Reisen eröffnen sich immer wieder Gelegenheiten für Bilder, die ganz besonders faszinierend und manchmal völlig unwirklich erscheinen.

„Welches Objektiv soll ich mir kaufen?“

Egal ob auf unseren Workshops, von Bloglesern per Mail, privat im Freundeskreis oder von interessierten Gästen auf Hochzeiten: Diese Frage ist zweifelsohne eine der häufigsten, die uns im Zusammenhang mit Fotografie gestellt wird.

Und sie ist so unheimlich schwer zu beantworten!

Es gibt hunderte Objektive auf dem Markt. Wir selbst haben ein Dutzend, alle sind geil in manchen Bereichen und unbrauchbar in anderen. Eins ist großartig für Portraits, das andere für Landschaften, eines eignet sich super für Wildtierfotografie und das nächste für Partybilder in der Nacht.

Stell dir vor, das beste Objektiv wäre gleichzeitig auch das günstigste.

Stell dir vor, all die Qualitätsprobleme deiner Bilder wären mit einem Mal passé.

Stell dir vor, du könntest wunderschöne Natur- und Portraitfotos mit zauberhaften Bokehs (Hintergrund-Unschärfe) zaubern.

Gleichzeitig wäre dieses Objektiv das kleinste, leichteste und unkomplizierteste, das du dir vorstellen kannst.

Ein Roadtrip durch den isländischen Winter ist eine großartige Erfahrung, die du nie vergessen wirst. Außerhalb der Saison hat das Land aus Eis einen ganz besonderen, einzigartigen Charme. Hier gelangst du zu unserem Bericht über unseren zweiwöchigen Roadtrip durch Schnee und Eis.

Wenn du dich dafür entscheidest, im Winter durch Island zu reisen, solltest du beachten, dass du den Winter auf der Insel am Polarkreis nicht mit unserem Winter in Deutschland vergleichen kannst. Es werden dich neben atemberaubender Natur schwierige Witterungsbedingungen und Einsamkeit erwarten, die du in Deutschland so nicht kennst.

Wir fühlen uns wie in einem Schwarz-Weiß-Film.

Um uns herum ist eine schwarze Aschewüste. Egal wohin wir schauen, in alle Richtungen spannt sich der graue Himmel über den schwarzen Sand. Wir haben kein Gefühl mehr für Entfernungen, keins für Zeit. Wie lang sind wir schon gegangen? Wie weit müssen wir noch? Ist das überhaupt die richtige Richtung?

Dann, endlich, taucht hinter einem Hügel das alte Flugzeugwrack auf. Es liegt hier mitten in der schwarzen Wüste, wird weder geborgen noch zu Geld gemacht. Hier gibt es keine Hotdog-Stände. Hier gibt es außer das Wrack eigentlich nur eins: Gar nichts. Hier ist nichts, was uns an unseren Planeten erinnert, so wie wir ihn kennen.

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