„Welches Objektiv soll ich mir kaufen?“

Egal ob auf unseren Workshops, von Bloglesern per Mail, privat im Freundeskreis oder von interessierten Gästen auf Hochzeiten: Diese Frage ist zweifelsohne eine der häufigsten, die uns im Zusammenhang mit Fotografie gestellt wird.

Und sie ist so unheimlich schwer zu beantworten!

Es gibt hunderte Objektive auf dem Markt. Wir selbst haben ein Dutzend, alle sind super in manchen Bereichen und unbrauchbar in anderen. Eins ist großartig für Portraits, das andere für Landschaften, eines eignet sich super für Wildtierfotografie und das nächste für Partybilder in der Nacht.

Unser Fotoequipment – Womit wir fotografieren!

Das perfekte Objektiv für jeden Bereich gibt es nicht, das verbieten leider schon die physikalischen Gesetze der Optik. Von sogenannten Superzooms, die einen sehr großen Brennweitenbereich umfassen und damit die Allheilwaffe zu sein scheinen, raten wir übrigens ab. Hier siehst du, warum:

Superzoom – Das richtige Objektiv für mich?

Beispielbild Sigma 17-70

 

Die meisten Anfragen, die uns bezüglich der Objektivwahl erreichen, sehen in etwa so aus:

Hallo ihr Lieben,

welches Objektiv könnt ihr mir als Einsteiger empfehlen? Ich fotografiere hauptsächlich auf Reisen, nur selten mal auf Familienfeiern. Mir sind schöne Landschaftsfotos wichtig und Schnappschüsse zur Erinnerung. Allgemein möchte ich mich nicht auf einen Bereich der Fotografie spezialisieren. Toll wäre es auch, wenn ich ein paar Sportfotos machen könnte.

Ich habe die Canon 750 D. Habt ihr irgendwelche Tipps für mich?

Uff.

Aber: Challenge accepted!

Wir haben es getan.
Wir haben verschiedenste Objektive für dich getestet – in allen Situationen, in die ein Hobbyfotograf so kommt. Wir waren auf Reisen, beim Sport, beim Hunde-Streicheln, auf Familienfeiern und in der Kirche. Wir haben Landschaftsfotos gemacht, in schwierigen Lichtsituationen fotografiert, Serienaufnahmen gemacht, Party- und Wildtierbilder.

Wir haben das perfekte Allround-Objektiv für den anspruchsvollen Fotografie-Einsteiger gesucht.

Ein Objektiv, das du mit auf jede Reise nehmen kannst, das aber auch großartige Portraits von deinen Freunden oder deinem Haustier macht. Mit dem du einfach mal dein Essen fotografieren kannst, einen atemberaubenden Sonnenuntergang, knackscharfe Blumenfotos und rauschfeie Langzeitbelichtungen in der Nacht.

Mit umwerfender Bildqualität, einem zuverlässigen und schnellen Autofokus, einer guten Lichtstärke, brillanten Farben, für jede Kameramarke zu kriegen und das alles natürlich zu einem für jeden akzeptablen Preis.

Wir haben es gefunden.

Das Sigma 17-70mm f/2,8-4,0 DC, Makro, OS, HSM Sigma 17-70mm Objektiv

Das Sigma 17-70mm ist das ultimative Reiseobjektiv.

Du bekommst es für Canon-, Nikon-, Sony- und Pentax-Kameras.

Dies sind die Gründe, warum das Sigma 17-70mm DAS ultimative Reiseobjektiv ist, das du dir für jede Situation kaufen solltest:

 

Brennweitenbereich

Das Objektiv deckt mit den 17-70mm einen sehr guten Brennweitenbereich ab, der sich für viele Bereiche der Fotografie eignet. Du kannst hiermit ausgezeichnet sowohl Landschaften als auch Portraits fotografieren und bist flexibel im Bildausschnitt. Für Fotos drinnen eignet sich das Objektiv ebenso gut wie um Objekte draußen näher heranzuzoomen. Perfekt für ein Reiseobjektiv!

Beispielbild Sigma 17-70

 

Bildqualität

Die Abbildungsqualität des Sigma 17-70mm f/2,8-4,0 ist großartig. Nur wenige Objektive dieser unteren bis mittleren Preisklasse machen derart gestochen scharfe Bilder über den gesamten Brennweitenbereich und auch schon bei Offenblende. Es weist nur geringe Verzeichnungen und chromatische Aberrationen an den Bildrändern auf, die in Lightroom mit einem Klick zu entfernen sind. Die Farben sind brillant und die Kontraste auffallend gut, allgemein lässt die Bildqualität keine Wünsche offen.

Beispielbild Sigma 17-70

 

Lichtstärke

Die Offenblende von 2,8-4,0 ermöglicht es dir, auch in schwierigeren Lichtsituationen großartige Bilder zu machen. Gerade wenn du auch Nacht- und Langzeitbelichtungen machen möchtest, ist dieses ein sehr wichtiger Punkt für dich.

9 Profi-Tipps für gigantische Langzeitbelichtungen

Beispielbild Sigma 17-70

 

Autofokus

Der Autofokus arbeitet schnell, präzise und zuverlässig.

 

Makrofunktion

Das Sigma 17-70mm hat mit 22cm eine sehr geringe Naheinstellgrenze. Mit seinem Abbildungsmaßstab von 1:2,8 ermöglicht dir das Sigma 17-70mm das Fotografieren von Makroaufnahmen von Blumen, Insekten etc.

Beispielbild Sigma 17-70

 

Bokeh

Das Sigma 17-70mm f/2,8-4,0 stellt das fotografierte Motiv sehr schön frei. Der Hintergrund verschwimmt angenehm.

 

Verarbeitung

Das Sigma 17-70mm ist leicht und kompakt, gut verarbeitet und liegt gut in der Hand. Das Messingbajonett macht es robust und langlebig.

Schnee Fotografie Tipps

 

Bildstabilisator

Das Sigma 17-70mm verfügt über einen Bildstabilisator (OS), der das Verwackeln deiner Bilder verhindert.

 

HSM

Das Objektiv verfügt über einen Ultraschallmotor, der besonders schnell und leise arbeitet

Beispielbild Sigma 17-70

 

Preis

Das Sigma 17-70mm kostet aktuell zwischen 390 € (Nikon) und 425 € (Canon). Das ist für ein Objektiv dieser Qualität ein ausgezeichneter Preis. Du wirst kein günstigeres Objektiv finden, welches in diesem flexiblen Brennweitenbereich derart gute Bilder macht. Die vergleichbaren Standard-Zooms von Canon und Nikon selbst kosten etwa 700 € und schneiden in Tests nicht besser ab.

Hier bekommst du das Sigma 17-70mm f/2,8-4,0:

Für Canon                        Für Nikon                        Für Sony                    Für Pentax

Beispielbild Sigma 17-70

 

Alternative für Vollformat-Kameras

Leider eignet sich das Sigma 17-70mm f/2,8-4,0 nur für APS-C-Kameras. Wenn du eine Canon-Vollformatkamera hast, empfehlen wir dir stattdessen als ultimatives Reiseobjektiv das Canon 24-105 1:4,0 L IS USM. Es deckt den gleichen Brennweitenbereich ab wie das Sigma 17-70mm an einer APS-C-Kamera.

Wir haben dieses Objektiv gleich zwei Mal, weil wir es so toll finden und fotografieren damit fast jeden Tag. Es begleitet uns auf alle unsere Reisen und ein Großteil der Bilder, die du auf diesem Blog siehst, haben wir mit diesem Objektiv gemacht.

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Island Reise im Winter

Wenn du eine Kamera mit APS-C-Sensor hast, empfehlen wir dir trotzdem eher das Sigma 17-70mm f/2,8-4,0, da du sonst auf den unteren Brennweitenbereich verzichten müsstest, der gerade für die Landschafts- und Reisefotografie sehr wichtig ist.

Was uns am Ende noch wichtig ist: Dieser Artikel ist nicht gesponsert und wir haben keine Kooperation mit Sigma oder Canon. Er spiegelt voll und ganz unsere eigene Meinung nach jahrzehntelange Erfahrung in der Fotografie wider und soll dir eine vollkommen unbeeinflusste und ehrliche Empfehlung geben, um deine Fotografie zu verbessern.

Bis auf das Bild zum Canon 24-105mm und das Produktfoto haben wir alle Bilder dieses Beitrags mit dem Sigma 17-70mm fotografiert. Wir haben es an einer Canon EOS 40D und an einer Canon EOS 7D verwendet.

Diese Fotografie-Artikel solltest du unbedingt auch lesen:

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7 Gründe, warum eine Festbrennweite deine Fotografie bereichern wird
Die Bedeutung der Zahlen und Abkürzungen auf deinem Objektiv
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12 einfache Tipps für bessere Reisefotos
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Autor

Hi! Ich bin Jan. Fotograf, Reisejunkie und Mitbegründer von Lichter der Welt. Ich liebe ferne Länder genau so wie den Wald vor der Haustür. Jeden Tag neue Dinge zu sehen und zu erleben ist das, was mich am Reisen am meisten reizt. Als Coach und Fototrainer gebe ich regelmäßig mein Wissen an Fotobegeisterte weiter. Auf Lichter der Welt nehme ich dich mit auf unsere Reisen und teile meine Erfahrungen, Tipps und Inspirationen mit dir!

38 Kommentare

    • Jan Antworten

      Hey Maik,

      eine „echte“ Empfehlung, welche auf unseren eigenen Erfahrungen basiert, haben wir für die GH5 leider nicht.

      Allerdings hat das Leica DG 12-60mm einen guten und universellen Brennweitenbereich und scheint auch sonst von der Leitung her sehr überzeugend zu sein.

      Du kannst es dir ja mal hier auf der Panasonic-Seite anschauen (http://www.panasonic.com/de/consumer/foto-video/lumix-g-objektive/h-es12060.html) und vielleicht kannst du es ja einfach mal beim Fotohändler deines Vertrauens testen.

      Viele Grüße
      Jan

  1. Erstmal möchte ich Danke sagen für den tollen Artikel und die Objektivempfehlung!
    Eine Frage hätte ich dennoch: was haltet ihr von dem Canon EF 24-105mm f/4L IS USM?
    Wäre das ein vergleichbares „immerdrauf“ zu dem Sigma oder würdet ihr es eher nicht für eine Canon 7D Mark II empfehlen? (Da ist ja noch die Geschichte mit dem Crop-Faktor) Das es um einiges teurer ist lassen wir mal aussen vor. 😉

  2. Die Frage vom vorherigen Kommentar hat sich eigentlich erledigt! Habe den Artikel nochmals gelesen und gesehen dass die Frage eigentlich beantwortet wurde.
    (Habe bei „Alternative für Vollformatkameras“ nicht mehr weitergelesen, da ich ja eine Cropkamera habe.
    Sorry

    • Hey Joachim,

      vielen Dank für dein Lob und deine Nachricht!

      Du hast ja nun schon gesehen, dass wir über das 24-105 auch geschrieben haben. Es ist ein wirklich tolles und vielseitiges Objektiv. Für crop-Kameras empfehlen wir es als Reiseobjektiv aber trotzdem eher nicht, weil der Weitwinkelbereich fehlt und man mit Landschaftsaufnahmen so ziemlich eingeschränkt ist.

      Viel Erfolg bei deiner Entscheidung und super Fotos!
      Sina

      • Hallo Sina,

        hab mir jetzt das Sigma 17-70mm „Immerdrauf“ gekauft und muss sagen es war die richtige Entscheidung!! Ich habe schon seit ca. 3-4 Jahren nach einer Alternative zum Kit Objektiv 18-55mm von Canon gesucht, und erst euer Artikel hat mir wirklich geholfen die richtige Entscheidung zu treffen!!
        Vielen Dank nochmals und macht weiter so!
        LG
        Joachim

        • Hallo, habe das Objektiv nun schon über 1 Jahr an meiner Canon 60D. Das schärfste Glas, das mir an meiner Crop untergekommen ist. Per Ausschnittvergrößerung kann es mit Leichtigkeit mit dem Tamron 18-270 bis weit über 200 mm mithalten. Absolut richtige und wertvolle Empfehlung! Viele Grüße. Dieter

          • Jan

            Hallo Dieter,

            danke für dein Lob und Feedback.

            Deine Erfahrung können wir nur bestätigen und hören diese auch oft von anderen. Diese Linse wird sehr oft unterschätzt und hat einer super Abbildungsleistung.

            Liebe Grüße
            Jan

  3. Hallo,
    Ich spiele mit dem Gedanken mir das Objektiv zu holen. Jedoch hatte ich bisher das Tamron AF 28-75mm XR DI LD ASL SP Macro im Visier. Preislich liegt es im selben Bereich. Welches würdet ihr empfehlen?
    Gruß Michael

    • Jan Antworten

      Hallo Michael,

      wenn ich es richtig verstehe, möchtest du das Tamron AF 28-75mm XR DI LD ASL SP an einer APC-C Kamera nutzen.

      Wir würden dir davon eher abraten, da aufgrund des Crop-Faktors die Anfangsbrennweite dann recht hoch ist. An einer Canon APS-C (1,6x Crop) entspricht das dann einer Brennweite von ca 45 – 120 mm! Du hast dann praktisch kein Weitwinkel!

      Wenn du es allerdings an einer Vollformat-Kamera nutzen willst kann es eine preisgünstige Alternative zu den Canon-Objetiven sein. Allerdings soll die Abbildungsleistung nicht ganz an die Canon-Optiken heranreichen.

      Da wir dieses Objektiv selbst allerdings nicht kennen, können wir uns hier auch nur auf diverse Tests im Internet beziehen.

      Liebe Grüße
      Jan

      • Hallo Jan,
        Vielen Dank für die Info. Ich besitze eine eos750d. Wenn ich es richtig verstanden habe, habe ich das Problem mit der recht hohen Anfangsbrennweite auch mit dem Sigma Objektiv. Wobei ich hier bei ca. 28mm liege.
        Gruß Michael

        • Jan Antworten

          Hallo Michael,

          ja das ist richtig. Die 17 mm entsprechen in diesem Fall ca. 28 mm, was aber immer noch ein leichtes Weitwinkel ist. Beim Tamron 28-75 wären es aber ca. 45 mm Anfangsbrennweite an deiner Kamera, hier muss das ebenso umgerechnet werden.

          Liebe Grüße
          Jan

    • Hallo
      Ich bin per Zufall über diesen Artikel gestolpert. Also ich nutze seit ein paar Jahren das erwähnte Tamron 28-75 2,8 an einer Nikon Vollformat Kamera als leichte Reisealternative zu den teuren schweren Profilinsen. Das Objektiv wirkt auf den ersten Blick jetzt nicht grad wie die ultimative Ptofilinse, aber ich bin absolut überzeugt von seiner Qualität! Wenn man Preis/Leistung anschaut überzeugt das Objektiv gleich noch mehr. Für Nikon gäbe es dann noch das Nikkor 24-120 f4 welches jetzt zusammen mit der D850 im Kit verkauft wird. Hab diese Linse schon 2 oder 3 Jahre, der Brennweitenbereich ist toll, es ist aber auch ein rechter Trumm im Gegensatz zum 28-75 und kommt von der Bildqualität her auch nicht ganz ran, v.a. nicht bei grosser Brennweite

      Liebe Grüsse
      Kathrin

      • Hey Kathrin,

        vielen Dank für deinen Kommentar und deinen Bericht zum Tamron 28-75 🙂 Das klingt wirklich nach einer sehr guten, leichten Alternative auf Reisen 🙂 Noch ganz viel Spaß damit und fantastische Bilder!

        Liebe Grüße
        Sina

  4. Hallo,

    habe seit Jahren das Sigma 17 – 70 auf meiner Nikon 5300 und bin damit voll zufrieden. Seither bleiben die andren Objektive oft zu hause. Vom Preis, der Leistung und vom Gewicht her zu empfehlen. Und im übrigen lernt man mit der Zeit, dass man mit jedem halbwegs vernünftigem Objektiv gute Bilder machen kann. Das Schielen auf immer neuere und bessere Objektive strapaziert nur den Geldbeutel und hält vom Fotografieren ab.

    Viele Grüße
    Herbert

    • Hallo Herbert,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Toll, dass du mit dem Sigma 17-70 auch so zufrieden bist!

      Wir stimmen dir absolut zu: Am Ende macht immer der Fotograf das Bild, und wie sagt man so schön: Das wichtigste Teil einer Kamera befindet sich 30cm dahinter!

      Liebe Grüße
      Sina

  5. Hallo,

    vielen Dank für diesen hilfreichen Artikel. Endlich mal jemand, der auch für Anfänger verständlich erklärt, worauf es ankommt, ohne in jedem zweiten Satz mit technischen Begriffen um sich zu werfen. Habe Euch gleich mal ein Insta-Abo hinterlassen (marstonart). Jetzt die Frage: Welche Einsteigerkamera würdet Ihr zum vorgestellten ersten Objektiv empfehlen?

    Bisher mache ich mit einer Kompaktkamera (Nikon Coolpix) hauptsächlich Produktfotos (Motive aus Malbüchern für meinen Blog). Im Grunde nutze ich dafür den Automatikmodus und nutze auch für die Bildbearbeitung in Photoshop nur die automatische Bildbearbeitung. Es kommen ganz passable Fotos dabei raus, aber eben keine überragenden. Ich denke, damit bin ich wohl der typische Anfänger, an den sich Euer Beitrag richtet.

    Schon lange bewundere ich professionelle Landschaftsaufnahmen und würde mich gerne mal darin versuchen, bin aber wie wohl so viele Anfänger auch total erschlagen von den technischen Details, vor allem, wenn man sich mal bei Amazon umschaut. Ich denke, das erste von Euch vorgestellte Objektiv müsste zu meinen Ansprüchen passen im Hinblick sowohl auf Landschaften als auch Produktfotografie.

    Wenn ich mir jetzt eine professionellere Ausrüstung zulege, möchte ich gleich von Anfang an auch in Raw fotografieren und Lightroom ausprobieren. Euren Artikel hierzu fand ich nämlich auch sehr beeindruckend und Eure Landschaftsfotos ein Traum! Ich hoffe, ich bekomme auch mal irgendwann so beeindruckende Bilder hin.

    Es wäre schön, wenn Ihr einen Tipp für eine passende Einsteigerkamera zum vorgestellten Objektiv geben könntet. Ich denke, ich würde Canon bevorzugen, bin mir da aber nicht sicher. Vorab schon einmal herzlichen Dank für Eure Hilfe!

    Liebe Grüße
    Magdalena

    • Hey Magdalena,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar und dein Lob. Es freut uns total, dass unsere Bilder dir so gut gefallen.
      Entschuldige bitte, dass wir so spät antworten. Deine Frage nach der richtigen Kamera ist sehr umfangreich und deswegen haben wir uns nun dazu entschieden, demnächst einen Blogartikel darüber zu veröffentlichen. Bis der erscheint, hier aber zumindest erstmal eine Vorab-Antwort an dich:

      Generell ist diese Frage natürlich auch eine Frage des Budgets. Eine der günstigsten beliebten Spiegelreflexkameras für Einsteiger ist die Canon 1300D Canon EOS 1300D, ein Modell höher wäre dann die 800D Canon EOS 800D– mit einem der Vorgängermodelle habe ich auch mal angefangen und kam lange gut zurecht.
      Für Landschaften und auch Produktfotos eignen sich diese Kameras schon sehr gut und sie sind eine gute Allround-Kombination mit dem vorgestellten Sigma 17-70.

      Ich hoffe, dass dir diese Infos schon etwas weiter geholfen haben, auch wenn ich erstmal nur auf Canon eingehen konnte (damit fotografieren wir selbst). Auch andere Hersteller wie Nikon, Sony und Fuji sind aber durchaus interessant und die Systemkameras wie die Sony Alpha-Reihe sollte man auch wirklich nicht vergessen. Wie gesagt kommt dazu dann demnächst ein umfangreicherer Artikel.

      Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Auswahl der richtigen Kamera und wünsche dir grandiose Fotos! Wenn du noch konkrete Fragen zu dem Thema hast, melde dich jederzeit bei uns!

      Liebe Grüße
      Sina

  6. Hey Sina und Jan,

    vielen Dank für diese hilfreichen Erklärungen und die Mühe die Ihr Euch gemacht habt. Auch mich hat es viel Zeit und Mühe gekostet nach dem Umstieg auf das Vollformat das „Richtige“ Objektiv zu finden. Nach ein paar „Fehlanschaffungen“ Aufgrund Testergebnissen in Magazinen und Fachzeitschriften, Internetseiten usw. bin ich genau beim 70-200 f4 USM und dem 24-105 f4 USM angekommen (leider habe ich Eure Seite erst jetzt gefunden). Ich kann Eure Ausführungen die Canon Objektive betreffend bestätigen, bin jetzt (vorerst) zufrieden und froh das die tollen Momente nun auch auf dem Foto entsprechend wirken.

    Danke.

    • Jan Antworten

      Hey Steffen,

      vielen Dank für das Lob und liebe Feedback!

      Da geben wir dir vollkommen Recht. Mit den Tests ind Fachzeitschriften ist das immer so eine Sache. Da wird getestet und gemessen, optische Eigenschaften ausgewertet und das alles gerne mal unter „Laborbedingungen“. Erfahrungsgemäß bringt einen das in der Praxis wenig und welches Objektiv sich gut oder schlecht eignet hängt neben den persönlichen Vorlieben vor allem auch vom Einsatzzweck ab.

      Wir handhaben es eigentlich immer so, dass wir uns die Objektive, die uns interessieren mal ein, zwei Wochen zum Testen geben lassen. So können wir für uns am Besten beurteilen, ob und diese für unseren Einsatzzweck genügen oder nicht.

      Liebe Grüße
      Sina & Jan

  7. Der Crop Faktor verwirrt viele Fotoanfänger. Schön wenn es hier nochmals gut erläutert wird.
    Hierzu von mir noch eine kleine Ergänzung. Früher als noch mit Film und nicht digital fotografiert wurde hätte man ein Negativ (Film) Format von 24x36mm. Dieses Format wird heute als Kleinbild oder auch Vollformat bezeichnet. Nun gibt es dabei auch kleinere Sensoren wie z.b ca. halb so große Sensoren, APS-C genannt.
    Da hier die Bilddiagonale nur etwa halb so groß ist wie bei Vollformat ergibt sich von Faktor von 1,5 bis 1,6 Fach. Die Bezeichnung der objektive ist jedoch immer gleich. Zur Beurteilung der Bildwirkung muss man daher den Cropfaktor berücksichtigen.
    Es gibt noch kleinere Sensoren als APS-C, z.B Micro Four Third (MFT) die einen Cropfaktor von 2,0 aufweisen.
    Vorteil der kleineren Sensoren ist, dass die Kameras und auch die Objektive kleiner und leichter gebaut werden können, was auf Reisen ein großer Vorteil ist. Sie Panasonic und Olympus Kameras.

    • Hey Gerd,

      vielen Dank für deine Erklärung, das hilft bestimmt vielen Lesern weiter 🙂

      Du sagst allerdings, dass die Bilddiagonale von APS-C-Sensoren nur halb so groß ist wie von Vollformat, das stimmt nicht. Wie du selbst auch richtig sagst, ist das Verhältnis 1:1,5 bzw 1:1,6. Halb so groß wie Vollformat (Verhältnis 1:2), also noch kleiner als APS-C, sind MFT-Sensoren.
      Natürlich gibt es auch noch kleinere Sensoren, etwa die in kleinen Kompaktkameras oder Smartphones.

      Liebe Grüße und grandiose Bilder – egal mit welchem Sensor! 🙂
      Sina

  8. Servus und Grüß Gott,
    ich bin schon lange auf der Suche nach einem Reiseobjektiv/Immerdrauf,
    da kam mir euer Artikel, der im übrigen sehr gut ist, gerade recht
    und ich habe mir daraufhin auch das Objektiv gekauft.
    Könnt ihr mir sagen, oder habt ihr Erfahrung wo die „Förderliche Blende“ bei diesem
    Objektiv liegt.

    Besten Dank im voraus
    Liebe Grüße
    Heinz

    • Jan Antworten

      Hallo Heinz,

      wir freuen uns, dass dir unser Artikel gefallen hat. 🙂

      Die besten Ergebnisse wirst du mit diesem Objektiv meiner Erfahrung nach zwischen Blende 5.6 und 8.0 erhalten.

      Wir wünschen dir viel Spaß damit. Es ist ein tolles Objektiv und war uns immer ein guter Begleiter auf Reisen.

      Liebe Grüße
      Jan

  9. Ein freundliches Moin aus dem Norden 🙂

    Ich bin gerade total durch Zufall auf euren tollen Artikel gestoßen. Mich hat es aber sofort angesprochen, denn es steht wirklich ein toller Urlaub bevor. Wir wollen einen Roadtrip durch Schweden machen und ich bin schon ganz heiß darauf zu fotografieren.

    Ich würde mich mal einfach als stümperhafter Anfänger bezeichnen. Aber auf jeden Fall mit Freunde und Lust dabei.
    Ich fotografiere mit einer Olympus pen e-pl 8 und frage mich nun ob ich das Sigma 17-70 auch für die Olympus verwenden kann oder ob ihr eine gute Alternative wüsstet?

    Ich dank euch 🙂
    Lg Janin

    • Jan Antworten

      Hey Janin,

      lieben Dank erstmal für deine lobenden Worte! 🙂

      Ich muss sagen, auf deinen bevorstehenden Urlaub sind wir jetzt schon ein wenig neidisch. 😀 Da wirst du ganz sicher viele tolle Momente und Motive haben.

      Das Sigma 17-70 ist ein reines APS-C Objektiv und kann nicht an MFT-Kameras, wie auch deine Olympus E-PL8 eine ist, verwendet werden. Ein vergleichbares Objektiv für die Olympus ist das Olympus M.Zuiko Digital ED Objektiv (12-50mm 1:3.5-6.3 EZ).

      Interessant wäre, welches Objektiv du zur Zeit an deiner Olympus hast. Vielleicht ist es ja schon das oben genannte, denn dieses wurde manchmal als Kit zusammen mit der Kamera verkauft.

      Es gibt auch noch ein Objektiv für die Olympus, welches man schon getrost zur Profiklasse zählen kann und auch entsprechend teurer ist. Ich hatte mal einen Teilnehmer auf einem Workshop, der dieses Objektiv hatte und es hat mich total begeistert. Deswegen möchte ich es zumindest mal erwähnen. Es ist das: Olympus M.Zuiko Digital ED 12-40 mm 1:2.8.

      Ich persönlich würde dir aber zu dem ersten Objektiv raten. Es hat eine sehr gute optische Leistung und ein super Preis-Leistungsverhältnis.

      Liebe Grüße
      Jan

      • Vielen lieben Dank für die flinke Antwort 🙂

        Ich bin heut mal direkt in den fahmarkt gefahren und habe mir ein paar angeschaut.
        Das Olympus 12-50 macht wirklich einen tollen Eindruck. Kannst du mir aber erklären was es Mt dem Makro Knopf auf sich hat! 🤔
        Ich bin dann noch auf das Tamron 14-150 gestoßen. Habt ihr damit vlt Erfahrungen?
        Für den Moment war ich erstmal begeistert.

        Die „neue“ Olympus e-pl9 wird übrigens mit dem 12-50 im Kit verkauft.
        Meine hat standardmäßig das 14-42 drauf. Ich kann ehrlich gesagt nicht mal sagen was mir bisher daran fehlt, aber mir fehlt halt was 😁🤷‍♀️

        Lg
        Janin

        • Jan Antworten

          Gerne! 😉

          Also das Tamron 14-150 kenne ich leider nicht. Mir persönlich wäre es aber auch ein zu großer Zoom-Bereich, was meist sehr auf die Bildqualität geht. Guck mal hier: Superzoom: Das richtige Objektiv für mich?.

          Das Olympus 12-50 hat einen speziellen Makro-Modus bei dem du über die Makro-Taste den Naheinstellbereich des Objektivs auf 0,2 – 0,5 Meter verringern kannst. Das ist ne ziemlich coole Funktion.

          Liebe Grüße
          Jan

  10. Moin 🙂

    Guter Artikel übers Superzoom und vor allem
    Überzeugend. Was habe ich noch von den Bildern wenn die Qualität nicht gut ist!
    Dann um so mehr Danke für die Ratschläge 🙂

    Ich hatte vorher nicht über die genaue Bedienung recherchiert, ich dachte mir das Fachpersonal würde mir das schon zeigen können. Leider Fehlanzeige, denn ich bekam nr die Info das es keine weitere Funktion hat 🤷‍♀️
    Ich habe gestern dann nochmal recherchiert: Makro Knopf drücken und gleichzeitig den zoom Ring nach vorn schieben. 😉

    Vielen lieben Dank auf jeden Fall für die Hilfe.
    Der Urlaub kann jetzt kommen 😀

    Lg
    Janin

  11. Liebe Sina! Lieber Jan!

    Durch Zufall bin ich auf euren Blog gestoßen. Er ist sehr interessant und einfach geschrieben. Deswegen habe ich mi das Sigma 17-70mm gekauft. Ich freue mich schon aufs Fotografieren.

    Seit Längerem suche ich nach einem sehr guten Weitwinkelobjektiv zu meiner Nikon D5000. Ich möchte es nicht nur für Landschaften und auf Reisen verwenden, sondern finde es sehr interessant, wenn kleinere Bereiche mit einem Weitwinkelobjektiv fotografiert werden. Dies lassen meiner Meinung nach Fotos sehr kreativ und spannend wirken.
    Welches Weitwinkelobjektiv könnt ihr mir empfehlen?

    Liebe Grüße,
    Johanna

    • Hey Johanna,
      vielen Dank für deinen Kommentar und dein Lob! 🙂

      Stimmt, mit einem Weitwinkel kann man extrem interessante Effekte erreichen, wenn man nah rangeht! Das ist wirklich cool. Wenn du es für den Zweck nutzen willst, empfehlen wir dir ein Weitwinkel, was eine sehr niedrige Anfangbrennweite hat, 8mm oder höchstens 10.

      Wir haben an APS-C gerne das Sigma 8-16mm genutzt. Laut Bewertungen gibts da auch ein paar mangelhafte Objektive, das musst du auf jeden Fall vernünftig testen nach Erhalt. Unseres ist absolut top und wir sind sehr begeistert von der Qualität.

      Eine Alternative mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis ist das Sigma 10-20mm. Wir haben das selbst nicht, hören aber nur Gutes davon.

      Bei Nikon selbst habe ich gerade leider nicht so den Überblick, da müsste ich mich noch tiefer einlesen.

      Ganz liebe Grüße und vor allem ganz viel Spaß beim Fotografieren!
      Sina

  12. Hallo Sina und Jan,

    Ich fotografiere mit einer APS-C Kamera. Ich besitze das 18-55mm Kit von Canon, das 70-200m 4L USM (ohne IS) sowie das 85mm 1.8 USM und bin nun auf der Suche nach einem Reiseobjektiv. Dabei bin ich auf folgende zwei Objektive gestossen 17-70mm 2,8-4,5 und 17-50mm 2.8 von Sigma. Habt ihr auch Erfahrungen mit dem 17-50mm 2.8 von Sigma?

    Liebe Grüsse
    Val

    • Hey Val,

      das 17-50 haben wir selbst nicht, daher können wir dir leider nichts aus erster Hand darüber sagen. Ich habe bisher allerdings nur Positives darüber gehört! Die Entscheidung würde ich davon abhängig machen, ob du mit deinem Kit oft „am oberen Ende“ (um 55mm) fotografierst und dir hier etwas mehr wünschen würdest, oder ob dir die 50mm Brennweite einfach reichen und die Lücke, die du dann zwischen 50 und 70 haben wirst, dich nicht stört.

      Liebe Grüße und wunderbare Fotos
      Sina

  13. Hallo Val,
    das 17-70 2.8-4.5 ist die ältere Version. Glaube kaum, dass das an das aktuelle , schon jeweils bei der Anfangsblende superscharfe 17-70 2.-4.0 herankommt.
    Mit diesem neuen kann man nichts falsch machen. Würde ich jedem als erstes „Immerdrauf“ empfehlen. Ist eingefahren auch kaum größer als ein Standard-Kit! Aber sicher um Längen besser. Als Reiseobjektiv würde ich das neue Tamron 18-400 empfehlen; nicht ganz so knackscharf wie das Sigma aber mit riesigem Brennweitenbereich (halt etwas länger: 13 cm und etwas teurer. Da kann man schnell auch mal was Interessantes heranholen oder eine ungewöhnliche Teleperspektive erzeugen.
    Liebe Grüße
    Dieter

    • Hi Dieter,

      Vielen Dank. Nein ich meinte natürlich auch das 17-70mm 2,8-4 und nicht bis Blende 4.5 Entschuldige bitte. Ich bin immernoch ein wenig unschlüssig ob das 17-70er oder 17-50er die bessere Wahl ist. EIn Superzoom kommt für mich nicht in Frage aber danke dir für die Empfehlung.
      Liebe Grüsse
      Val

  14. Hallo Sina, hallo Jan,
    über Objektive kann man endlos diskutieren und wird doch nie zu einem eindeutigen Ergebnis kommen. Von daher interpretiere ich „ultimativ“ mal als bewusste Zuspitzung für eine Überschrift, die neugierig auf den Artikel macht :-).
    Das Canon 24-105 habe ich selbst und bin auch zufrieden damit. Zu Sigma kann ich nicht sagen, aber in Hersteller- und Objektivvergleiche möchte ich hier garnicht einsteigen. Ich finde aber, dass 70 mm mit Crop oder 105 mm mit Vollformat einfach zu wenig Brennweite sind. Man sollte auf Reisen also auf jeden Fall ein zweites Objektiv aus dem Telebereich dabei haben, damit erschließen sich ganz neue Möglichkeiten. Auch wenn das natürlich etwas mehr Gewicht und Gepäck bedeutet, ganz klar!
    LG
    Stefan

    • Hey Stefan,

      danke für deine Meinung!

      Wie alle Artikel auf unserem Blog ist auch dieser subjektiv und erfahrungsbasiert und erhebt nicht den Anspruch, eine rein objektive Darstellung über alle Möglichkeiten zu geben – dazu gibt es genügend gute Testseiten 🙂 Und klar, ein Tele erweitert die Möglichkeiten, da hast du auf jeden Fall recht!
      Für uns (!) ist (bzw war, als wir mit APS-C fotografierten) das vorgestellte Objektiv tatsächlich das „ultimative Reiseobjektiv“ – eben wenn man nicht davon ausgeht, dass man mehrere Objektive mitnehmen und wechseln möchte. Wir persönlich finden nicht (und haben im Gespräch mit Lesern und Foto-Einsteigern bisher auch nicht die Erfahrung gemacht), dass ein Tele auf Reisen unverzichtbar ist. Die meisten Reisenden fotografieren doch hauptsächlich Landschaften, Städte etc., wofür eher noch ein Weitwinkel als Ergänzung sinnvoll ist. Ein Tele erweitert die Möglichkeiten natürlich sehr, aber wenn wir nicht gerade vorhaben, Tiere zu fotografieren, lassen wir unseres auf Reisen meist zu Hause und vermissen es nicht. Natürlich hängt dies stark von der eigenen Art zu fotografieren und den den persönlichen Vorlieben ab. Wenn es darum geht, EIN Objektiv zu empfehlen, finden wir diesen Brennweitenbereich aber für das Fotografieren auf Reisen tatsächlich ideal – ohne die qualitativen Abstriche in Kauf nehmen zu müssen, die ein Superzoom mit sich bringt.

      Liebe Grüße
      Sina

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