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Hol deine Kamera raus! Wie du auch bei schlechtem Wetter gigantische Fotos machst

Winterzeit.

Nicht der schöne Winter mit Schnee und Sonne. Sondern der typische: trüb, grau, dunkel, Regen und Matsch.

Du liegst auf dem Sofa und zappst durch Netflix oder hängst gelangweilt am Handy. Fotografieren? Auf keinen Fall. Du weißt gar nicht, wann du deine Kamera das letzte Mal angefasst hast. Bei so schlechtem Wetter macht das Fotografieren einfach keinen Sinn. Und keinen Spaß. Und Motive sind ja auch eh keine da. Ja klar, du kennst die tollen moody Schlechtwetterfotos aus Instagram oder von Profifotografen. Aber hier zu Hause…

Hör heute auf, dir um dein Equipment Gedanken zu machen

Stell dir vor, du willst Klavierspielen lernen und kaufst dir dafür ein Klavier. Ist es wichtig, von welcher Marke oder wie alt es ist? Hat das irgendeine Bedeutung? Oder ist es nicht ausschließlich wichtig, dass du sehr viel übst und viel Spaß daran hast?

Jaaa, heute schocken wir mal. Sagen ganz klar etwas, was wir am liebsten jeden Tag in Fotoforen und Fotogruppen posten würden. Was wir immer denken, wenn wir sehen, wie Einsteiger mit der Auswahl völlig überfordert sind, wenn Sie Daten und Diagramme von Kameratests vergleichen und nicht durchsteigen bei all den Bezeichnungen, Tipps und Empfehlungen.

Deine Bilder werden einfach nicht besser.

Du kennst das.
Du hast Spaß an der Fotografie, beschäftigst dich mehr damit und steigst auf eine bessere Kamera um. Bei vielen – so war das auch bei uns – kommt kurz danach die große Ernüchterung. Die Bilder sind – wenn überhaupt – nur unwesentlich besser als vorher.

Woran das liegt? Na ja. Kocht ein Koch besser, wenn er bessere Töpfe hat?

Fotografieren im RAW-Modus

Manchmal wäre so eine Fee echt praktisch. Du weißt schon, die mit den drei Wünschen.

Wenn ich heute einen Wunsch für meine Fotografie frei hätte, würde ich mir wünschen, schon viel früher im RAW-Format fotografiert zu haben.

RAW vs JPEG

Manchmal werden wir gefragt, was für uns die größte Veränderung in unserer fotografischen Laufbahn war. Welches Equipment, welches Wissen, welche Erkenntnis brachte uns den größten Fortschritt bei unseren Bildern?

Den Punkt, der für uns den Umbruch vom Hobby-„Knipser“ in die ambitioniertere Fotografie ausgemacht hat, können wir heute leicht benennen.

Es war kein Seminar.

Es war keine neue Kamera.

Es war der Wechsel des Bildformates. Der Umstieg von JPEG auf RAW. Und die damit einhergehende Entdeckung von Adobe Lightroom.