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Wenn du mit der Fotografie anfängst, ist da erstmal ganz viel Chaos.

Der Objektivmarkt ist riesig. Undurchsichtig. Kompliziert. Voller Abkürzungen und mysteriösen Zahlen. Scheinbar überschwemmt von hunderten Anbietern. Absolut unübersichtlich. Und allgemein viel zu teuer.

Wenn du einen Profi fragst, oder jemanden, der schon länger dabei ist, welches Objektiv du dir kaufen sollst, kommt so gut wie immer diese Antwort:

Was willst du denn damit machen?

„Fotografieren!!“, denkst du.

„Und was?“

„Alles!“

„Wie hoch ist dein Budget?“

„So hoch, wie es eben sein muss. Aber nicht höher!“

Wir haben diese Unterhaltung dutzende Male geführt. Früher auf der Frager-, heute auf der Antworterseite. Sie ist immer schwierig, weil beide Seiten sich so schlecht verstehen.

„Welches Objektiv soll ich mir kaufen?“

Egal ob auf unseren Workshops, von Bloglesern per Mail, privat im Freundeskreis oder von interessierten Gästen auf Hochzeiten: Diese Frage ist zweifelsohne eine der häufigsten, die uns im Zusammenhang mit Fotografie gestellt wird.

Und sie ist so unheimlich schwer zu beantworten!

Es gibt hunderte Objektive auf dem Markt. Wir selbst haben ein Dutzend, alle sind geil in manchen Bereichen und unbrauchbar in anderen. Eins ist großartig für Portraits, das andere für Landschaften, eines eignet sich super für Wildtierfotografie und das nächste für Partybilder in der Nacht.

Stell dir vor, das beste Objektiv wäre gleichzeitig auch das günstigste.

Stell dir vor, all die Qualitätsprobleme deiner Bilder wären mit einem Mal passé.

Stell dir vor, du könntest wunderschöne Natur- und Portraitfotos mit zauberhaften Bokehs (Hintergrund-Unschärfe) zaubern.

Gleichzeitig wäre dieses Objektiv das kleinste, leichteste und unkomplizierteste, das du dir vorstellen kannst.

Manche Dinge sind ganz sicher.
Man kann sich einfach auf sie verlassen.

„Welche Kamera soll ich mir kaufen?“
„Welches Objektiv ist das beste“?

Als Hobbyfotograf hast du dir und anderen diese Fragen garantiert schon gestellt. Vielleicht hast du sogar Tage oder Wochen mit der Recherche verbracht.

Auch in unseren Workshops hören wir diese Fragen immer.

Die Fragen nach der richtigen Kamera und dem richtigen Objektiv sind kaum zu beantworten, weil sie von so vielen Parametern abhängig sind. Trotzdem haben wir all unser Wissen und unser Erfahrung zusammengetragen und es hier für dich versucht.

Es gibt aber noch eine andere, viel einfachere Antwort.

Ja.
Wir geben es zu.

Wir haben eine vollumfängliche, professionelle Fotoausrüstung – und trotzdem fotografieren wir mit dem Smartphone. Oft.

Weil die Technik so viel unwichtiger ist, als immer alle denken.
Hier erfährst du, warum ein Smartphone für ganz viele Bilder ausreicht – und wann es das nicht mehr tut.

In der Fotografie geht es nicht um Megapixel, Hochleistungssensoren, Rauschunterdrückung.
Es geht ums Sehen. Ums Fühlen. Um deine Vorstellungskraft.

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