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6 Foto-Highlights in Panama

Palmengesäumte Sandstrände. Koloniale Architektur. Tiefer Dschungel. Beeindruckende Tierwelten. Nebelverhangene Wälder. Panamas Vielfalt ist ein Paradies für fotobegeisterte Reisende.

Wir zeigen dir, welche Highlights Panama für Fotografen zu bieten hat und welche Spots du auf deiner Reise durch dieses wunderbare Land nicht verpassen solltest.

Sonnenaufgang über Altos de Campana – nur zehn Minuten von der Panamericana entfernt!

1. Panama-Stadt

Panama-Stadt ist eine pulsierende Metropole zwischen alt und neu, zwischen arm und reich.  Es gibt glitzernde, moderne Bankenviertel und heruntergekommene Armenviertel – du findest hier Motive, wohin du schaust. Auch für die Street-Fotografie ist Panama-Stadt sehr interessant. Die Panamaer lassen sich im Allgemeinen gerne fotografieren und in drei Monaten offenem Fotografieren mit unseren Spiegelreflexkameras hatten wir nicht ein einziges Mal Angst um unsere Ausrüstung.

American Trade Hotel Panama
Innenhof des American Trade Hotels im Casco Viejo – Panamas Altstadt

Cinta Costera mit Skyline und Fischmarkt

Die Cinta Costera ist Panama-Stadts neuer Küstenweg – ein modern und hübsch aufbereiteter Fuß- und Radweg etwas abseits der Straße, der beeindruckende Aussichten auf die Skyline und auch auf die Altstadt bietet. Die Cinta Costera führt von der „neuen Stadt“, also den Hochhausvierteln, zur Altstadt Casco Viejo, die ebenfalls ein fantastischer Fotospot ist.

Cinta Costera Panama
Die Cinta Costera ist Panama-Stadts Küstenpromenade. Sie führt von den modernen Hochhausvierteln zum Casco Viejo

Geh die Cinta Costera am besten sehr früh morgens zum Sonnenaufgang entlang. Die niedrigeren Temperaturen machen deinen Spaziergang sehr angenehm, die aufgehende Sonne strahlt wunderschön auf die Skyline, das Wasser glitzert. Du siehst alte Fischerboote, die mit dem frischen Fang an der Küste einlaufen, es bietet sich eine Vielzahl von Motiven. Auch nachts kannst du von hier aus perfekt die Skyline fotografieren, die Gegend ist sehr sicher.

Direkt an der Cinta Costera liegt der Mercado de Marisco – Panama-Stadts Fischmarkt. Fotografisch lohnt sich ein Spaziergang durch die Fischhallen sehr – gerne ebenfalls früh morgens, wenn der Geruch noch einigermaßen erträglich ist und du wahrscheinlich der einzige Tourist hier bist.

Casco Viejo

Das Casco Viejo, die Altstadt, ist das bekannteste Viertel Panama-Stadts und für Touristen das bei weitem interessanteste.  Aktuell befindet sich das Casco Viejo in einer sehr interessanten Phase zwischen verfall, Wiederaufbau und neuem Glamour und ist genau deswegen fotografisch ein absolutes Eldorado. Motive findest du hier an jeder Ecke. Farben, Menschen, verfallende Ruinen, aufgearbeitete koloniale Architektur – als Fotograf kannst du hier Tage verbringen!

El Chorrillo

Direkt neben dem Casco Viejo liegt El Chorrillo – ein sehr armes Viertel Panama-Stadts, das noch immer so aussieht wie das kaputte Casco Viejo, bevor es für den Tourismus wiederentdeckt wurde. El Chorrillo ist super spannend für authentische Streetfotografie – und du wirst hier der einzige Tourist sein. Ohne Guide solltest du aus Sicherheitsgründen jedoch nicht durch dieses Viertel laufen.

Wir selbst waren mit dem fabelhaften lokalen Guide Victor in El Chorrillo unterwegs, der uns von der deutschen Agentur Go’n Joy Erlebnisreisen vermittelt wurde. Die Tour unterstützt soziale Projekte und ist jeden Cent wert. Wenn du Lust auf athentische Streetfotografie hast und Panama weit weg vom Tourismus erleben willst, empfehlen wir dir eine Tour mit Victor unbedingt.

Parque Metropolitano

Der Parque Metropolitano ist ein Nationalpark, der dich mitten in der Stadt in den Dschungel eintauchen lässt. Du begegnest hier unter anderem Faultieren, Affen und vielen tropischen Vögeln. Der Parque Metropolitano bietet dir viele Natur-Motive. Das beeindruckendste ist für uns aber der Ausblick, den du von hier über Panama-Stadt hast. Etwa einen Kilometer läufst du bergauf auf einem ausgeschriebenen und einfachen Wanderweg durch den Dschungel – dann öffnen sich die Blätter und du hast einen atemberaubenden Ausblick über die riesige Stadt. Die Aussicht wirkt völlig unwirklich, da du immerhin mitten im Dschungel stehst. Dieses Erlebnis lohnt sich absolut – und für Fotografen natürlich ganz besonders!

Parque Metropolitano
Der Ausblick vom Mirador im Parque Metropolitano ist atemberaubend

Panama La Vieja

Panama La Vieja (nicht zu verwechseln mit dem Casco Viejo!) ist eine verfallene Ruinenstadt mitten in der heutigen Panama-Stadt. Diese „ursprüngliche Panama-Stadt“ wurde Anfang des 16. Jahrhunderts gegründet, war die erste Siedlung am Pazifik und die wichtigste Hafenstadt. Nach einem Überfall des Piraten Henry Morgan wurde sie 1671 vollständig zerstört.

Die Ruinen von Panama La Vieja bieten heute interessante Fotomotive, insbesondere im Kontrast zu der von hieraus ebenfalls zu sehenden modernen Skyline von Panama-Stadt.

Panama la vieja
Im Wandel der Zeit: Blick von der alten auf die neue Hauptstadt Panamas

2. Soberania Nationalpark

Der Soberania Nationalpark ist ein tiefer, authentischer Regenwald und gehört zu den Gebieten mit der größten Artenvielfalt weltweit. Er befindet sich nur etwa eine halbe Stunde Fahrtzeit außerhalb von Panama City und ist gut erschlossen (aber so gut wie nicht touristisch!). Wenn du Dschungel erleben und fotografieren möchtest und insbesondere für die Beobachtung und das Fotografieren von Tieren empfehlen wir dir den Soberania Nationalpark absolut!

Der Soberania Nationalpark ist ein Paradies für Tierfotografen! (Brüllaffe mit 200mm an Vollformat)

Im Soberania Nationalpark begegnen dir verschiedene Affen- und Bärenarten, Tapire, Faultiere, Agutis, tropische Vögel wie Tukane und Trogone – insgesamt sind hier 800 Wirbeltierarten beheimatet.

Alle Infos über den Soberania Nationalpark findest du in einem separaten Artikel von uns – denn dieser Ort fasziniert uns als Fotografen und Naturliebhaber so richtig:

Soberania Nationalpark – Authentischer Regenwald so nah

Der Soberania ist authentischer Dschungel – den du aber ganz unkompliziert erwandern kannst

3. Boquete

Boquete ist ein beschauliches Bergstädtchen im Westen Panamas. Hier ist ewiger Frühling – die Welt ist grün und blüht, die Temperaturen sind angenehm, die Landschaft traumhaft schön.

Boquetes Fotomotiv-Reichtum beginnt schon am Tourismuscenter an der Ortseinfahrt. Normalerweise meiden wir diese Orte – dieses Häuschen bietet aber einen wunderschönen Aussichtspunkt über das Tal und Boquete. Mach hier unbedingt einen Zwischenhalt! Wenn du am Vormittag hier bist und Glück hast, füttert vielleicht jemand gerade die Nasenbären, die sich in der Gegend aufhalten – und du bekommst zusätzlich eine riesige Chance auf wunderbare Wildtierfotos!

In Boquete bietet sich (nicht nur, aber auch fotografisch!) der Besuch einer Kaffeefarm an – eine besonders malerische mit sehr guten, englischsprachigen Touren ist die Finca Dos Jefes. Auch die Finca Lerida beeindruckt mit einer herrlichen Aussicht und schöner Einbettung in die Natur, ist allerdings größer und unpersönlicher.

Um Boquete herum liegen verschiedene Wanderwege, wie etwa der Sendero los Quetzales oder der Lost Waterfalls Trail. Das Klima ist angenehm zum Wandern – es lohnt sich!

Boquete Wandern
Auf den Wanderwegen um Boquete gibt es fantastische Natur zu entdecken. Dieser riesige, tausendjährige Baum war nichtmal ausgeschildert.

 

4. Nebelwälder um Volcán

Die Nebelwälder im Westen Panamas haben eine besondere Magie inne, die du als Fotograf unbedingt erkunden solltest. Es lohnt sich, zwei oder drei Nächte in einer abseits und hoch gelegenen Unterkunft zu verbringen, die Landschaft und Tierwelt der Berge zu erkunden und mit atemberaubenden Naturfotos wiederzukommen.

Unberührte Natur pur: Panamas Nebelwälder

Eine Unterkunft, die sich für fotobegeisterte Reisende fast aufdrängt, ist die Mount Totumas Cloud Forest Lodge. Hier, in der höchsten Eco-Lodge Panamas, erwartet dich ein fabelhaftes Hotel in absoluter Alleinlage – inmitten wunderschöner Natur. Die Mount Totumas Cloud Forest Lodge verfügt über ein großes Netz aus gut ausgeschilderten Wanderwegen – du kannst aber auch einfach einen ganzen Tag lang auf der herrlichen Terrasse stehen, den Zug der Wolken über die Berge beobachten und Kolibris fotografieren. Die Nebelwälder bieten dir eine großartige Kombination aus Landschafts- und Tiermotiven, umgeben nur von den Geräuschen und der Schönheit der Natur. Hörst du das Brüllen der Brüllaffen?

Wir hätten es vorher nicht gedacht, aber unser Aufenthalt in Mount Totumas war eines unserer absoluten Highlights in Panama – persönlich und fotografisch!

Der Sonnenuntergang taucht den Dschungel in wunderschönes Licht, fotografiert von der Terrasse der Mount Totumas Lodge

5. Bocas del Toro

Bocas del Toro ist ein karibisches Inselparadies an der Nordküste Panamas und bietet dir fantastische Möglichkeiten zum Fotografieren: Palmengesäumte weiße Sandstrände schmiegen sich um dschungelbewachsene Inseln, bunte Häuschen auf Stelzen sind Farbtupfer im türkisen Wasser. Bocas del Toro ist karibisches Flair pur.

Als Fototour bietet sich einfach eine Bootsfahrt durch die Inseln an – die bunten Dörfchen mit ihren Stelzenhäusern sind gerade vom Wasser aus besonders fotogen.

Bocas del Toro Panama
Bunte Häuschen und ganz viel Entspannung: Bocas Town ist Karibik pur

Besonders hübsche Strände, die sich für Fotos nahezu aufdrängen, sind:

Playa Estrella („Starfish Beach“) und Boca del Drago: hier erwartet dich ruhiges, klares Wasser mit vielen Seesternen sehr nah am Strand, die du toll fotografieren kannst (bitte nicht anfassen, auch wenn das sonst jeder tut! 🙁 ). Leider sind beide Strände sehr touristisch, fahre also am besten früh morgens hier hin. Keine volle Empfehlung von uns, weil uns die touristische Aufmachung etwas zu viel ist.

Red Frog Beach: ein etwas breiterer, weißer Sandstrand auf der Isla Bastimentos. Noch schöner ist unserer Meinung nach der benachbarte, völlig unbekannte Turtle Beach: Kokospalmen bis zum Wasser, haufenweise Strandmotive – und du bist völlig alleine
(Hier findest du unseren Bericht über das Red Frog Beach Resort mit weiteren Infos und Bildern)

Cayos Zapatillas: Auf der unbewohnten Isla Zapatillas erwarten dich wunderschöne Strände mit türkisem Meer. Hier findest du viele Strandmotive. Die Insel ist beliebt für Tagesausflüge (übernachten kannst du hier nicht), daher in der Hauptsaison von Dezember bis März ebenfalls relativ voll

6. San Blas Inseln

Die San Blas Inseln dürfen wohl in keiner Panama-Highlight-Auflistung fehlen und tatsächlich gehören die 365 Mini-Eilande wohl zu den fotogensten Inseln der Welt. Du findest hier ganz klischeehafte Trauminseln, die tatsächlich quasi nur aus weißem Sand mit drei Palmen bestehen.

Die San Blas Inseln lassen sich am besten vom Boot aus fotografieren, wenn du nahe an ihnen vorbeifährst. Leider sind die Inseln in den letzten Jahren immer touristischer geworden, die Preise immer höher und das Müllproblem immer schlimmer. Die beste Art, die San Blas fotografisch zu erkunden ist unserer Meinung nach daher eine Segeltour durch das Gebiet. Leider ist diese Möglichkeit weder einfach noch günstig. Solltest du aber zum Beispiel sowieso planen, von Panama nach Kolumbien weiterzureisen, solltest du den Weg per Segler über die San Blas unbedingt in Erwägung ziehen!

Dieses Foto stammt aus der Stockfoto-Datenbank von Pixabay – wir selbst waren nicht auf den San Blas Inseln

Die Foto-Highlights in Panama lohnen sich – versprochen! Sie lohnen sich für dich, egal, ob du nur im Vorübergehen ein paar Fotos machen möchtest oder lang geplante Aufnahmen. Sie lohnen sich aber auch für jeden, der nicht fotografiert – denn sie zeigen Panamas Vielfalt, Panamas Schönheit – in den Ecken, die sich gerade für den Tourismus hübsch machen… und auch den Ecken, die noch ganz weit weg davon sind.

Ganz viel Spaß!

 

Werbung. Der Artikel ist in Kooperation mit dem Red Frog Beach Resort entstanden. Dennoch spiegelt er ausschließlich unsere eigene Meinung und Erfahrung wider.

 

Können wir für immer bleiben?

Leise rauschen die Wellen an den feinen, weißen Sandstrand. Wir laufen unter Kokospalmen, die Füße im Wasser. Pelikane und bunte Papageien fliegen über uns hinweg, stürzen sich in die Fluten oder jagend krächzend hintereinander her.  Wir schauen auf den azurblauen Atlantik, auf die weißen Schaumkronen und atmen die frische, salzige Luft.

Luftaufnahme vom Red Frog Beach Resort
Türkises Wasser, Dschungel und menschenleerer Traumstrand: Hier steht unsere Beachfront Villa im Red Frog Beach Resort

Genau hier, an diesem Ort, der perfekter nicht sein könnte, steht sie: Unsere Beachfront Villa. In herrlich ruhiger Alleinlage, zwischen Bananenbäumen und Palmen, direkt am traumhaften Karibikstrand. Hier wohnen wir während unseres Aufenthaltes in Bocas del Toro. Genießen alle Annehmlichkeiten, die wir uns nur vorstellen können. Einen eigenen Pool. Ein riesiges Haus mit Kochservice. Das Rauschen der Wellen in der Nacht. Und immer wieder dieser Blick: Dieser herrliche Blick auf den Dschungel, auf den Strand, das Meer – von jedem unserer riesigen Panoramafenster aus.

Schon als uns der Mitarbeiter des Red Frog Beach Resorts auf der Hauptinsel – der Isla Colon – abholt, sind wir sprachlos. In einem kleinen Boot preschen wir durch die Wellen, einmal quer durchs Inselparadies. Bunte Häuschen auf Stelzen säumen die Küsten der Inselchen, weiße Segelboote perfektionieren die Szenerie – wir fühlen uns ganz unwirklich, wie in einem Film.

Nach viel zu kurzen 15 Minuten legen wir am Anleger des Red Frog Beach Resorts an – und befinden uns mitten im Mangrovendschungel. Ein Steg führt uns durch die zauberhafte Natur zur offen gehaltenen Rezeption und wir wissen: Wir sind da. Genau hier ist das Paradies.

Ein Golfcart bringt uns zu unserer Villa. Wir fahren. Und fahren. Und fahren. Das Resort ist riesig – kein zusammenhängender Komplex, sondern ein Verbund aus Villen, herrlich integriert in die wunderschöne Landschaft der Isla Bastimentos.
Unsere Villa ist die letzte, natürlich. Und wir sind absolut froh darüber: Denn hier ist niemand. Unser Dschungel-Strand-Luxuserlebnis haben wir ganz für uns alleine.

Red Frog Beach Resort Drohne

Wir setzen den ersten Fuß in die Villa und uns ist sofort klar: Hier wollen wir nie wieder weg. Wir waren schon in vielen Hotels, haben wunderbare Resorts gesehen, aber diese private Luxusvilla ist einfach unfassbar. Wir haben zwei Schlafzimmer. Drei Bäder. Eine riesige Küche – mit optionalem Koch-Service -, einen wunderschönen Wohnbereich. Vor allem aber: Eine riesige Terrasse mit Sprachlos-Blick, einen eigenen Pool – und einen eigenen Strand. Ja. Wir haben einen eigenen, palmengesäumten karibischen Traumstrand. Es passiert selten, aber uns fehlen absolut die Worte.

Wir schwelgen im Glück. Abends essen wir im Arosa Beach Club – eines der Restaurants des Red Frog Resorts. 10 Minuten schlendern wir im Sonnenuntergang am Strand lang, dann sind wir da. Das Essen ist fantastisch, der Ausblick über Strand und Meer überwältigend. Wir trinken Cocktails, wollen nicht schlafen – bloß keine Minute in diesem Paradies verpassen!

Morgens stehen wir eine Stunde vor Sonnenaufgang auf, um wirklich jede Minute mitzunehmen. Noch in Schlaf-Shirts laufen wir an den Strand, fotografieren, staunen, sind einfach da. Wir könnten den ganzen Tag hier bleiben. Genau hier. Aber es gibt so viel zu tun. Wir wollen die roten Pfeilgiftfrösche entdecken, die dem Resort und Strand seinen Namen geben.  Wollen durch den Regenwald und zu den anderen Stränden wandern. Den Spa mitten im Dschungel ausprobieren. Die resorteigene Zipline. Eine Katamaran-Tour. Warum hat der Tag nur 24 Stunden? Wie schön wären nur 5 Minuten mehr.

Turtle Beach Bastimentos

Soberania Nationalpark: Panamas Dschungel-Paradies

Viele hundert Tierarten. Authentischer Regenwald. Wir waren wirklich verblüfft. Nur wenige Kilometer außerhalb von Panama City beginnt er: Tiefer, echter, beeindruckender und unglaublich lebendiger Dschungel – der Soberania Nationalpark.

Wir hatten nichts erwartet von einem Dschungel, der direkt an eine Millionenmetropole grenzt. Und wir waren absolut überwältigt von dem Naturparadies, das uns erwartete.

-Der Artikel enthält Werbung-

Übernachten einmal ganz anders

Hast du schon einmal an einem Ort übernachtet, an dem sonst niemand übernachtet?
In einem Zelt, einem Wohnmobil oder sogar unter freiem Himmel?

Und hast du schon einmal an einem Ort übernachtet, an dem außer dir niemand übernachten darf?
Etwa in einem Schwimmbad, auf einer Seebrücke, in einem Museum oder einem Kloster? Ganz alleine?

Hättest du Lust darauf?

Den Artikel über den ersten Teil unserer Reise durch den wilden Westen findest du hier:
Wilde Mustangs und schroffe Küsten: Roadtrip durch den wilden Westen

Die Reise geht weiter

Es war die rote Welt Utahs, die uns in den letzten Wochen in ihren Bann gezogen hatte. Eine Welt aus steinigen Wüsten, skurrilen Felsformationen, eine Welt voller Sonne, endloser Weite, eine Welt der Mustangs und Indianer.

Nun beginnt der Boden fruchtbarer zu werden. Äcker mit riesigen Beregnungsanlagen spannen sich bis zum Horizont über die leicht hüglige Landschaft. Dazwischen: Alte Scheunen und verlassene Höfe. Kühe grasen auf den Weiden. Ein einzelner Truck steht vor einer verfallenden Tankstelle. Unser Weg führt uns durch das typische landwirtschaftliche Amerika in Idaho. Durch die Regionen, die in der Regel keine Touristen anziehen.

Kann man aktuell in die Türkei reisen?

Wann immer ich im letzten Jahr das Radio eingeschaltet oder Nachrichten gelesen habe, treffe ich auf teils kritische, teils schockierende Schlagzeilen über die politische Lage in der Türkei.

Es ist für mich nicht nur unbegreiflich, sondern es erfüllt mich auch mit echter Traurigkeit, wie einige wenige Leute einem ganzen Land so sehr schaden können. Wie sie ein Land in Angst versetzen können, sei es mit Terrorismus oder Politik. Ein Land, das so fabelhaft ist und dessen Bürger so herzensgute, freundliche Menschen sind.

10 Highlights auf dem Weg zum Nordkap, die du nicht verpassen solltest

Ich hatte gerade meinen festen Beamten-Job geschmissen. Vor uns lag ein langer, aufregender, aber auch beängstigender Weg in die Selbstständigkeit als Fotografen. Und jetzt, ganz zuerst, nach meinen ersten, letzten und einzigen 7 Monaten in einem festen Job, wollten wir einfach nur weg.

Wohin?
Irgendwohin.
Am besten ans Ende der Welt.


 

Unser Roadtrip durch Island im Winter

Wir wollten nach Kuba.
Ist ja ähnlich.

Heiligabend sahen wir zufällig, dass die isländische Billigfluglinie WOW-Air Flüge nach Reykjavik für 80 € verkauft. Brauchten wir nicht noch ein Geschenk für uns selbst?

In Island haben wir uns kennengelernt.
Hier haben wir zum ersten Mal zusammen geredet, gelacht, gegessen. Hier sind wir zum ersten Mal zusammen gereist, auch wenn wir beide noch nicht ahnten, dass wir uns in Deutschland wiedersehen, geschweige denn nach zwei Wochen zusammenziehen würden.

Wir kommen zurück, sagten wir uns. Bald fahren wir wieder nach Island. Wir müssen wissen, wie es im Winter ist.