Porträts von Familienmitgliedern und anderen geliebten Menschen sind das eine. Fotos beeindruckender Landschaften auf Reisen, Ausflügen oder auch Zuhause das andere.

In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du beides kombinierst. Zeigen, wie wir selbst die Landschaftsfotografie nutzen, um Fotos von uns selbst zu machen. Fotos, die ungestellt und echt wirken, nicht gepost in die Kamera lächelnd. Fotos, die Reiseerinnerungen und Familienporträts verbinden. Fotos von sich selbst, die man mag! Weil sie nicht so blöd gestellt sind, sondern uns als Teil eines Kunstwerks präsentieren – und der Welt da draußen, die uns so sehr fasziniert.

„Ich hasse Fotos von mir!“

Wer hat das nicht schon gehört, wahrscheinlich sogar selbst oft gesagt?

„Ich gefalle mir auf Fotos nicht.“ 

Wir verraten dir ein Geheimnis: Das geht fast jedem so. Jeder findet, dass er selbst auf Fotos nicht gut aussieht. Wir haben in den letzten Jahren über 150 Brautpaare fotografiert. Keines davon hat im Vorgespräch gesagt, dass sie sich fotogen finden. Obwohl sie es sind!

Wir verraten dir noch ein Geheimnis: Auch wir mögen keine Fotos von uns. Es ist völlig normal.

Wir möchten aber Fotos der anderen haben. Fotos unserer Eltern und Kinder, Partner und Freunde, Mitreisenden und Verwandten. Und diese Fotos sind so unheimlich wichtig – das merken wir spätestens in ein paar Jahren. Dann, wenn die Kinder plötzlich so groß sind. Dann, wenn es gar keine Fotos von früher gibt. Dann, wenn es hundert Landschaftsfotos aus dem Urlaub von vor zehn Jahren gibt, aber kein einziges von uns. Und, das ist der schlimmste Fall, vor allem dann, wenn wir nicht mehr die Chance haben, ein Foto dieses Menschen zu machen.

Fotografiere also! Fotografiere deine Lieben! Und lass dich selbst fotografieren. Diese Fotos sind anderen Menschen unheimlich wichtig, vielleicht bedeuten sie ihnen irgendwann die Welt.

Paarshooting in Island
Gerade weil kaum jemand gestellte Fotos von sich mag, bietet es sich an, diese Aufnahmen in eine schöne Kulisse einzubinden. Diese Fotos sind Erinnerungen, ohne dass man eine Großaufnahme von sich hat

Wie Landschaftsfotos Porträts aufwerten

Im Gegensatz zu Fotos von uns lieben wir Landschafts- und Reisefotos. Lieben ihre Weite und ihre Faszination, lieben die Erinnerungen, die sie bei uns auslösen

Und irgendwann sind wir darauf gekommen, sie zu kombinieren. Fotos von uns – oder anderen geliebten Menschen – mit Landschafts- und Reisefotos. Fotos, auf denen wir nicht gepost und in die Kamera lächelnd vor einer Sehenswürdigkeit stehen, sondern auf denen wir Teil der Bildkomposition sind, Teil des fotografischen Werkes. 

Mal sind wir nur klein in der Landschaft zu sehen. Vielleicht sogar von hinten. Aber doch zeigt das Bild, das wir da waren. Macht ein Landschaftsfotos, das jeder hätte machen können, zu einem Landschaftsfoto, das ausschließlich wir haben machen können.

Und mal sind wir größer drauf zu sehen, schauen vielleicht sogar in die Kamera. Und doch zeigt das Foto auch die Szenerie, die Location, weckt sofort Erinnerungen an die Reise und den Ort. 

Egal, ob wir groß oder klein zu sehen sind, von hinten, der Seite oder von vorne: Die Landschaft ist eine Bühne und der Kontext für unser Porträt. Und doch ist sie auch selbst Motiv, wird durch das Porträt sogar manchmal erst vollständig.

Paarshooting Silhouette
Auf einem unserer liebsten Fotos von uns sind wir nicht zu erkennen. Dennoch mögen wir dieses Foto so: Wir wissen, dass wir es sind, die hier über die Felsenkette an der pazifischen Küste Panamas spazieren, erinnern uns an das Gefühl vor Ort, an den Moment (dieses Foto ist ein Selfie mit Fernauslöser)

Wie Porträts Landschaftsfotos aufwerten

Wie oft sind Landschaftsfotos langweilig, platt, ohne Tiefe und nichtsagend? In einem Großteil der Fälle liegt das (neben schlechten Licht) daran, dass „die Landschaft“ fotografiert wurde, statt etwas in der Landschaft. Es fehlt ein klares Hauptmotiv, ein Hingucker, ein Kontext.

Dieses Hauptmotiv kann nun ein markanter Baum sein, eine Hütte, ein Reh auf der Lichtung oder dramatisch einfallende Lichtstrahlen. Es kann aber auch eine Person sein.

Und so schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe, wenn du eine Person in einer Landschaft fotografierst: Du bekommst ein schönes Erinnerungsfoto der Person. Und du wertest dein Landschaftsbild auf!

Personen auf Landschaftsfotos können die Größe von Strukturen oder die Weite einer Szenerie klar machen, da sie die Größenverhältnisse verdeutlichen. Sie können mit greller Kleidung der Hingucker auf düsteren Fotos sein. Sie können als Motiv genutzt werden, wenn es keins gibt. Ankerpunkt eines Fotos sein, bei dem es trotzdem eigentlich um die Landschaft geht.

Und ganz nebenbei machen sie die Landschaftsfotos zu Erinnerungsfotos, denn sie zeigen, dass wir da waren. Dass wir zusammen waren, glücklich waren. Komische Sachen trugen und Bärte oder noch Haare hatten. Damals, in diesem Urlaub 2022, der irgendwann so lange her sein wird.

Menschen in Landschaften fotografieren
Nur ganz klein zu sehen bin ich auf dieser Panorama-Drohnenaufnahme vom Gardasee, die für mich aber gerade durch mich selbst im Bild besonders ist

Trau dich, dich selbst zu zeigen

Wenn du der durchschnittliche Fotograf bist, bist du wahrscheinlich öfter hinter der Kamera als davor. Vielleicht gibt es sogar kaum oder gar keine Fotos von dir, dafür immer von allen anderen. Vielleicht stört dich das, vielleicht findest du das gut, weil du Fotos von dir nicht magst, wie wir alle.

Ändere das. Trau dich auch selbst auf Fotos.

Die erste Wahrheit ist, dass du nicht unfotogen bist. Nicht unfotogener als all wir anderen. 

Die zweite Wahrheit ist, dass Fotos von dir wertvoll sind. Vielleicht dir selbst mal, vielleicht auch erst in zwanzig Jahren, wenn du jemanden zeigen willst, wie du damals aussahst (schlank, dick, mit Locken, ohne graue Haare, überhaupt mit Haaren, mit der lächerlichen Kleidung aus den 20er Jahren…). Vor allem sind sie aber Menschen wichtig, denen du wichtig bist. Menschen, denen vielleicht gar nicht klar ist, dass es wenig oder keine Fotos von dir gibt.

Trau dich auf Fotos. Sei nicht so kritisch mit dir. Du bist es doch auch nicht mit anderen.

Bitte andere, dich zu fotografieren. Wenn sie es nicht können, stell ihnen die Kamera und die Bildkomposition ein und zeige ihnen den Auslöser. Wenn du ganz schüchtern bist, zeige dich erstmal nur von hinten, weit weg oder von der Seite.

Sorge dafür, dass es Bilder von dir gibt. Es müssen nicht hundert sein. Aber ein Schönes pro Jahr oder Reise wäre doch ein Anfang!

Guck mal, wie wir damals waren! Fotos von uns finden wir vielleicht jetzt unnötig, sie werden aber dann besonders wertvoll, wenn wir und die Welt um uns herum sich geändert hat

Die Komposition von Landschaftsfotos mit Menschen

Wenn du Menschen in Landschaften fotografierst, mache nicht den Fehler, sie einfach vor einen Spot zu stellen und abzulichten. Komponiere dein Foto, so wie es sich für ein gutes Landschaftsfoto gehört. Hier findest du Tipps dazu:

Achte auf gutes Licht. Baue das Landschaftsfoto bewusst aus Ebenen auf, wähle eine gute Perspektive, achte auf die Linienführung. Und dann setzte oder stelle den Menschen an eine sinnvolle Stelle in deine Komposition. Nicht einfach in die Mitte! Achte darauf, dass er nichts verdeckt, was wichtig für das Foto ist. Im Idealfall führen Linien zu ihm hin, er hebt sich gut vom Hintergrund ab und der Horizont verläuft nicht direkt durch seinen Kopf. Auch andere Objekte sollten möglichst nicht halb hinter ihm sein, sodass es aussieht, als würden sie „aus ihm heraus wachsen“. Stelle ihn also frei.

Wenn du eine Licht-Schatten-Situation mit Kontrasten hast, sorge dafür, dass der Mensch in einem sonnigen Fleck steht, insbesondere das Gesicht muss komplett in der Sonne liegen und nicht abgeschattet sein, da es sonst zu dunkel wird. 

Für den Anfang wird es für dich und dein Model am einfachsten sein, wenn dein Model von der Kamera weg schaut, oder aber seitlich zur Kamera positioniert ist. In beiden Fällen schaut der Mensch in die Ferne, nicht in die Kamera. Wenn die Sonne von der Seite kommt und du das Gesicht gut ausleuchten möchtest, lass dein Model in Richtung Sonne schauen.

Menschenfotografie draußen
Dieses Foto von uns aus Schottland wirkt durch die gute Bildkomposition: Alle Linien im Bild führen aus den Diagonalen auf uns zu, die Felsen wirken wie ein Rahmen. Wir stehen so, dass wir uns vom Hintergrund abheben und keine Strukturen der Landschaft verdecken. Das Foto ist ein Selfie mit Selbstauslöser, die anstrengende Komposition lohnt sich aber: Noch drei Jahre nach der Reise ist dieses Foto von allen hunderttausenden Fotos, die ich seitdem gemacht habe, das Desktopbild meines Computers

Posing, das nicht wie Posing wirkt

Posing, das nicht aussieht wie Posing, sondern wie eine natürliche Situation, ist eine der großen Herausforderungen bei Menschenfotos. Wichtig ist, dass dein Model nicht steif da steht, sondern zu Beispiel die Hände locker in den Taschen hat und/oder ein Bein etwas weiter vorne. Wenn es einen Stein in der Szenerie gibt, lass dein Model gerne auch sitzen, das ist oft einfacher.

Sieben konkrete Tipps für natürlich wirkendes Posing

  • Sehr langsames Gehen
    Lass dein Model sehr langsam durch die Szenerie gehen. Sehr langsam deswegen, weil es sonst sofort vom ausgewählten Spot weg ist und ihr 10x von vorne anfangen müsst. In der Bewegung ist automatisch das steife Posing weg, das Bild wirkt natürlich
  • Sitzen auf einem Stein
    Dein Model sitzt auf einem Stein (oder Baumstumpf, Bank, Reifenstapel… es ist ganz egal) und schaut in die Ferne. Achte darauf, dass Arme und Beine nicht komisch verdreht sind.
  • Interaktion
    Wenn du mehrere Personen fotografierst, lass sie miteinander agieren. Wenn sie miteinander reden oder sich auch nur anschauen, wirkt das Bild meist schon viel natürlicher.
  • Von hinten mit Händen in den Taschen
    Diese Pose geht für jeden und sieht meist erstaunlich gut aus. Lass dein Model in die andere Richtung schauen und die Hände in die Taschen stecken. Ein Bein sollte leicht angewinkelt/entlastet sein. Einfach und wirkungsvoll!
Menschen draußen fotografieren Posing
Hände in die Taschen und weg gucken: Dieses Posing bekommt wirklich jeder hin. Wichtig ist, dass das Foto durch die sonstige Komposition (hier vor allem Licht und Rahmen) trotzdem interessant wirkt.
  • In die Ferne schauen
    Ein Klassiker ist auch die in-die-Ferne-schau-Pose. Das Model wird von der Seite aufgenommen und schaut in die Ferne. Eine Hand schirmt die Augen gegen die Sonne ab. Wieder ist ein Bein leicht angewinkelt/entlastet.
  • Aktivität
    Besonders ungestellt wirkt es, wenn dein Model irgendwas macht. Vielleicht steht die Person nicht nur in der Landschaft, sondern fotografiert selbst auch? Vielleicht wandert sie mit Wanderstöcken und Rucksack? Vielleicht fährt sie Rad? Oder geht mit dem Hund spazieren? Wir lieben die Pose „Aktivität“ und haben mehr Fotos von uns beim Fotografieren als ohne…
  • Staunend
    Befindet sich dein Model zwischen großen Strukturen, also inmitten von Bäumen, hohen Felsen oder auch einer Statue, stell sie daneben und lass sie staunend neben sich hochschauen. Dieses Arrangement wirkt eindrucksvoll, weil durch den Größenvergleich mit der Person die Größe der Strukturen sichtbar wird und dass dein Model zu ihnen hochschaut ist sehr natürlich.

Lass dich von diesen Anregungen inspirieren, wenn du magst notiere sogar einige für die nächste Reise. Nimm sie aber nicht als starre Anleitungen, sondern lass sich auf die Szenerie und dein Model ein. Achte auch darauf, ob dein Model vielleicht von selbst etwas anbietet, was bei ihm natürlich wirkt und genau dadurch einfach perfekt ist. Kinder lassen wir zum Beispiel einfach am ausgewählten Spot spielen und legen uns mit der Kamera auf die Lauer. Das dauert länger, die natürlichen Fotos sind aber jede Sekunde wert.

Posing in der Natur
Dieses Foto wirkt natürlich, ist aber gepost. Der gute Spot mit dem Rahmen aus dem Palmenblatt und der hellen Mitte wirkt nur wie Zufall, ist es aber nicht. Als Pose vereine ich drei der sieben Tipps von oben (gehen, staunen und Aktivität/Kamera). Ich habe mit diesem Bild ein Foto von mir, das mir sehr gut gefällt und mich an einen großartigen Tag auf einer der Reisen meines Lebens erinnert. Nebenbei zeigt es unseren geliebten Dschungel in Panama. Das Foto ohne mich darauf würde am Fehlen des Motivs kranken und belanglos wirken

„Mein Foto ist langweilig, lauf da mal durch!“

Oft ist es die Not und der Mangel eines Motivs, der dazu führt, dass wir uns am Ende selbst auf Fotos wiedersehen. Manchmal ist es aber auch der Wunsch, und selbst an einem ganz bestimmten Ort, der uns besonders beeindruckt, festzuhalten. „Mach mal ein Foto von mir“. Mittlerweile sagen wir diesen Satz viel öfter als früher.

Unsere Leidenschaft unterwegs wird die Fotografie von Landschaften und Natur bleiben, Menschen sind auf sehr wenigen unserer Fotos zu sehen. Aber doch sind diese Fotos diejenigen, die wir später oft am häufigsten rauskramen und die gerade nach Jahren immer wertvoller werden.

Ein Landschaftsfoto können wir immer so ähnlich wiederholen. Ein Bild von einem geliebten Menschen von damals niemals. Lass uns bewusst werden, dass unser Heute das Damals der Zukunft ist. Sorgen wir dafür, dass wir diese Bilder von uns später nicht vermissen.

Familienmitglieder auf Reisen fotografieren
Autor

Ich bin Sina, Mitbegründerin von Lichter der Welt, Fotografin und leidenschaftliche Weltenbummlerin. Ich liebe Natur, Freiheit, die Sonne auf meinem Gesicht und den Wind in meinen Haaren. Schon als Kind saß ich fasziniert vor dem Globus und malte mir aus, die Weite dieser Welt zu entdecken. Heute lebe ich diesen Traum und sammle Tipps, Inspirationen und Erfahrungen für dich!

4 Kommentare

  1. Drei Dinge: während meiner ersten Türkei Reise Mitte der 80er sagte meine damalige Freundin ständig: “Mach kein Bild von mir, sonst hast du in ein paar Jahren immer die blöde Kuh von damals auf dem Foto!” Und so habe ich tatsächlich kein Bild von ihr, was ich heute extrem schade finde. Der Urlaub war sehr, sehr anstrengend und der einzige gemeinsame, es gibt wenig gute Erinnerungen, aber wir waren ja trotzdem zusammen da.

    Dann: “…dass „die Landschaft“ fotografiert wurde, statt etwas in der Landschaft.” Irre, wie oft man auf ganz simple Problemlösungen nicht kommt, wenn einen nicht jemand mit der Nase drauf stößt. Danke dafür!!

    Drittens: “In die Ferne schauen”. Bitte nicht. Ich scrolle auf Instagram etc direkt weiter, wenn ich auf ein Bild stoße und den Fotografen förmlich höre wie er sagt “Und jetzt schau mal ganz verträumt in die Ferne!” Für mich der Prototyp von gestelltem, oder besser gesagt gekünsteltem Foto. Am besten gleich noch mit Handrücken an die Stirn gelegt….

    Ganz herzliche Grüße aus dem Südwesten!

    • Sina Blanke Antworten

      Hey Martin,
      schade, dass du kein Foto von der Türkeireise damals hast. Wir sagen auch immer: Löschen kann man doofe Fotos immer – oder sie alternativ eben nie wieder angucken. Aber ein Foto nicht gemacht zu haben, das kann man im Nachhinein nie wieder ändern. Daher lieber einfach trauen – und notfalls ist es nur ein Klick zur Löschung 🙂

      Die Posingtipps sind wie immer Geschmackssache. Ich schaue mir oft die Landschaft und Ferne an, darf dabei auch gerne fotografiert werden, ohne dass es für mich komisch wirkt. Hand an die Stirn gehört hingegen nicht zu meinem (!) natürlichen Verhaltensrepertoire – aber da kann man ja immer variieren.

      Der Tipp, etwas IN der Landschaft zu fotografieren statt DIE Landschaft, ist einer unserer besten, den wir bei jeder Gelegenheit anbringen. Merk ihn dir und deine Landschaftsfotos steigern sich massiv! 🙂

      Ganz viel Spaß dabei!

  2. Vielen Dank für eure Anregungen in diesem Artikel!
    Ich wurde beim Zeigen der Urlaubsfotos schon oft gefragt „…und wo seid ihr?“ Tja… das wird sich nun ändern!
    Die meisten Profis teilen ihre „Tricks“ nicht wirklich, ihr seid da wohltuend anders, danke auch dafür!

    • Sina Blanke Antworten

      Hey Bob,
      herzlichen Dank für das Lob, wir freuen uns sehr darüber!

      Und ja: Traut euch! Ihr werdet euch später darüber freuen.

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