Manchmal wäre so eine Fee echt praktisch. Du weißt schon, die mit den drei Wünschen.

Wenn ich heute einen Wunsch für meine Fotografie frei hätte, würde ich mir wünschen, schon viel früher im RAW-Format fotografiert zu haben.

RAW vs JPEG

Manchmal werden wir gefragt, was für uns die größte Veränderung in unserer fotografischen Laufbahn war. Welches Equipment, welches Wissen, welche Erkenntnis brachte uns den größten Fortschritt bei unseren Bildern?

Den Punkt, der für uns den Umbruch vom Hobby-„Knipser“ in die ambitioniertere Fotografie ausgemacht hat, können wir heute leicht benennen.

Es war kein Seminar.

Es war keine neue Kamera.

Es war der Wechsel des Bildformates. Der Umstieg von JPEG auf RAW. Und die damit einhergehende Entdeckung von Adobe Lightroom.

RAW vs JPEG

 

Was ist das RAW-Format?

RAW (engl. „roh“) ist das Rohdatenformat in der Fotografie.

Wenn du im RAW-Format fotografierst, erhält die Kamera alle Bildinformationen, die der Bildsensor aufgenommen hat.

Die RAW-Datei deines Bildes ist sehr groß, weil sie all diese Informationen beinhaltet.
Da die Kamera im RAW-Modus keine „Interpretation“ der Bildinformationen vornimmt, sondern einfach alles abspeichert, muss deine RAW-Datei von dir immer im Nachhinein digital „entwickelt“ werden. Sie ist also quasi das digitale Negativ eines Bildes.

Bei der Entwicklung deiner RAW-Daten in einem RAW-Converter (z. B. von Adobe Lightroom oder Adobe Photoshop) kannst du im Nachhinein am PC festlegen, wie dein Foto genau aussehen soll. Du kannst den Weißabgleich, den Farbraum, die Kontraste etc. bestimmen, ohne einen Qualitätsverlust des Bildes zu haben. Auch auf Parameter wie Schärfe und Bildrauschen hast du Einfluss.

Du kannst dein Foto in einem viel größeren Maße aufhellen oder abdunkeln, ohne „ausgefressene“ Bereiche zu haben, auf denen die Bildinformation verloren geht.

Nordkap Tour Camper

 

Ein Beispiel für RAW-Entwicklung

Ein typisches Problem auf Fotos, das du vielleicht kennst, ist ein weißer (überbelichteter) Himmel, wie auf diesem unbearbeitetem Foto:

RAW vs JPEG

Dieses Bild aus Norwegen enthält große Kontraste. Um das Haus und den unteren Bereich nicht zu dunkel aufzunehmen und hier alle Details zu erhalten, musste ich das Bild überbelichten. Dadurch erscheint der Himmel nun weiß. Wäre es ein JPEG-Bild, wäre hier nun nicht mehr viel zu machen. Die Bildinformationen des Himmels wären weg. Wenn ich den Himmel abdunkeln würde, würde er einfach grau werden.

Ich habe aber im RAW-Format fotografiert. Mit einem Verlaufsfilter konnte ich so in Adobe Lightroom den Himmel wieder abdunkeln. Automatisch erscheinen die Strukturen und Farben, die der echte Himmel bei der Aufnahme hatte. Denn dieser war gar nicht weiß. Er war wunderschön.

RAW vs JPEG

Wichtig ist, dass dies keine Bildmontage oder andere „Schummelei“ ist. Mit wenigen Klicks konnte ich in der Nachbearbeitung die Bildinformation holen, die dank des RAW-Formats in dem Bild selbst gespeichert war. So sah es in der Realität aus. Genau dies hat meine Kamera aufgenommen. Und so sieht nun auch mein Bild aus.

RAW vs JPEG

 

Was ist der Unterschied von RAW zu JPEG?

Fotografierst du im JPEG-Format, legt die Kamera bei der Speicherung bestimmte Parameter des Bildes fest (z. B. den Weißabgleich). Du kannst diese im Nachhinein nicht mehr verändern. Diese Festlegung sorgt dafür, dass die Datenmenge deutlich geringer ist.

Durch die Kompression der Daten entstehen neben dem Verlust von Bildinformationen manchmal sogenannte Kompressionsartefakte, die in der nachträglichen Bearbeitung noch stärker hervortreten.

Auch JPEG-Bilder kannst du am PC nachbearbeiten. Dieses geht jedoch immer mit Qualitätsverlusten einher. So kannst du helle Bereiche deines Bildes zwar etwas abdunkeln, oft werden in diesen aber gar keine Bildinformationen vorhanden sein, sodass du keine Struktur „wiederholen“ kannst und diese Bereiche deines Bildes verloren sind. Der Himmel auf dem Beispielbild oben wäre beim Abdunkeln also einfarbig grau. Er hätte weder Farben noch Struktur.

Auch bei diesem Bild profitiert der Himmel stark von den Bildinformationen, die das RAW noch hat:

RAW vs JPEG

 

Warum fotografieren trotzdem alle im JPEG-Format, zumindest zuerst?

JPEG hilft dir! Du musst dich nicht mit dem digitalen Negativ rumschlagen, sondern deine Kamera liefert dank JPEG fertige Bilder. Bilder, die du gleich so übernehmen und überall zeigen kannst.

Unbearbeitete RAW-Bilder sind grau, flau und kontrastlos. Fotos im JPEG-Format sehen also deutlich besser aus als Fotos im unbearbeiteten RAW-Format.

Außerdem sind JPEGs handlicher. Du brauchst kein spezielles Programm, um sie zu öffnen. Sie sind deutlich kleiner, brauchen weniger Speicher und sind einfach zu verwalten.

Nordkap Tour Camper

Neulich habe ich eine wirklich schöne Metapher gelesen.

JPEG ist das Fertiggericht. Du musst nichts mehr tun. Es ist meistens ganz okay, aber niemals herausragend.

RAW sind die Zutaten. Du musst selbst kochen. Du musst ein bisschen wissen, was du da tust. Du kannst aber auch viel rumprobieren. Du kannst Müll kreieren. Aber auch Großartiges. Mit RAW stehen dir alle Möglichkeiten offen. Du hast Einfluss. Du verlässt dich nicht auf Vorgegebenes. Du erschaffst selbst.

Bei Wikipedia  findest du eine detaillierte Gegenüberstellung von RAW- zu JPEG-Daten.

RAW vs JPEG
Den Himmel eines Bildes „wiederzuholen“ kostet dich in der RAW-Entwicklung meist nur einen Klick

 

Nachteile der RAW-Fotografie

Oh, es gibt sie. Die Nachteile der RAW-Fotografie. Ich habe sie zum Teil oben schon angedeutet. Und tatsächlich empfehlen wir den Umstieg von JPEG auf RAW nicht uneingeschränkt jedem.

1. Du musst deine Bilder bearbeiten

Wenn du im RAW-Format fotografierst, musst du deine Bilder zwingend nachbearbeiten. Hierfür brauchst du einen speziellen RAW-Converter, wie ihn Programme wie Adobe Lightroom oder Adobe Photoshop haben. Wegen der großartigen Bildverwaltung, der schnelleren Bearbeitungsmöglichkeiten und des Preises empfehlen wir dir zuerst Lightroom.

Unbearbeitete RAW-Dateien sehen nicht so aus wie das JPEG, sondern deutlich enttäuschender. Du musst hiermit umgehen können. Die Zutaten und Möglichkeiten allein machen noch keine Suppe. Ohne Zubereitung bringen sie dir gar nichts.

Wenn du keine Lust auf Bildbearbeitung hast und nicht am PC sitzen möchtest, ist das Fotografieren im RAW-Format nichts für dich.

RAW vs JPEG

 

2. Du musst die Bildbearbeitung auch KÖNNEN

Man kann Bilder ganz, ganz furchtbar bearbeiten. Vielen Einsteigern fehlt die Orientierung. Sie übertreiben es maßlos, Bilder werden völlig übersättigt, überschärft, Farben extrem unnatürlich, das ganze Bild schrecklich.

Die kamerainterne Bildbearbeitung, die das JPEG erstellt, ist hingegen gar nicht so schlecht. Als Anfänger wird es dir wahrscheinlich schwer fallen, dein RAW so zu bearbeiten, dass es wie ein natürliches, gelungenes JPEG aussieht.

Die Bildbearbeitung ist also nicht nur zeitintensiv, sie erfordert auch Einarbeitung. Wenn du dich hiermit auseinandersetzen willst, empfehlen wir dir unser E-Book. Hier beschreiben wir dir einfach, verständlich und mit vielen Beispielen, wie du das Maximum aus deinen Bildern rausholst und trotzdem die Natürlichkeit erhältst.

RAW vs JPEG

 

3. Du brauchst deutlich mehr Speicher

RAW-Dateien sind mindestens dreimal so groß wie das entsprechende JPEG. Du brauchst also auch mindestens dreimal so viel Speicher. Dies gilt sowohl für deine Speicherkarten in der Kamera als auch für den Platz auf deiner Festplatte. Denke auch an den Arbeitsspeicher deines Computers, der die großen Dateien laden muss.

RAW vs JPEG

 

4. Du brauchst vielleicht schnellere Speicherkarten

Da die Dateien deutlich kleiner sind, spielt die Schreibgeschwindigkeit deiner Speicherkarten beim Fotografieren im JPEG-Format kaum eine Rolle. Beim Schreiben der großen RAW-Dateien ist die Speicherkarte deutlich mehr gefordert, weswegen sie bei Serienaufnahmen schneller an ihre Grenzen kommt. Fotografierst du im RAW-Format, musst du also auf die Geschwindigkeit deiner Speicherkarten achten.

RAW vs JPEG

 

Die Vorteile der RAW-Fotografie

Für uns ist es ganz einfach: Das Endprodukt ist geiler.

Wenn wir im RAW-Format fotografieren, verschenken wir keine Möglichkeiten des Bildes. Wir können alles ausschöpfen, was das Foto zu bieten hat.

Natürlich macht ein RAW aus einem schlechten Foto kein gutes. Ein gutes Foto beginnt nicht am PC, sondern lange vor dem Drücken des Auslösers. Und ein Foto mit starken technischen Fehlern wie etwa Fehlfokussierung wird auch durch die Nachbearbeitung des RAWs niemals gut.

Ein RAW kann aber aus einem guten Foto ein großartiges machen.

Und darum geht es uns in der Fotografie.

RAW vs JPEG
Auch eine geringe Bearbeitung hilft dem Bild schon deutlich

 

9 konkrete Gründe, warum du noch heute anfangen solltest, im RAW-Format zu fotografieren

1. Dein Bild enthält extrem viele Informationen

Ich habe es oben schon gezeigt: Ein RAW-Bild enthält viel mehr Bildinformationen, als auf den ersten Blick sichtbar sind. Du kannst diese in der Nachbearbeitung alle nutzen und herausarbeiten, um das Bild so zu zeigen, wie die Realität war.

Ein kurzer technischer Vergleich mit Zahlen:

Ein JPEG hat eine Farbtiefe von 8 Bit, das sind maximal 256 Helligkeitsstufen pro Farbkanal und insgesamt 16,7 Millionen Farbtöne.

Ein 12-Bit-RAW hingegen enthält 4096 Helligkeitsstufen pro Farbkanal. Insgesamt sind das 68,7 Milliarden Farbtöne!

Dein RAW-Bild enthält gerade in den hellen und dunklen Bereichen viele Details, die die rausarbeiten und hervorheben kannst. Gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen und großen Kontrasten profitierst du deshalb sehr von der RAW-Fotografie.

Du musst dich nicht länger mit einem tollen Himmel (und einer zu dunklen Landschaft) ODER einer tollen Landschaft (und einem zu hellen Himmel) begnügen. Die Informationen für beides sind da!

Du kannst dich auch kreativ austoben und deinem Bild experimentell ganz verschiedene Wirkungen geben, einfach durch das Schieben einzelner Regler.

RAW vs JPEG
Akzeptiere nicht die Fertigsuppe, sondern kreiere die beste Version deines Bildes!

 

2. Du bearbeitest dein Foto verlustfrei

Je nachdem, wie stark du dein Bild bearbeiten willst, geht dein JPEG dabei kaputt. Helle und dunkle Bereiche „fressen aus“, du erhältst Artefakte, dein Foto verliert extrem an Qualität.

Bei der RAW-Bearbeitung hast du all diese Probleme nicht. Egal, was du bearbeitest – die Bildqualität bleibt erhalten.

Das bedeutet nicht, dass du dein Bild beliebig heller oder dunkler machen kannst – die Bildinformationen, die du haben willst, müssen schon theoretisch in der Aufnahme vorhanden sein! Hast du viel zu hell fotografiert, während beispielsweise die Mittagssonne zusätzlich noch auf die hellen Bereiche gestrahlt hat, werden diese verloren sein. Hier setzt der Dynamikumfang deiner Kamera die Grenze.

Alles, was dieser leisten kann, hast du aber in den Bildinformationen. Und du kannst es „herzaubern“ und „wegzaubern“, wie du möchtest.

RAW vs JPEG

 

3. Du legst den Weißabgleich im Nachhinein fest

Den korrekten Weißabgleich zu finden, ist meist recht schwierig und aufwändig. Außerdem ändert er sich je nach Aufnahmesituation. JPEG-Aufnahmen haben daher manchmal einen Farbstich, bei Schnee z. B. oft einen bläulichen.

Bei der Fotografie im RAW-Modus hast du dieses Problem nicht. Du legst den Weißabgleich erst bei der Nachbearbeitung fest und kannst frei herumprobieren, welche Farbtemperatur am besten wirkt. Hiermit kannst du auch kreativ arbeiten, also beispielsweise Fotos mehr Wärme verleihen, um eine Abendstimmung zu intensivieren.

Hier ist ein extremes Beispiel. Der Magenta-Farbstich des Rohbildes kommt durch den ND-Filter zu Stande, den wir für die Langzeitbelichtung am Tag verwenden haben. Hier erfährst du mehr darüber.

RAW vs JPEG

 

4. Du kannst Fotos retten

Nicht, wenn sie unscharf sind. Vergiss es.

Aber falsch belichtete Fotos, flaue und graue Fotos, verrauschte Fotos… all diese kannst du retten, wenn du die RAW-Datei hast.

Im RAW-Converter kannst du bis zu zwei Blendenstufen der Belichtung verlustfrei ändern, das Bild also deutlich heller oder dunkler machen.

Dieses Bild habe ich zu dunkel aufgenommen. Mit der RAW-Convertierung ist das kein Problem.

RAW vs JPEG

 

5. Du kannst Objektivkorrekturen vornehmen

Wie großartig das ist, merkst du erst, wenn du damit schon gearbeitet hast.

Jedes Objektiv hat eigene Schwächen, wie etwa Verzerrung (gerade bei Weitwinkelobjektiven), Vignettierung (dunklere Bildränder) oder die Neigung zu chromatischen Aberrationen (Farbränder).

Im RAW-Convertierer kannst du auswählen, mit welchem Objektiv das Bild gemacht wurde (meist weiß das Programm es schon von alleine) und diese Fehler mit einem einzigen Klick entfernen.

Architektur-Fotos profitieren besonders von der Objektivkorrektur

 

6. Erstelle wirklich gute Schwarz-Weiß-Bilder

Schluss mit „Sättigung runterziehen“!

Über die Bearbeitung der einzelnen Farbkanäle erschaffst du aus deinen RAW-Dateien grandiose Schwarz-Weiß-Aufnahmen mit beeindruckenden Kontrasten und einer absolut überzeugenden Bildwirkung

RAW vs JPEG
Das linke Bild wurde einfach entsättigt, das rechte aufwändig über die einzelnen Farbkanäle bearbeitet

 

7. Du kannst deine Fotos freier drehen und zuschneiden

Du kannst dein Foto im RAW-Converter begradigen und den Bildschnitt neu festlegen.

Das kannst du auch bei JPEG-Bildern, hierbei tritt jedoch durch den sogenannten Generationenschwund ein starker Qualitätsverlust auf. Dieser ist durch die Art der Kompression bedingt, die das JPEG-Format verwendet.

Nordkap Tour Camper
Gerade Horizonte direkt aus der Kamera müssen wir noch üben… 😉

 

8. Kreiere deinen eigenen Bildlook

Wenn du ambitionierter und länger fotografierst, wirst du nach und nach deinen eigenen Bildlook erschaffen. Du magst bestimmte Dinge, fotografierst und bearbeitest auf eine bestimmte Weise. Presets in Lightroom helfen dir, die Bearbeitung deiner Bilder mit wenigen Klicks sehr einheitlich zu gestalten. Auch hier geht dir im JPEG-Format zu viel an deinem Bild kaputt.

Beispielbild Sigma 17-70

 

9. Du hast später alle Möglichkeiten

Diesen Punkt solltest du absolut nicht unterschätzen. Auch wenn du jetzt mit deinen JPEGs zufrieden bist und keine Lust auf die Nachbearbeitung hast – vielleicht siehst du das in einigen Jahren anders.

Wie oben schon geschrieben, bedaure ich sehr, erst nach etwa 5 Jahren in der digitalen Fotografie mit der RAW-Fotografie begonnen zu haben. Auch in diesen ersten 5 Jahren habe ich wundervolle Bilder gemacht, war an atemberaubenden Orten und habe fantastische Dinge gesehen, erlebt und fotografiert. Damals war ich mit diesem Fotos einigermaßen zufrieden. Und Bildbearbeitung konnte ich sowieso nicht.

Heute kann ich es. Und ich sehe das Potential dieser Bilder, die zum Teil von der Aufnahme selbst her wirklich gut sind. Leider dann etwas dunkel. Oder der Himmel weiß. Die Winteraufnahmen blaustichig. Die Langzeitbelichtungen verrauscht.

Hätte ich die Dateien damals im RAW-Format aufgenommen, würde es mich heute wenige Klicks kosten und die Bilder wären gigantisch. So habe ich das Potential verschenkt. Hier geht es mir nicht nur um Reisebilder, sondern auch um Bilder, die mir persönlich heute sehr wichtig sind, wie Aufnahmen mittlerweile verstorbener Tiere und Menschen.

Wenn du heute keine Lust auf Nachbearbeitung und RAW-Verwaltung hast, macht das nichts. Du kannst bei den meisten Kameras parallel im RAW- und JPEG-Format fotografieren. So hast du beide Dateien. Freue dich an den JPEGs und verschiebe die RAWs einfach in einen Ordner auf eine externe Festplatte. Vielleicht wird dein zukünftiges Ich dein jetziges irgendwann dafür lieben. Meines hätte es getan.

RAW vs JPEG

 

Wie sieht es bei dir aus? Fotografierst du im JPEG- oder im RAW-Format? Warum hast du dich dafür entschieden? Erwägst du einen Umstieg?

Wir freuen uns auf deinen Kommentar. Schreib uns auch, wenn du Fragen zum Artikel hast! Wie immer antworten wir garantiert.

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Autor

Ich bin Sina, Mitbegründerin von Lichter der Welt, Fotografin und leidenschaftliche Weltenbummlerin. Ich liebe Natur, Freiheit, die Sonne auf meinem Gesicht und den Wind in meinen Haaren. Schon als Kind saß ich fasziniert vor dem Globus und malte mir aus, die Weite dieser Welt zu entdecken. Heute lebe ich diesen Traum und sammle Tipps, Inspirationen und Erfahrungen für dich!

21 Kommentare

  1. Liebe Sina,

    ich bin soooo begeistert von dem Beitrag und den Fotos. Ich wünschte ich könnte so gut mit einer Kamera und den Bearbeitungsprogrammen umgehen – zumindest so gut, dass ich für meinen Bereich tolle Fotos erstellen kann. Leider finde ich viele Kurse einfach nur schlecht bzw. nicht mal das, sondern eher sie Qualität der Lehrer.

    Vielen Dank für die tollen Infos!

    • Sina Antworten

      Liebe Anna,

      vielen Dank für dein liebes Feedback, ich freue mich riesig!

      Vielleicht ist für den Anfang unser kostenloses E-Book was für dich, um deine Fotos zu verbessern? Es ist sehr einfach und praxisnah geschrieben! Du bekommst es hier.
      Im November kommt dann auch unser großes E-Book raus, in der wir die Funktionen der Kameras und die Bildbearbeitung genau erklären. Ich bin mir sicher, dass dir das extrem hilft.

      Dass du mit den Kursen bisher so schlechte Erfahrungen gemacht hast, ist echt schade. Leider ist nicht jeder, der tolle Fotos macht, auch ein guter Lehrer. Wir werden in der Zukunft auch Webinare und Kurse anbieten. Wenn du magst, können wir dich gerne informieren, wenn es soweit ist?

      Ganz liebe Grüße
      Sina

  2. Liebe Sina,
    danke für diesen Artikel über RAW. Jetzt verstehe ich endlich wieso der Unterschied besteht.
    Dann werde ich mich auch mal durch Dein E-Book lesen.

    Liebe Grüße
    Gabi

    • Sina Antworten

      Liebe Gabi,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Super, wenn du was aus dem Artikel mitnehmen konntest. Mir mich war das alles auch wirklich lange ein Buch mit sieben Siegeln!

      Liebe Grüße und großartige Fotos,
      Sina

  3. Das ist ein schöner Artikel mit tollen Vorher-Nachher Fotos.
    Die Vorteile und vor Allem die Ergebnisse überwiegen die Nachteile zum Glück sehr deutlich und Speicherkarten kosten ja nicht mehr die Welt 😉

    Gruß
    Flo

    • Sina Antworten

      Hey Flo,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Für uns überwiegen die Vorteile auch ganz deutlich und du hast Recht – Speicher kostet mittlerweile wirklich kaum noch was. Gerade wenn man eine Kamera mit SD-Karten hat, ist das nur eine geringe Investition.

      Liebe Grüße und super Fotos!
      Sina

  4. Jetzt wo ich den Artikel gelesen habe, habe ich fast ein schlechtes Gewissen, dass ich bisher immer im JPEG fotografiert habe. Aber in dem Artikel sind so viele Tipps zur RAW-Fotografie, dass sie mir gar nicht mehr so schwer erscheint, wie ich immer gedacht habe. Muss ich wohl mal in neue Speicherkarten investieren 🙂
    Liebe Grüße
    Ria

    • Sina Antworten

      Hey Ria,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Es freut mich total, dass der Artikel dir ein bisschen die „Tür öffnen“ konnte. RAW-Fotografie ist wirklich nicht kompliziert. Fotografiere am Anfang einfach parallel in JPEG und RAW, dann bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite 🙂
      Ganz viel Spaß und Erfolg!

      Liebe Grüße
      Sina

  5. Hallo Sina ich habe mir meine erste Kamera vor drei Jahren zugelegt und mich immer gefragt was sind RAW Dateien und was ist der unterschied zu jpeg Dateien. Es ist das erst mal das ich das verstehe und ich habe es schon so oft gelesen ich muss zu geben nicht genau aber dein Bericht habe ich genau gelesen. Ich werde jetzt meine Kamera auf beide Dateien Typen einstellen und auf nehmen. Dann werde ich mich mal genau damit beschäftigen. Weil die Bilder die du gemacht hast sehen echt super aus. Ich werde mir jetzt mal euer E-Book durch lesen und mal schauen wie das so im ganzen geht. Vielen dank für die genaue Beschreibung. Achso noch eins wie schnell sollte den eine Speicherkarte sein für RAW Dateien.

    Liebe Grüsse
    Maik

    • Sina Antworten

      Hey Maik,

      vielen Dank für deinen Kommentar und das großartige Lob, wir freuen uns sehr darüber!

      Welche Geschwindigkeit du bei der Speicherkarte brauchst, hängt davon ab, wie groß die Dateien sind und wie schnell die Serienbildfunktion deiner Kamera ist. Man kann es also nicht allgemeingültig sagen, generell gilt aber natürlich je schneller desto besser 🙂

      Liebe Grüße
      Sina

  6. Hallo Sina! 🙋
    Toll jetzt hab ichs verstanden. In der Vergangenheit hatte ich bereits auf RAW umgestellt, wusste aber danach nicht weiter und hab mich nur über die Dateigröße geärgert. Gut, dass ich die Bilder noch habe, mache mich gleich ans Werk!
    Sage mal, wie ist das? Ich habe nur PS4, ich benutze einfach die Regler, die ich anfangs genutzt habe „um das Bild zu verschaffen“…?

    Grüße Tanja

    • Sina Antworten

      Liebe Tanja,

      vielen Dank für dein Lob! Cool dass der Artikel dir geholfen hat!

      Unser Artikel zur RAW-Entwicklung ist gerade in der Entstehung.
      Solange aber erstmal:
      Photoshop hat auch ein RAW-Entwicklungsmodul, das sich automatisch öffnen sollte, wenn du ein Bild im RAW-Format darin öffnest. In diesem Modul hast du dann rechts Regler zu Helligkeit, Kontrasten und Farben, die du anpassen kannst.

      Welche Regler hast du denn bisher genutzt?

      Liebe Grüße und viel Erfolg,
      Sina

  7. 1) Was ist der Unterschied zwischen Photoshop lightroom und Elements 15?
    2) Wurden die Seiten mit WordPress erstellt? Falls ja, gäbe es Tipps darüber?

    Ich fotografiere seit 50 Jahren. Gute Motive kann man mit der billigsten Kamera machen. RAW ist aber vom Feinsten. Aktueller Foto Apparat: Canon D700D.

    Zu ihren Beiträgen kann ich nur nicken. Es gefällt mir sehr, wie ihr mit einfachen Sachen Grossartiges machen könnt. Manche Fotos wurden bei anderen Foren in einem Fotostudio gemacht. Das will ich nicht, kann ich auch nicht. Ihr macht das was ihr habt: Fotoapparat, Stativ und Sachen, die erschwinglich sind.Ein grosses Lob!
    Walter

    • Hallo Walter,

      wir freuen uns sehr, dass dir unsere Fotos gefallen. Danke für dein Lob!

      Lightroom und Elements 15 haben ganz unterschiedliche Schwerpunkte. Bei Lightroom liegt dieser ganz klar auf der RAW-Bearbeitung während Elements eher ein „Allrounder“ sein will und sich auch einiger Elemente vom großen Bruder Photoshop bedient. Wir sehen Elements eher als Software um seine Urlaubsbilder zu sortieren und zu „bearbeiten“ und daraus dann gleich ein Fotoalbum zu erstellen. 🙂

      Liebe Grüße
      Jan

      PS: für WordPress kann ich dir leider kein konkreten Tipps geben, da dies ein anderes sehr sehr umfangreiches Thema ist. Es gibt aber auch hierfür spezielle Foren, die dir bestimmt helfen können. Da sind dann für dieses Thema auch qualifiziertere Leute als wir… 😉

  8. Liebe Sina, wow, zum ersten Mal verstehe ich (so denke ich…) wirklich das Raw – Format. Schon vor vielen Jahren, mit meiner damals ersten digitalen Spiegelreflex-Kamera habe ich einmal in RAW fotografiert, weil ich gehört hatte, dass man das sollte… den Sinn dahinter habe ich nie richtig eingesehen und wieder damit aufgehört.
    Seit einigen Monaten erst bearbeite ich meine Fotos (jpg) auch digital und bin beeindruckt, was da alles zu machen ist… nicht herumschnippeln und verfälschen, sondern das Foto eben so zeigen, wie ich die Landschaft, das Tier, etc. wirklich gesehen hatte. Nun, mit Deinen Beispielen leuchtet mir das RAW – Format und dessen Sinn so richtig ein – Fotos später so herauszuholen / zu entwickeln, wie eben die Realität ausgesehen hat…. so soll es ein! Bestimmt hast Du hier etwas extreme Beispiele verwendet, aber genau das sind die Themen, die mich öfters beschäftigen (Himmel, Schatten, Weissabgleich,…). Nun muss ich nur noch Lightroom kennen- und benutzen lernen. Das parallele Fotografieren in JPG und in RAW für den Anfang tönt nach einem sehr machbaren Einstieg. Vielen Dank und liebe Grüsse, Miuh

    • Hallo Miuh,

      danke für dein Lob und dein Feedback! Wir freuen uns sehr dass der Artikel dir geholfen hat!

      Die Möglichkeiten der RAW Bearbeitung geht wirklich weiter über die der JPEG Bearbeitung hinaus. Trotzdem ist es -gerade am Anfang- eine gute Idee parallel in RAW und JPEG zu fotografieren. So hat man erstens schon mal ein „fertiges“ Bild und zudem einen guten Anhaltspunkt in welche Richtung man das Bild „entwickeln“ kann.

      Für die Benutzung von Lightroom werden wir in demnächst eine Reihe von Artikeln online bringen, welche Tipps und Tricks im Umgang mit der Software geben werden.

      Liebe Grüße
      Jan

  9. Michael Friedenberg Antworten

    Vielen Dank für den Artikel. Macht mir Lust, doch auch mal Raw-Fotos zu bearbeiten. Lightroom hab ich sogar..😊

  10. Hallo Sina,
    Vielen Dank für diesen detailreichen Artikel er hat mich zum nachdenken gebracht. Er hat mich an viele jpg. Bilder erinnert bei denen ich beim bearbeiten aufgeben musste weil sie einfach nicht die Schönheit zeigten die ich vor Ort gesehen habe. Ich wage zu hoffen dass ich das mit dem Raw Format bewältigen kann, das wäre gigantisch:D
    Ich fotografiere meistens sich bewegende Motive und frage hiermit ob mir das Raw Format bei gegenlicht den weißen Himmel ersparen könnte oder ob das ein anderer Fehler ist.
    Lg Cassie

    • Sina Antworten

      Hey Cassie,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Ich freue mich total, dass der Artikel dir hilft.

      Bei einem überbelichteten Himmel hilft RAW auf jeden Fall! Das RAW speichert auch dort ganz viele Informationen, die im jpg verschwunden sind und die du übers Abdunkeln, bspw. durch Verlaufsfilter wiederholen kannst.

      Ganz viel Erfolg und dramatische Himmel wünsche ich dir!
      Liebe Grüße
      Sina

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