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Sina

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Für mehrere Monate ins Ausland – So bereitest du deine Langzeitreise vor

Vier Mal haben wir schon „Tschüß“ gesagt. Vier Mal haben wir Deutschland schon für mehrere Monate verlassen, um ein fremdes Land zu erkunden, woanders zu leben, zu reisen, buchstäblich: Um unseren Horizont zu erweitern.

In zwei Wochen fliegen wir wieder los: Nach Panama. Drei Monate werden wir dort leben, das Land erkunden, Natur und Kultur kennenlernen. Viel näher, viel echter und viel intensiver, als es auf einer kurzen Reise möglich wäre.
Unsere Reise nach Panama ist unsere erste Langzeitreise in ein Entwicklungsland. In ein Land, das kaum touristisch ist, über das wir online nur wenige tiefergehende Informationen finden.

3 Monate auf Reisen. Warum wollen wir nach Panama?

Stell dir vor, du hättest die Möglichkeit, den Winter in einem anderen Land zu verbringen.  Drei Monate reisen – von November bis Februar.
Wohin würde dein Flug gehen?

Als ich mir diese Frage das erste (und das zweite…) Mal gestellt habe, habe ich die USA erkundet. Beim ersten Mal, 2007, die Ostküste, und beim zweiten Mal, 2013, die Westküste. Auch letztes Jahr waren wir im Winter wieder einen Monat in den USA.
Wunderschön war es! Aber jetzt? Zeit für etwas Anderes!

Wo fliegen wir hin, wenn uns die ganze Welt offensteht? Wo möchten wir drei Monate leben?

Deine Bilder werden einfach nicht besser.

Du kennst das.
Du hast Spaß an der Fotografie, beschäftigst dich mehr damit und steigst auf eine bessere Kamera um. Bei vielen – so war das auch bei uns – kommt kurz danach die große Ernüchterung. Die Bilder sind – wenn überhaupt – nur unwesentlich besser als vorher.

Woran das liegt? Na ja. Kocht ein Koch besser, wenn er bessere Töpfe hat?

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Übernachten einmal ganz anders

Hast du schon einmal an einem Ort übernachtet, an dem sonst niemand übernachtet?
In einem Zelt, einem Wohnmobil oder sogar unter freiem Himmel?

Und hast du schon einmal an einem Ort übernachtet, an dem außer dir niemand übernachten darf?
Etwa in einem Schwimmbad, auf einer Seebrücke, in einem Museum oder einem Kloster? Ganz alleine?

Hättest du Lust darauf?

„Welches Reise-Stativ könnt ihr mir empfehlen?“

Die Frage nach dem perfekten Reise-Stativ beschäftigt jeden Fotografen früher oder später. Leicht soll es sein, einfach in der Handhabung, robust und stabil, klein zusammenklappbar und nicht zu teuer. Und auf jeden Fall sicher stehen, auf jedem Untergrund! Die Anforderungen an das perfekte Reise-Stativ sind hoch. Und der Markt natürlich riesig.

Unser Fotoequipment – und was wir wirklich mitnehmen

Womit fotografiert ihr?

Ob bei Aufträgen, bei Freunden, ob online oder im echten Leben. Immer wieder kriegen wir eine Frage gestellt.

Wir fotografieren mit sündhaft teuren, professionellen Spiegelreflexkameras.
Oder mit dem Smartphone.
Mit den hochwertigsten Objektiven, die der Markt bietet.
Oder mit der günstigsten GoPro.

Aber wir verstehen, worauf die Frage abzielt.

Fotografieren in der Wüste

Die Schönheit der Wüste ist gigantisch.
Viele kennen sie nur durch Fotos und Erzählungen, und viele werden sie nie selbst erleben. Die Fremdheit der Wüste und ihre Geheimnisse sind unheimlich reizvoll, unheimlich spektakulär, unheimlich anziehend.

Reist du in die Wüste, willst du sicher dort fotografieren. Du willst ihre Schönheit einfangen, ihre Besonderheit, ihre Geheimnisse. Das unbeschreibliche Gefühl, an den extremsten Orten unserer Erde zu sein – und gleichzeitig im Nirgendwo.

Den Artikel über den ersten Teil unserer Reise durch den wilden Westen findest du hier:
Wilde Mustangs und schroffe Küsten: Roadtrip durch den wilden Westen

Die Reise geht weiter

Es war die rote Welt Utahs, die uns in den letzten Wochen in ihren Bann gezogen hatte. Eine Welt aus steinigen Wüsten, skurrilen Felsformationen, eine Welt voller Sonne, endloser Weite, eine Welt der Mustangs und Indianer.

Nun beginnt der Boden fruchtbarer zu werden. Äcker mit riesigen Beregnungsanlagen spannen sich bis zum Horizont über die leicht hüglige Landschaft. Dazwischen: Alte Scheunen und verlassene Höfe. Kühe grasen auf den Weiden. Ein einzelner Truck steht vor einer verfallenden Tankstelle. Unser Weg führt uns durch das typische landwirtschaftliche Amerika in Idaho. Durch die Regionen, die in der Regel keine Touristen anziehen.

Die größten Reise-Fehler

Fehler passieren. Man lernt aus ihnen und macht es beim nächsten Mal besser. Das ist super und treibt unsere Selbstentwicklung voran.

Wir machen aber auch Fehler, von denen wir gar nicht wissen, dass es Fehler sind. Weil wir dieses Verhalten nicht reflektieren und uns gar nicht vorstellen könnten, dass es auch anders geht.
Hierbei geht es nicht um Fehler auf Reisen, die wir einmal aus Unachtsamkeit machen und beim nächsten Mal beheben. Sondern um Fehler, die unsere Reisen beeinflussen, die sie schlechter machen – ohne dass wir es überhaupt merken.