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Sina

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Werbung. Der Artikel ist in Kooperation mit dem Red Frog Beach Resort entstanden. Dennoch spiegelt er ausschließlich unsere eigene Meinung und Erfahrung wider.

 

Können wir für immer bleiben?

Leise rauschen die Wellen an den feinen, weißen Sandstrand. Wir laufen unter Kokospalmen, die Füße im Wasser. Pelikane und bunte Papageien fliegen über uns hinweg, stürzen sich in die Fluten oder jagend krächzend hintereinander her.  Wir schauen auf den azurblauen Atlantik, auf die weißen Schaumkronen und atmen die frische, salzige Luft.

Luftaufnahme vom Red Frog Beach Resort
Türkises Wasser, Dschungel und menschenleerer Traumstrand: Hier steht unsere Beachfront Villa im Red Frog Beach Resort

Genau hier, an diesem Ort, der perfekter nicht sein könnte, steht sie: Unsere Beachfront Villa. In herrlich ruhiger Alleinlage, zwischen Bananenbäumen und Palmen, direkt am traumhaften Karibikstrand. Hier wohnen wir während unseres Aufenthaltes in Bocas del Toro. Genießen alle Annehmlichkeiten, die wir uns nur vorstellen können. Einen eigenen Pool. Ein riesiges Haus mit Kochservice. Das Rauschen der Wellen in der Nacht. Und immer wieder dieser Blick: Dieser herrliche Blick auf den Dschungel, auf den Strand, das Meer – von jedem unserer riesigen Panoramafenster aus.

Schon als uns der Mitarbeiter des Red Frog Beach Resorts auf der Hauptinsel – der Isla Colon – abholt, sind wir sprachlos. In einem kleinen Boot preschen wir durch die Wellen, einmal quer durchs Inselparadies. Bunte Häuschen auf Stelzen säumen die Küsten der Inselchen, weiße Segelboote perfektionieren die Szenerie – wir fühlen uns ganz unwirklich, wie in einem Film.

Nach viel zu kurzen 15 Minuten legen wir am Anleger des Red Frog Beach Resorts an – und befinden uns mitten im Mangrovendschungel. Ein Steg führt uns durch die zauberhafte Natur zur offen gehaltenen Rezeption und wir wissen: Wir sind da. Genau hier ist das Paradies.

Ein Golfcart bringt uns zu unserer Villa. Wir fahren. Und fahren. Und fahren. Das Resort ist riesig – kein zusammenhängender Komplex, sondern ein Verbund aus Villen, herrlich integriert in die wunderschöne Landschaft der Isla Bastimentos.
Unsere Villa ist die letzte, natürlich. Und wir sind absolut froh darüber: Denn hier ist niemand. Unser Dschungel-Strand-Luxuserlebnis haben wir ganz für uns alleine.

Red Frog Beach Resort Drohne

Wir setzen den ersten Fuß in die Villa und uns ist sofort klar: Hier wollen wir nie wieder weg. Wir waren schon in vielen Hotels, haben wunderbare Resorts gesehen, aber diese private Luxusvilla ist einfach unfassbar. Wir haben zwei Schlafzimmer. Drei Bäder. Eine riesige Küche – mit optionalem Koch-Service -, einen wunderschönen Wohnbereich. Vor allem aber: Eine riesige Terrasse mit Sprachlos-Blick, einen eigenen Pool – und einen eigenen Strand. Ja. Wir haben einen eigenen, palmengesäumten karibischen Traumstrand. Es passiert selten, aber uns fehlen absolut die Worte.

Wir schwelgen im Glück. Abends essen wir im Arosa Beach Club – eines der Restaurants des Red Frog Resorts. 10 Minuten schlendern wir im Sonnenuntergang am Strand lang, dann sind wir da. Das Essen ist fantastisch, der Ausblick über Strand und Meer überwältigend. Wir trinken Cocktails, wollen nicht schlafen – bloß keine Minute in diesem Paradies verpassen!

Morgens stehen wir eine Stunde vor Sonnenaufgang auf, um wirklich jede Minute mitzunehmen. Noch in Schlaf-Shirts laufen wir an den Strand, fotografieren, staunen, sind einfach da. Wir könnten den ganzen Tag hier bleiben. Genau hier. Aber es gibt so viel zu tun. Wir wollen die roten Pfeilgiftfrösche entdecken, die dem Resort und Strand seinen Namen geben.  Wollen durch den Regenwald und zu den anderen Stränden wandern. Den Spa mitten im Dschungel ausprobieren. Die resorteigene Zipline. Eine Katamaran-Tour. Warum hat der Tag nur 24 Stunden? Wie schön wären nur 5 Minuten mehr.

Turtle Beach Bastimentos

Fotografieren im Dschungel

Der Dschungel ist Leben. Es gibt keinen Lebensraum auf der Erde, der mehr Artenvielfalt bietet, mehr Chancen, Wildtiere zu sehen oder mehr beeindruckende Natur auf jedem Quadratmeter. Der Dschungel ist bunt, laut, abenteuerlich. Er ist spannend, birgt unheimlich viele Geschichten und ist jedes Mal neu. Und er ist unsagbar schwer zu fotografieren.

Die Herausforderungen beim Fotografieren im Dschungel

Für uns – und sehr viele andere Fotografen – ist der Dschungel die schwerste Disziplin der Naturfotografie – obwohl, oder gerade weil er Motive bietet, wohin du schaust. Fotografieren im Dschungel ist unheimlich anspruchsvoll, herausfordernd, oftmals frustrierend. Es verlangt dir, aber auch deiner Ausrüstung viel ab, erfordert eine gute Vorbereitung und vor allem das ständige Durchdenken deiner Motive. „Einfach knipsen“ funktioniert im Dschungel niemals: Diese Bilder werden immer unruhig, nichtssagend, absolut langweilig.

Fotografieren im Dschungel
Der Dschungel bietet dir die Möglichkeit, großartige und einzigartige Motive zu fotografieren, er stellt dich aber auch vor große Herausforderungen – körperlich und fototechnisch

Diese Schwierigkeiten erwarten dich beim Fotografieren im Dschungel

– Tropische Hitze und Luftfeuchtigkeit machen dir und deinem Equipment zu schaffen: Die schwüle Hitze ist gerade für uns Europäer oft nur schwer zu ertragen, schon nach wenigen Minuten bist du durchgeschwitzt. Die Moskitos quälen dich, dein Objektiv beschlägt, deine Hände sind nass und klebrig

– Im Dschungel ist es durch das dichte Laub erstaunlich dunkel: Du brauchst lichtstarke Objektive und viel ISO, um trotzdem scharfe Bilder zu machen und einen sehr guten Autofokus, der die Tiere oder dein Motiv in der Dunkelheit schnell findet. Sowohl unsere Canon 7D als auch unsere Canon 5DIII kommen hier an ihre Grenzen!

– Das Leben findet im Verborgenen statt: Die Tiere des Dschungels sind gut getarnt, scheu und schnell. Du brauchst einen guten Blick (oder Guide), Glück und sehr viel Geduld, um sie zu fotografieren

– Tropische Regengüsse treten unvermittelt auf: Zwar sind sie auch schnell wieder zu Ende, aber noch Stunden später tropft es von den Bäumen. Je nach deiner Reisezeit und deinem Reiseland wirst du viel mit dem Schutz deiner Kamera beschäftigt sein

Fehler bei Fotografieren im Dschungel
„In echt sah es so schön aus…“: Ein typisches, langweiliges und nichtsagendes Foto aus dem Dschungel. Um solche Bilder zu vermeiden, musst du durchdacht und bewusst fotografieren

Der Zauber des Dschungels

Warum überhaupt im Dschungel fotografieren, wenn es so nervig ist?
Nun. Der Dschungel ist ein riesiger Zauberwald. Wenn du dich auf den Dschungel einlässt – mit Moskitospray, vielen Litern Wasser, mit einem Kopf voller Ideen, einem Auge für die Schönheit und einem Herzen für unsere Natur und unsere Welt, wirst du in einem Schlaraffenland sein. Es werden sich dir tausende Möglichkeiten eröffnen, wundervolle Begegnungen und traumhafte Lichtsituationen. Du wirst tiefer in die Natur eintauchen als an jedem anderem Ort. Du wirst Dinge sehen, von denen du nicht einmal geträumt hast. Und du wirst Erfahrungen machen, die du niemals vergessen wirst.

Kolibri im Dschungel fotografiert
Die Magie des Dschungels ist beeindruckend. Sie auf Fotos zu bannen erfordert unheimlich viel Geduld, Ausdauer und viiiele Gedanken über Bildgestaltung. Aber es lohnt sich so sehr!

 

Fotografieren im Dschungel: Dein Foto-Equipment

Wenn wir im Dschungel fotografieren, nehmen wir möglichst lichtstarke Ausrüstung mit. Der Fokus liegt absolut auf einer großen Offenblende, viel ISO und einem leistungsfähigen Autofokus – denn all deine Brennweite oder das moderne Schwenk-Klapp-Drehdisplay bringen dir nichts, wenn all deine Bilder verschwommen sind, weil es schlicht zu dunkel ist – und die Wildtiere zu schnell.

Kamera

Es ist einfach: Nimm die Kamera, die du hast! Du wirst dir nicht extra für die Dschungeltour eine neue Kamera, kaufen, oder? Wenn doch, findest du alle Infos hier:

Welche Kamera soll ich kaufen?

Wir waren im Dschungel mit der Canon 7D (oft nicht lichtstark genug, Link führt zum lichtstärkeren, neueren Modell) und der Canon 5DIII (oft zu langsamer Autofokus, Link führt zum schnelleren, neueren Modell) ausgestattet. Eine gute Möglichkeit für eine „Dschungel-Kamera“ wäre etwa die Canon 7D Mark II, aber auch eine spiegellose Systemkamera  ist keine schlechte Wahl.

Wichtig ist, dass du deine Kamera gut beherrscht, auch gerade in Low-Light-Situationen. Wenn du mit den manuellen Einstellungen noch Schwierigkeiten hast, schau dir unser E-Book an:

Weg vom Automatikmodus 

 

Fotograf im Dschungel
Die Kamera immer in der Hand: Wenn du im Dschungel fotografieren willst, habe deine Kamera nicht im Rucksack, sondern immer fertig eingestellt in der Hand, auch wenn es nervig ist. Wenn du Glück hast und plötzlich ein Tier vor dir steht, musst du in Sekundenschnelle fotografieren

Objektive

Zu unserer Fotoausrüstung im Dschungel gehören immer ein Weitwinkelobjektiv und ein Teleobjektiv. Ein Objektiv für den mittleren Brennweitenbereich haben wir im Dschungel meist nicht dabei.

Beim Weitwinkel empfehlen wir dir eine Anfangsbrennweite von 24mm (an Vollformat), was an einer Kamera mit APS-C-Sensor 16mm entspricht. Die Blende des Weitwinkelobjektivs ist nicht so essentiell wie beim Tele, wir empfehlen dir jedoch 4,0 oder lichtstärker.

Dein Teleobjektiv sollte so lichtstark sein, wie nur irgendwie möglich, also eine möglichst offene Anfangsblende haben (möglichst kleine Blendenzahl). 2,8 ist super, wobei dies bei Objektiven mit mehr Brennweite nicht mehr (bezahlbar) möglich ist. Die Formel für die Brennweite ist einfach: Je mehr, desto besser! Für ein 150-600mm Objektiv wirst du im Dschungel absolut Verwendung finden!

Wir haben so ein perfektes Objektiv aktuell nicht, alle Tierfotos in diesem Beitrag sind mit dem Canon 70-200 4,0 IS USM L entstanden. Hiermit kamen wir aber oft an unsere Grenzen: Sowohl hinsichtlich Lichtstärke als auch hinsichtlich Brennweite. Gerettet hat uns die Lichtstärke unserer Kamera – und sehr viel Geduld.

Wie du an den Bildern dieses Beitrags sehen kannst: Es ist möglich, im Dschungel auch mit nicht idealer Ausrüstung gute Fotos zu schießen. Wichtiger als die Ausrüstung ist immer (!) dein Auge und deine Geduld. Wenn du entsprechendes Equipment oder Budget hast, tu dir jedoch den Gefallen und nimm ein lichtstarkes, langes Teleobjektiv mit. Es wird dir sehr vieles vereinfachen.

Affe im Dschungel fotografiert
Ein langes Tele-Objektiv ermöglicht dir das Einfangen ganz besonderer Motive und Momente. Fotos von Wildtieren tatsächlich in der Wildnis zu machen – nicht im Zoo – ist ein überwältigendes Gefühl

Beispiele für lichtstärkere Tele-Objektive mit viel Brennweite:

Canon 70-200mm 2,8 IS USM L

Canon 100-400mm

Nikon 70-200mm

Nikon 200-500mm

Sigma 150-600mm Sports

Für Makroaufnahmen (z. B. Insekten, kleine Reptilien) nehmen wir manchmal noch unser Canon 100mm 2,8 IS USM L mit, das halten wir aber nicht für essentiell – es sei denn natürlich, dein Herz schlägt für die Makrofotografie!

Fotograf fotografiert im Dschungel
Wir selbst sind mit unserem Canon 70-200 4,0 IS USM relativ schlecht ausgestattet für das Fotografieren im Dschungel – mit Geduld und einen wachen Blick geht es trotzdem

Objektivschutz

Beschlagen

Eine der großen Nervereien bei hoher Luftfeuchtigkeit ist das Beschlagen des Objektivs von innen und von außen. Dies passiert dir dann, wenn du deine Ausrüstung aus dem klimatisierten Hotelzimmer raus in die tropische Luft trägst. Es dauert mindestens 30 Minuten, bis der Beschlag sich verabschiedet, gerne auch deutlich länger. In dieser Zeit kannst du nicht fotografieren, außerdem begünstigt das Beschlagen die Entwicklung von Pilz im Objektiv. Wir beugen dem vor, indem wir unsere Unterkünfte kaum noch klimatisieren oder den Kamerarucksack möglichst weit weg von der Klimaanlage positionieren, um den Temperaturunterschied möglichst klein zu halten.

Regen

Wenn es wirklich regnet, packen wir im Dschungel unsere Kameras in den Rucksack. Der Regen im Dschungel ist heftig und nicht mit dem aus Europa zu vergleichen – kein Spaß für Kamera und Objektiv, aber für die allermeisten Fotos auch sowieso nicht interessant. Im Fall eines tropischen Regens solltest du aber deinen Rucksack vor Nässe schützen – mache haben ein integriertes Regencape, eine Alternative ist ein großer Drybag, aber es tut auch ein Plastiksack.

Tröpfelt es nach einem Regenguss noch ewig weiter von den Bäumen, hilft dir ein UV-Filter, um deine Linse trockenzuhalten. Eine Alternative sind diese transparenten Schutzhüllen. Mehr Infos findest du hier:

⇨ Regenschutz für deine Kamera: 7 effektive Tipps

Wolken über dem Dschungel fotografiert
Regenwald: Der Name kommt nicht von ungefähr. Sei im Dschungel immer auf plötzliche und starke Regengüsse vorbereitet

Sonstiges Fotozubehör

Wie immer haben wir auch beim Fotografieren im Dschungel ausreichend Akkus und Speicherkarten dabei. Bedenke, dass du Glück haben und viele Tiere sehen könntest. Hierfür brauchst du wahrscheinlich sehr viele Fotos, wir machen bei einer guten Sichtung manchmal hunderte. Nimm daher ausreichend und auch ausreichend große Speicherkarten mit. Du willst wirklich nicht alle Fotos bei einer niedlichen Affenfamilie verschossen haben und plötzlich steht eine Wildkatze oder ein Elefant vor dir. Gerade SD-Karten sind so günstig – deck dich ein!

Neben dem „Kleinkram“ ist ein guter Rucksack absolut empfehlenswert, in den nicht nur all dein Kameraequipment passt (denk an eventuellen Regen!), sondern außerdem noch (viel!) Wasser, Snacks und Moskitospray. Das Wandern im Dschungel ist super anstrengend und schweißtreibend. Du wirst über einen guten, leichten, passenden und angenehm zu tragenden Kamerarucksack sehr froh sein.

Wir haben unter anderem diesen Kamera-Rucksack von Vanguard  und können ihn dir uneingeschränkt empfehlen, weil er leicht, aber trotzdem sehr stabil ist und wirklich alles bequem reinpasst:

Vanguard Sedona 51

Fotografin im Dschungel
Ein vollgepackter Rucksack gehört im Dschungel leider immer dazu

Ausrüstung für dich

An erster Stelle sollte ausreichend Wasser stehen, an zweiter Stelle gute Schuhe. Erst dann kümmere dich um Kamera und Objektive.

Nimm mehr Wasser mit, als du glaubst maximal zu brauchen (du wirst extrem viel schwitzen), zusätzlich noch süße und salzige Snacks. Sprühe dich vorher ausgiebig mit Moskitospray ein und nimm es ebenfalls mit, um bei Bedarf nachzusprühen. Gleiches gilt für Sonnencreme. Wir empfehlen – nicht nur für den Dschungel – diese Sonnencreme von Eucerin. Sie lässt auch mit Lichtschutzfaktor 50 super einfach verteilen, zieht sofort ein und hinterlässt keinen Film und kein Geklebe auf der Haut. Der Preis lohnt sich absolut – versprochen!

Deine Schuhe sollten fest und bequem sein und bei anspruchsvolleren Strecken über den Knöchel gehen. Bei der Auswahl deiner Kleidung wähle gedeckte Farben und leichte Stoffe. Die meisten Ratgeber empfehlen einen Sonnenhut und lange Kleidung. Wir halten uns da selbst nicht dran und haben dies bisher noch nicht negativ empfunden, dies daher nur der Vollständigkeit halber.

Vorbereitung zur Wanderung im Dschungel
Feste, bequeme Schuhe sind für uns das wichtigste Kleidungsutensil beim Fotografieren im Dschungel

Genereller Hinweis zum Fotografieren im Dschungel

Wandere nur dort alleine im Dschungel, wo es sicherheitstechnisch gut möglich ist. Informiere dich vorher ausführlich über das Land im Allgemeinen und das Gebiet im Speziellen. Gehe nicht mehr am späteren Nachmittag los: Es wird schneller und früher dunkel als du denkst und wenn du ein Problem jedweder Art kriegst, willst du nicht, dass die Nacht vor dir liegt. Respektiere die Tiere und die Natur immer mehr als deinen Wunsch nach einem beeindruckenden Foto. Wandere nur dort, wo es erlaubt ist und achte immer auf deinen Wasservorrat und deine körperliche Erschöpfung.

Wenn du dir unsicher bist, ist ein lokaler Guide eine sehr gute (und oftmals erstaunlich günstige!) Investition in deine Sicherheit, aber auch in die Wahrscheinlichkeit, Tiere zu sehen. Wann immer wir mit einem Guide unterwegs waren, hat dieser für uns sehr seltene und beeindruckende Tiere aufgespürt, die wir alleine niemals gesehen hätten.

Tapir im Dschungel
Die zweite Tapir-Sichtung in dem Gebiet überhaupt: Ohne unseren Guide, der im Dschungel aufgewachsen ist und jeden Tag Touren leitet, wären wir redend weitergelaufen und hätten diesen Tapir verscheucht – ohne es zu merken

8 Tipps für großartige Fotos im Dschungel

1. Lass dich auf den Dschungel ein

Auf unseren Touren durch die Regenwälder Panamas begegnen wir an den Rändern des Dschungels manchmal Touristengruppen, die „schnell ein paar Tierfotos machen wollen“. Viele sind genervt von den Herausforderungen des Klimas und des Lichts – oder von dem Umstand, dass sie keine Tiere sehen.

Für sie ist es ein „Abfotografieren“, ein „Sammeln von Trophäen“ – beim zweiten Affen oder Faultier sind sie nicht mehr interessiert, wenn sie bereits ein Foto dieser Tierart ergattern konnten. Kleine Tiere interessieren sie nicht, das schöne Licht interessiert sie nicht, wundersame Pflanzen interessieren sie nicht. Sie warten auf den Jaguar, der sich einer Touristengruppe niemals zeigen wird. Es geht ums Abhaken, nicht ums Dasein – ums Zeigen, nicht ums Erleben.

Wanderung durch den Dschungel
Die Schönheit des Dschungels ist überwältigend. Lass dich darauf ein, statt imaginäre „xy gesehen!“-Listen abzuhaken.

Auch wenn sich das verurteilend anhört, liegt uns das fern: Wir wünschen jedem die Möglichkeit, so zu reisen wie er mag, und den Wunsch, „schnell beeindruckende Bilder zu schießen“ kennen wir nur zu gut. Unserer Erfahrung ist der Dschungel aber wohl der Ort, an dem das am allerwenigsten funktioniert.

Die Schönheit des Dschungels eröffnet sich dir dann, wenn du mit dem Herzen da bist und viel Zeit hast. Zeit, morgens um 6 Uhr loszugehen, wenn die Temperaturen angenehm sind und die Wildtiere aktiv. Zeit, 20 Minuten an einem Ort zu stehen und nur zu schauen.

Libelle im Dschungel fotografiert
Wie zauberhaft schön auch die kleinen Dinge des Dschungels sind, siehst du nur, wenn du dich wirklich auf ihn einlässt

Ein offenes Herz, um die Schönheit der kleinen Details zu sehen: Die Straße von Blattschneiderameisen, die unermüdlich Blätter über den Weg tragen. Das Sonnenlicht, das durch ein Spinnennetz fällt. Die glitzernden Wassertropfen an den riesigen Blättern. Die einzige rote Blüte zwischen all dem Grün.
Und ein offenes Herz und Zeit, um zu warten. Zu warten, bis die Affenmutter mit dem Baby auf dem Teil des Astes sitzt, der so wunderschön im Licht liegt. Zu warten, bis das Faultier sich doch mal reckt – um nicht „irgendein Bild“ zu haben, sondern ein wunderschönes.

Sei verzaubert, sei verwundert, sei neugierig. Erlebe den Dschungel, arbeite ihn nicht ab. Dann wird er sich dir öffnen. Und dein Affenbild wird mehr sein als ein undefinierbarer schwarzer Punkt im Grünen.

Brüllaffe im Dschungel
Ein beeindruckender Brüllaffe so nah – das geht nur mit viel Geduld und Zeit (fotografiert im Soberania Nationalpark in Panama, 200mm)

2. Informiere dich über die Wildtierfotografie – und übe sie!

Wildtierfotografie ist vielleicht das schönste Feld unseres Hobbys. Es ist aber auch sehr anspruchsvoll und braucht einiges an Übung. Wir haben einen extra Artikel zu diesem Thema, den wir dir sehr ans Herz legen und der dich gut auf das Fotografieren von Tieren im Dschungel vorbereitet:

⇨ 15 Tipps für perfekte Wildtierfotos

Um Tiere aufzuspüren, hilft dir viel Geduld, ein wachsames Auge, aber auch ein gutes Gehör. Fast alle Geräusche im Dschungel werden von Tieren verursacht – achte auf sie!

3. Habe einen Blick für die Details

Ein Grund, warum viele Leute ohne schöne Fotos aus dem Dschungel wiederkommen, ist, dass sie auf das Falsche gewartet haben und dabei alles andere übersehen. Vielleicht hast du riesiges Glück und begegnest einer Raubkatze oder einem anderen großen Säugetier so nah, dass du ein tolles Foto von ihm machen kannst. Viel wahrscheinlicher ist es aber, dass das nicht passiert.

Sei offen. Denke nicht, dass „nur Vögel“, „nur Insekten“ oder „nur Pflanzen“ keine wunderschönen Motive sind, die du grandios in Szene setzen kannst. Es ist wie immer beim Fotografieren: Als Fotograf ist es deine Aufgabe, die Schönheit der Welt zu sehen, auch die verborgene Schönheit im Kleinen, und diese ganz groß darzustellen. Suche diese kleinen Details, diese Schönheit der Natur. Suche sie in allem. Es wird dein Herz erfreuen, tolle Fotos ergeben und wer weiß – vielleicht siehst du die Dschungelbewohner ja gerade dann: wenn du viel genauer hinschaust?

Tiere im Dschungel fotografiert
Suche das Leben um dich herum. Schau genau hin. Da ist viel, viel mehr als du glaubst!

4. Der Dschungel ist unruhig. Blende auf deinen Fotos aus, was immer du kannst

Das gestalterisch größte Problem beim Fotografieren im Dschungel ist definitiv: Es ist immer viel zu viel auf dem Bild. Der Dschungel bietet so viele Strukturen, so viele Farbtöne, so viele Linien und Formen, dass undurchdachte Bilder immer absolut unruhig sind. Und dieses Unruhige ist es, was über 90% der Dschungelfotos so unglaublich schlecht und nichtssagend macht. Auch uns passiert das, dauernd.

Ein Trick, der gegen unruhige Bilder hilft, und den wir uns immer wieder bewusst machen: Fotografiere nicht „den Dschungel“. Das klappt nicht. Nie. Fotografiere etwas „im Dschungel“! Arbeite mit Licht (siehe auch Punkt 5), mit Hell und Dunkel, mit Farben und mit Unschärfe, um Strukturen gegenüber anderen hervorzuheben und in deinen Fokus zu setzen.

Was generell beim Fotografieren schon wichtig ist, ist bei Dschungel-Fotos absolut unabdingbar. ACHTE. AUF. DEN. BILDAUFBAU. Baue dein Bild ganz bewusst auf. Jedes einzelne Bild. Nur so wirst du ein gutes Dschungel-Foto machen können.

12 einfache, aber höchst wirkungsvolle Tipps zur Gestaltung und zum Aufbau von Fotos findest du in unserem E-Book, das du dir hier  kostenlos herunterladen kannst:

⇨ 12 Tipps für bessere Reisefotos – kostenloses E-Book

Fotografin im Dschungel
Ein durchdachter Bildaufbau mit Licht, Farbe, Strukturen, Rahmen und Linien ist essentiell, wenn du im Dschungel gute Bilder machen willst

5. Nutze das besondere Licht ganz bewusst

Durch das dichte Blätterwerk des Dschungels fällt nur wenig Licht. Dieser Umstand macht das Fotografieren so schwierig. Die sehr partielle Beleuchtung bietet dir aber auch viele Möglichkeiten, die du unbedingt nutzen solltest.

Lerne, das Licht ganz bewusst zu sehen. Schau dich um. Welche Bereiche liegen im Schatten, welche werden angeleuchtet? Ein hell angeleuchtetes Blatt, Insekt oder sogar größeres Tier ergibt gegen einen dunklen, nicht angeleuchteten Hintergrund ein wunderschönes Motiv. Gleichzeitig fällt durch den dunklen Hintergrund das „Unruhige“ weg, du erreichst eine schöne Freistellung des angeleuchteten Hauptmotivs.

Fällt das Licht schön, ergeben auch unscheinbare Pflanzen oder Strukturen schöne und einmalige Fotos. Halte ganz bewusst danach Ausschau. Dieses „Licht sehen lernen“ erfordert etwas Übung und zuerst ständiges „Daran-Denken“, nach und nach wird es aber zur Gewohnheit werden, dir viele neue Foto-Möglichkeiten eröffnen und deine Fotos deutlich verbessern.

6. Wähle interessante Perspektiven

Ich habe es schon gesagt: Der Dschungel ist ein Zauberwald. Er ist voll von erstaunlichen Pflanzen, von einzigartigen Verwachsungen. Viele Pflanzen sind einfach riesig groß, andere haben ganz wundersame Stämme, Wurzeln, Blätter oder Knospen. All dies sind tolle Motive, die aber schwer zu fotografieren sind, weil es – wie schon gesagt – viel zu viel für ein Foto ist, zu unruhig.

Wenn wir bestimmte wundersame Pflanzen, Pilze oder Pflanzenteile hervorheben möchten, gehen wir mit dem Weitwinkelobjektiv sehr nah heran und wählen eine besondere Perspektive, die die Pflanze vor dem Hintergrund hervor- und abhebt. Einen riesigen Baum mit einem interessanten Stamm fotografieren wir zum Beispiel oft steil von unten nach oben, ein großes Blatt direkt ganz nah von seiner Spitze an.

Der weite Winkel einer niedrigen Brennweite erzeugt interessante Effekte, die Strukturen nah dran hervorhebt und diejenigen weiter weg verkleinert oder verschwinden lässt. Wir nutzen diese Eigenschaft oft, um auffallende Gewächse zu fotografieren – denn einfach so aus unserer normalen Augenhöhe heraus fotografiert, wirken diese Motive auf Fotos leider nicht interessant.

Thailand Reise Fotos

7. Gehe früh morgens los

Wenn wir im Dschungel fotografieren, fahren wir früh morgens, noch vor dem Sonnenaufgang los, um direkt zum Sonnenaufgang loswandern zu können. Dieser unbequeme frühe Start hat 2-3 ganz entscheidende Vorteile:

– Die Temperaturen sind morgens deutlich angenehmer

Dieser Punkt ist bei tropischer Hitze und Luftfeuchtigkeit nicht zu unterschätzen. Gehst du sehr früh los, sind die Wetter-Umstände zwar auch schon anstrengend, aber noch deutlich angenehmer später. Gefühlt mit jeder Minute steigt die Temperatur an, das Laufen und Fotografieren wird anstrengender.

Nimm die Anstrengung des frühen Aufstehens in Kauf – du wirst froh darüber sein! Wenn es dann in den Mittagsstunden richtig heiß wird, bist du schon wieder zu Hause, kannst dich ausruhen und dein Bildmaterial sichten. Und vielleicht hilft dir auch dein Jetlag beim frühen Aufstehen und du findest es gar nicht so schlimm wie zu Hause?

Schöne Lichtstimmung über dem Dschungel
Frühes Aufstehen nervt uns. Aber wir sind jedes Mal wieder überwältigt, wie sehr es sich für Fotos lohnt!
– Die Tiere sind morgens deutlich aktiver

In den Morgen- und Abendstunden siehst du durchschnittlich deutlich mehr Tiere als zu den heißeren Tageszeiten, in denen sich die Tiere eher ausruhen. Die Tiere sind agiler, bewegen sich mehr, sind deswegen auch leichter zu sehen. Ein absoluter Vorteil bei deiner Jagd nach Motiven!

Affe im Dschungel
Morgens sind die Tiere aktiv. Und Tiere, die sich bewegen, umherspringen und laut sind, siehst du nicht nur viel einfacher als ruhende Tiere, sie sind auch viel spannendere Motive!
– Wenn du in touristischem Gebiet bist: Morgens bist du meist allein

Die meisten Dschungel sind eher abgelegen und du hast sowieso deine Ruhe vor lauten Menschengruppen. Fotografierst du jedoch in einem Dschungel, der in der Nähe einer größeren Stadt liegt oder in dem viele touristische Führungen angeboten werden, solltest du allein schon deswegen morgens losgehen, weil du dann für dich bist und das oft laute Auftreten der Touristengruppen nicht die Tiere verscheucht.

Früh morgens sind wir immer höchstens ein paar Forschern oder einzelnen Birdwatchern begegnet, die sich natürlich nicht so verhalten, dass die Tiere vor ihnen flüchten würden. Oben schon erwähnten, gruppenreisenden „Listen-Abhak-Touristen“ begegnest du aber morgens nicht.

Fotograf läuft durch den Dschungel
Völlig allein im Dschungel: Gibt es etwas Beeindruckenderes?

8. Nimm dir immer wieder Zeit, mehrere Minuten ruhig stehen zu bleiben

Ich habe es bei Punkt 1 schon geschrieben: Die Schönheit des Dschungels mit all seinen Facetten und Tieren eröffnet sich dir nicht, wenn du durch ihn hindurchläufst. Sie eröffnet sich dir, wenn du mehrere Minuten ganz still an einem Fleck stehst und einfach nur schaust und die Natur auf dich wirken lässt.

Wir sind immer wieder überrascht, wie viel wir plötzlich sehen, wenn wir einfach mal ein paar Minuten stehen bleiben. Während wir eben noch dachten, um uns herum wäre „nichts“, ist plötzlich alles voller Leben. Wir sehen wunderschöne, farbenfrohe Vögel, bunte Schmetterlinge, riesige Libellen, klitzekleine Frösche oder Geckos – und erstaunlich oft sogar ein Säugetier. Nimm dir Zeit, den Dschungel  zu fühlen, zu riechen und zu hören. Welche Tierstimmen kannst du erkennen? Wo knackt und raschelt es? Riecht es nach Tier? Nach Pflanzen? Nach Regen?

Oft „kommt der Dschungel zu dir“, wenn du einfach nur stehenbleibst und innehältst. Nimm dir diese Zeit. Stehe einfach mal da und staune. Plötzlich wirst du mehr Fotomotive sehen, als du dir erträumt hast.

Fotograf im Dschungel
Stehenbleiben und für mehrere Minuten nur schauen – es lohnt sich im Dschungel so sehr!

Zusatztipp: Alleine oder mit Führer durch den Dschungel?

Eine wirklich lohnende Investition ist ein lokaler Guide, der viele Jahre Erfahrung mit dem Aufspüren von Wildtieren hat und den Dschungel und die Plätze der Tiere gut kennt. Wir wandern fast immer alleine und sehen auch alleine viele Tiere. Die paar Male, die wir einen Guide dabei hatten, waren wir aber total beeindruckt von seinen Fähigkeiten und der Fülle an spannenden Tiersichtungen, die wir ohne ihn niemals gehabt hätten.

Generell empfehlen wir dir, mit einem Guide eher alleine oder in einer sehr kleinen Gruppe zu wandern (große Gruppen sind einfach zu laut). Es ist übrigens wirklich nicht nötig, einen teuren Guide über eine deutsche Agentur oder ein Hotel zu buchen. Lokale Guides sind nicht nur viel günstiger, sondern nach unserer Erfahrung auch immer deutlich besser. „Deutsche Hotelguides“ haben uns in der Vergangenheit maßlos enttäuscht und waren in Sicherheitsfragen dazu noch völlig überfordert.

Kleiner Wasserfall mitten im Dschungel

Der Dschungel ist Leben. Wunder. Faszination. Von allem zu viel auf einmal für ein Foto, aber du kannst es hinkriegen. Nimm dir Zeit. Separiere ein interessantes Motiv vom Hintergrund, darauf kommt es am meisten an. Lerne zu sehen und den Dschungel wirklich zu fühlen.

Wir wünschen dir unheimlich viel Spaß dabei, unvergessliche Erlebnisse und großartige Fotos, die dich für immer an dieses Abenteuer erinnern!

Hast du schonmal im Dschungel fotografiert? Was war für dich die größte Herausforderung? Welche Tiere konntest du fotografieren? Oder planst du noch deinen Trip? Wir freuen uns riesig auf deinen Kommentar!

Sonnenaufgang über dem Dschungel

Soberania Nationalpark: Panamas Dschungel-Paradies

Viele hundert Tierarten. Authentischer Regenwald. Wir waren wirklich verblüfft. Nur wenige Kilometer außerhalb von Panama City beginnt er: Tiefer, echter, beeindruckender und unglaublich lebendiger Dschungel – der Soberania Nationalpark.

Wir hatten nichts erwartet von einem Dschungel, der direkt an eine Millionenmetropole grenzt. Und wir waren absolut überwältigt von dem Naturparadies, das uns erwartete.

Für mehrere Monate ins Ausland – So bereitest du deine Langzeitreise vor

Vier Mal haben wir schon „Tschüß“ gesagt. Vier Mal haben wir Deutschland schon für mehrere Monate verlassen, um ein fremdes Land zu erkunden, woanders zu leben, zu reisen, buchstäblich: Um unseren Horizont zu erweitern.

In zwei Wochen fliegen wir wieder los: Nach Panama. Drei Monate werden wir dort leben, das Land erkunden, Natur und Kultur kennenlernen. Viel näher, viel echter und viel intensiver, als es auf einer kurzen Reise möglich wäre.
Unsere Reise nach Panama ist unsere erste Langzeitreise in ein Entwicklungsland. In ein Land, das kaum touristisch ist, über das wir online nur wenige tiefergehende Informationen finden.

3 Monate auf Reisen. Warum wollen wir nach Panama?

Stell dir vor, du hättest die Möglichkeit, den Winter in einem anderen Land zu verbringen.  Drei Monate reisen – von November bis Februar.
Wohin würde dein Flug gehen?

Als ich mir diese Frage das erste (und das zweite…) Mal gestellt habe, habe ich die USA erkundet. Beim ersten Mal, 2007, die Ostküste, und beim zweiten Mal, 2013, die Westküste. Auch letztes Jahr waren wir im Winter wieder einen Monat in den USA.
Wunderschön war es! Aber jetzt? Zeit für etwas Anderes!

Wo fliegen wir hin, wenn uns die ganze Welt offensteht? Wo möchten wir drei Monate leben?

Deine Bilder werden einfach nicht besser.

Du kennst das.
Du hast Spaß an der Fotografie, beschäftigst dich mehr damit und steigst auf eine bessere Kamera um. Bei vielen – so war das auch bei uns – kommt kurz danach die große Ernüchterung. Die Bilder sind – wenn überhaupt – nur unwesentlich besser als vorher.

Woran das liegt? Na ja. Kocht ein Koch besser, wenn er bessere Töpfe hat?

-Der Artikel enthält Werbung-

Übernachten einmal ganz anders

Hast du schon einmal an einem Ort übernachtet, an dem sonst niemand übernachtet?
In einem Zelt, einem Wohnmobil oder sogar unter freiem Himmel?

Und hast du schon einmal an einem Ort übernachtet, an dem außer dir niemand übernachten darf?
Etwa in einem Schwimmbad, auf einer Seebrücke, in einem Museum oder einem Kloster? Ganz alleine?

Hättest du Lust darauf?

„Welches Reise-Stativ könnt ihr mir empfehlen?“

Die Frage nach dem perfekten Reise-Stativ beschäftigt jeden Fotografen früher oder später. Leicht soll es sein, einfach in der Handhabung, robust und stabil, klein zusammenklappbar und nicht zu teuer. Und auf jeden Fall sicher stehen, auf jedem Untergrund! Die Anforderungen an das perfekte Reise-Stativ sind hoch. Und der Markt natürlich riesig.

Unser Fotoequipment – und was wir wirklich mitnehmen

Womit fotografiert ihr?

Ob bei Aufträgen, bei Freunden, ob online oder im echten Leben. Immer wieder kriegen wir eine Frage gestellt.

Wir fotografieren mit sündhaft teuren, professionellen Spiegelreflexkameras.
Oder mit dem Smartphone.
Mit den hochwertigsten Objektiven, die der Markt bietet.
Oder mit der günstigsten GoPro.

Aber wir verstehen, worauf die Frage abzielt.

Fotografieren in der Wüste

Die Schönheit der Wüste ist gigantisch.
Viele kennen sie nur durch Fotos und Erzählungen, und viele werden sie nie selbst erleben. Die Fremdheit der Wüste und ihre Geheimnisse sind unheimlich reizvoll, unheimlich spektakulär, unheimlich anziehend.

Reist du in die Wüste, willst du sicher dort fotografieren. Du willst ihre Schönheit einfangen, ihre Besonderheit, ihre Geheimnisse. Das unbeschreibliche Gefühl, an den extremsten Orten unserer Erde zu sein – und gleichzeitig im Nirgendwo.