Was ist es, das deine Fotografie blockiert und dich daran hindert, bessere Fotos zu machen? Nein, es ist nicht die Technik und auf keinen Fall ist es mangelndes Talent. Vielmehr sind es falsche Gedanken über dich und deine Fotografie, die dich zurückhalten. Mach dich daran, sie auszumerzen!

Gedanken, von denen du dich verabschieden musst

„Was für eine Kamera hast’n da?“, fragt der interessierte Wanderer. Es ist 7 Uhr morgens, wir stehen mitten in den schottischen Highlands. Fotografieren das erste Licht dieses Morgens, das langsam die schroffe Szenerie in ein beeindruckendes Farbenmeer taucht.

„Wow, na die macht bestimmt gute Fotos! Ich hab’ ja auch schon immer Canon.“

Der Wanderer erwartet, dass wir darauf eingehen. Er will, dass wir anfangen, über Nikon, über Sony, über Olympus oder Panasonic zu lästern. Weil wir es nicht tun, setzt er noch einen drauf.

„Bei Nikon, da werden die Farben einfach nichts. Canon war schon immer mein Ding.“

Er wirft einen Blick aufs Display. „Tolle Farben macht die, die Canon. Da habt ihr ja richtig investiert.“

Manchmal steigen wir darauf ein. Erzählen, dass wir genau hier, genau jetzt mit jeder Kamera so ein Foto machen könnten. Weil der Ort wichtig ist. Die Zeit. Der Moment. Nicht das Logo auf der Kamera. Manchmal nehmen wir sogar eine uralte günstige Kamera mit, um „Beweisfotos“ zu machen, die keiner von denen der teuren Kamera anderen unterscheiden kann.

Eine Frage an dich: Welches dieser beiden Fotos ist mit einer aktuellen Profikamera gemacht, und welches mit einer Einsteigercam von 2007?

Es ist nicht schlimm, dass der Wanderer an seinem Markenglauben festhängt oder an der Idee, dass jede Auslösung, die man mit einer teuren Canon macht, der Oberhammer ist.

Schlimm ist es, wenn du so etwas glaubst. Weil es dich blockiert.

Glaubenssätze wie diese blockieren dich, deine Fotografie weiter zu entfalten. Du wirst keine überwältigenden Hammer-Fotos machen, wenn du glaubst, dass das mit deiner 200€-Einsteigerkamera sowieso nicht geht. Du wirst lustlos rumknipsen und auf besseres Equipment sparen und irgendwann, wenn du eine hohe vierstellige Summe ausgegeben hast, merken, dass es gar nicht daran lag. Dass deine Bilder immer noch mies sind.

Lass dich nicht täuschen. Verabschiede dich von falschen Glaubenssätzen, um mit deiner Fotografie endlich durchzustarten.

Wir haben sie für dich gesammelt. Die vier Glaubenssätze, die deine Fotografie ruinieren. 

Wir hören und sehen sie jeden Tag. Wenn wir fotografieren und uns jemand anspricht, wenn wir andere Fotografen beobachten, wenn wir in Fotocommunitys lesen.

Sieh zu, dass du diese Irrglauben loswirst. Noch heute.

Fotografieren bei schlechtem Wetter
Was hält dich davon ab, tolle Fotos zu machen?

4 Glaubenssätze, die dich daran hindern, umwerfende Fotos zu machen

1. „Das Equipment ist wichtig“

Über 90% der Gespräche von Einsteigerfotografen drehen sich ums Equipment. Über Kameras, Objektive und Filter. Es wird in die Endlosigkeit diskutiert, ob eine Spiegelreflexkamera oder eine Spiegellose besser ist, es werden monatelang Objektive verglichen, Testbilder ausgewertet, Diagramme analysiert. Auch in den meisten Mails, die wir von unseren Lesern bekommen, geht es um Equipment.

Mit einer unglaublichen Leidenschaft wird über die beste Marke diskutiert, über Objektivtrends, über Sensorgrößen.

Uns hat das so zum Nachdenken angeregt, dass wir einen eigenen Artikel darüber geschrieben haben:
Warum deine Kamera völlig egal ist.

Auch im Profibereich gibt es immer wieder Trendobjektive oder Trendmarken, die sich jeder kauft, weil alles andere plötzlich gar nichts mehr taugt – und 6 Monate später werden von den Kollegen diese Sachen wieder verkauft, weil genau dieses Trendobjektiv NIE fokussiert, VIEL zu weich ist und das aktuelle Objektiv von Marke XY jetzt das beste ist.

Natürlich kann man das machen. Und sicher eignet sich die eine Marke oder das eine Equipment für einen ganz bestimmten Bereich oder einen bestimmten Fotografen tatsächlich einen Ticken besser. Aber du vergeudest damit deine Zeit. Und ich sage mit Absicht „vergeudest“.  Es gibt hundert Sachen, um die du dich mehr kümmern solltest als um das perfekte Equipment. Auch wenn die Werbung natürlich etwas anderes suggeriert. Muss sie ja auch.

Das schlimmste ist aber, dass unter deinem Glauben „Equipment ist King“ deine Fotos leiden. 

Du siehst herausragende Fotos und denkst nicht „wow, das kann ich auch schaffen“, sondern denkst „jaaa, der hat ja auch eine gute Kamera!“. Kennst du das? Schon jemals gedacht? Hör ab heute auf damit. 

RAW vs JPEG
Bewegung, dunkles Motiv, starke Kontraste… die Bedingungen sind nicht einfach. Trotzdem gelingen Fotos wie dieses mit altem Einsteigerequipment (Canon 400D und Canon 70-300mm aus dem Jahr 2007)

Mit jeder (!) Kamera, die heute auf dem Markt ist, kannst du herausragende Fotos machen. Wichtig ist, dass du es lernst. Und du lernst es nur, wenn du es dir zutraust.

Ich verspreche dir: Völlig egal, welches Equipment du hast, ein großartiger Fotograf nimmt es und macht damit großartige Fotos. Und das kannst du auch, wenn du übst.

Und noch ein Geheimnis: Die meisten Menschen, die sehr teures Kameraequipment haben, machen furchtbare Fotos. Die kriegst du nur nie zu Gesicht. Eine teure Kamera macht deine Bilder keinen Deut besser. Höre auf, danach zu streben.

Fotografie Tipps
Dieses Foto ist eines meiner erfolgreichsten überhaupt und ich zeige es gerne als Beispiel. Aufgenommen habe ich es mit einer alten Anfängerkamera und einem kaputten Objektiv, die Kombi kriegst du aktuell für unter 100€ auf dem Gebrauchtmarkt.

2. „Ich bin zu unbegabt, die Fotografie-Technik zu verstehen“

Diesen Glaubenssatz haben vor allem wir Frauen. Er wird sicherlich begünstigt durch, sorry, sexistischen Kackmist unserer Gesellschaft á la „Frauen und Technik…“, der immer noch sooo verbreitet ist. Auch wenn wir es doch eigentlich besser wissen: Tief in vielen von uns Frauen sitzt dieser Glaubenssatz noch fest. Viele von uns glauben, technische Zusammenhänge sind ein riesiges, furchteinflößendes Monster, zu dem nur Männer Zugang haben.

Sorry, Mädels, aber, geht’s noch? Glauben wir wirklich, Männer haben einen Gehirnlappen mehr für Technik?

Hier zwei Geheimnisse für dich über die technischen Einstellungen einer Kamera:

  • Es sind genau drei (DREI!) einfache Einstellungen, die du verstehen musst
  • Diese Zusammenhänge sind so einfach, dass ich sie einer Grundschülerin beibringen kann

Genau das habe ich schon getan. Weil Grundschülerinnen noch nicht denken, sie seien „zu doof“ oder Männer verstünden Technik besser.

Coaching Workshop Fotografie
Wir müssen nicht wirklich darüber diskutieren, ob Frauen weniger “das Zeug” für das technische Verständnis der Fotografie haben, oder? Ignoriere sowas immer, aber räum auch mit deinen eigenen Glaubenssätzen auf!

Noch heute werde ich (als Berufsfotografin!) übrigens oft von fotografierenden Männern angesprochen, ob mir die Kamera denn nicht zu schwer sei oder die Technik zu kompliziert. Ich lache sie aus. 

Als ich aber mit der Fotografie angefangen habe, war ich eingeschüchtert. Eingeschüchtert von den technischen Diskussionen in Fotoforen (damals noch häufiger ausschließlich von Männern geführt als heute), von Texten, die nur aus Zahlen und Abkürzungen bestanden. Ich kam mir verirrt vor wie eine Fünfjährige in einer Kernphysikvorlesung. Ich verstand nicht ein Wort.

Heute verstehe ich jedes Wort davon. Aber ich weiß auch: um brillant zu fotografieren, brauchst du all das gar nicht zu verstehen. Fast alle diese Männer in diesen Diskussionsforen machen gähnend langweilige Fotos. Zum Teil technisch sogar unterirdisch schlecht. Aber sie verlieren sich in der Technik, weil sie das fasziniert. Das ist völlig okay. Aber du brauchst all das gar nicht. Vergiss diese Threads, diese Videos und diese Gespräche.

Lerne 3 technische Zusammenhänge (Blende, Zeit, ISO) und beschäftige dich mit dem Histogramm, und du wirst jedes Foto im manuellen Modus machen, von dem du träumst. Wenn du dich überladen fühlst von Informationen, verwirrt bist von Fachausdrücken, Abkürzungen und Zahlen, lade dir unser E-Book herunter:

Hier zeigen wir dir das einfache System hinter der Kameratechnik und den manuellen Einstellungen. Du wirst es definitiv verstehen. Auch wenn du 10 Jahre alt bist. Und übermorgen wirst du über deine Bedenken lachen.

Dafür lernst du Fotografieren: Für das Schöne, das Erhabene, für die unvergesslichen Momente im Leben und das Einfangen der Welt. Nicht für technische Diskussionen in Fotogruppen.

3. „Ich arbeite mich irgendwann mal durch all meine Fotos“

Nein. Tust du nicht. 

Wie viele Fotos sind auf deiner Festplatte? Wie viele davon sind sortiert, katalogisiert, bearbeitet und „fertig“? Und wie viele schimmeln da so rum, weil du dich irgendwann mal darum kümmerst?

Werde dir darüber bewusst, dass „irgendwann“ ein anderes Wort für „nie“ ist.

Genau so, wie du dir bewusste Zeit für deine Fotografie nehmen musst, musst du dir Zeit für die Nacharbeit nehmen. Sonst erhältst du tausende Schimmel-Fotos auf deiner Festplatte. Aber nie ein fertiges.

Ich gehe noch einen Schritt weiter. Ein Foto ist erst dann fertig, wenn du es ausgedruckt in den Händen hältst. Erst dann ist es lebendig. Dadurch, dass du es aus der virtuellen Welt des Computerspeicherst heraus in die echte Welt holst, gibst du ihm eine Seele. Sorge dafür, dass deine Fotos lebendig werden.

Natürlich nicht all deine Fotos! Nur die Top 1%.

Wenn du fotografiert hast, nimm dir konsequent die Zeit, deine Fotos zu sortieren. Identifiziere deine Top 1% (oder weniger!). Diesen Fotos lässt du besondere Aufmerksamkeit und Liebe zukommen. Du bearbeitest sie (siehe Punkt 4), holst das allerbeste aus ihnen raus. Du zeigst sie, du belichtest sie auf Fotopapier (nicht beim Discounter-Sofortdruck, sondern im Fachlabor, z. B. bei www.saal-digital.de), du verwendest sie. Du druckst ein Fotobuch oder hängst sie an die Wand. Vielleicht reichst du sie sogar irgendwo ein.

Online Coaching Fotografie
Nimm dir die Zeit und arbeite dich durch deine Fotos. Lass sie nicht auf dem Computer vergammeln.

Nur so werden deine Fotos von Schimmelfotos zu Meisterwerken. Zeig sie! Du hast all diese Fotos mit einem Ziel gemacht. Höre nicht 10 Meter vor dem Ziel auf, indem du sie vergammeln lässt.

Du kannst ein paar mehr als diese Top 1% deiner Fotos behalten, vielleicht als Erinnerung oder weil sie doch zu gut zum Löschen sind. Plane mit etwa 5-10%.

Der Rest sind deine Mistfotos. Sei nicht traurig über sie. Liebe deine Mistfotos! Sie sind sehr wichtig für deine Entwicklung. Analysiere sie. Analysiere, was du falsch gemacht hast und warum sie nicht zu deinen Top-Fotos gehören. Verbring Zeit mit deinen Mistfotos und beschäftige dich geistig mit ihnen. Und dann, wenn du die Probleme verinnerlicht hast, lösche sie von Zeit zu Zeit. Bei uns sind das mehr als ¾ unserer Fotos. Fotos, die einfach nicht gut genug sind.

Auf Dauer müllen sie deine Festplatte zu und nehmen deinen guten Fotos den Platz weg. Wir behalten manchmal eine ganz kleine Auswahl, um später mal zu zeigen, wie schlecht wir waren. Der Rest kommt erbarmungslos weg. Erbarmungslos.

Hüte dich vor Ordnern mit hunderten oder gar tausenden Fotos. Habe deine Top 1% in einem extra Ordner. Und habe deine 5-10% Erinnerungsfotos nach Datum sortiert. Auch diese Fotos bereiten wir immer auf. Wir wollen kein Foto auf der Festplatte, das nicht die beste Version von sich ist.

Zwing dich dazu, das gleich zu machen. All deine Fotografie-Errungenschaften bringen dir überhaupt nichts, wenn du „irgendwann“ mal deine besten Fotos heraussuchst. Also nie.

Presse Lichter der Welt
Deine Fotos können es nur zu etwas bringen, wenn du sie mal aus dem Computer herausholst und sie zeigst. Egal, ob als Kalender, Wandbild, im Fotoalbum oder gar veröffentlicht: Bring sie hinaus in die echte Welt!

4. „Bildbearbeitung kann ich nicht“

Kennst du, oder? Gerne auch gerechtfertigt durch „Bildbearbeitung ist Schummelei“ und „Ich mag natürliche Fotos“.

Drei Sachen.

  1. Bildbearbeitung meint nicht Bildmanipulation. Es meint nicht, dass du Sachen dazu erfindest oder wegschummelst. Komm weg von dem Gedanken an photogeshoppte Models. Das ist nicht das, was wir mit Bildbearbeitung meinen.
  2. Bei der Konvertierung in das JPG-Format bearbeitet deine Kamera das Bild bereits für dich. Sie passt Farben, Helligkeit, Kontraste, Schärfe etc. an. Nur weil das im Computer der Digitalkamera passiert und nicht von dir gemacht wird, ist es nicht „originaler“.
  3. Eine gute Bildbearbeitung sieht immer natürlich aus. Wirkt das Bild nicht mehr natürlich, ist die Bearbeitung grauenhaft gemacht.

Natürlich musst du deine Bilder nicht bearbeiten. Mach immer, was dir Spaß macht. Du kannst auch einfach in der Gegend rumknipsen und dir keine Gedanken um Bildaufbau, Motiv usw. machen. Aber deinen Weg zu bessere Fotos blockiert das.

Traue dir die Bildbearbeitung zu und deine Fotos werden ein ganz neues Level erreichen

Ein großer Irrglaube ist, dass Bildbearbeitung eine Erfindung der digitalen Fotografie ist und früher alles echter war. Warum das eine riesige Unwahrheit ist, zeigen wir in unserem Buch „Der letzte Schritt zur Perfektion“ ausführlich. Hier nur ein Satz dazu: All das, was wir heute am Computer machen, wurde schon seit Beginn der Fotografie in der Dunkelkammer gemacht.

Mit der Bildbearbeitung (oder besser: Der RAW-Entwicklung) erlauben wir unseren Fotos, die beste Version von sich selbst zu werden. Wir können das Foto echter, plastischer machen – so, wie wir es in der Realität mit unseren Augen gesehen haben. Unser Auge kann die Wirklichkeit besser aufnehmen als der Kamerasensor. Was das angeht, ist also ein bearbeitetes Foto manchmal wohl „natürlicher“ als ein unbearbeitetes.

Viele Anfänger halten Bildbearbeitung für Zauberei. Für Hokuspokus, den gute Fotografen machen, der für sie selbst aber ein Buch mit sieben Siegeln ist. Der sich vielleicht ja auch gar nicht lohnt, für die paar Fotos, die sie machen.

Stopp. 

Willst du sensationelle Fotos machen, oder nicht?

Wenn nicht, ist dieser Artikel nicht das richtige für dich.

Wenn ja, dann beschäftige dich mit Bildbearbeitung. Du wirst es nicht eine Sekunde bereuen.

Wenn du es nicht schon tust, fotografiere ab heute zusätzlich im RAW-Modus. Hier zeigen wir dir warum: 9 Gründe, warum du ab heute im RAW-Modus fotografieren solltest, deswegen gehe ich hier nicht näher darauf ein.

Und dann besorge dir ein Programm für die RAW-Entwicklung. Wir nutzen Adobe Lightroom, aber es kann auch ein günstigeres wie Luminar sein. Vergiss kostenlose Angebote, die werden dich verwirren und fertig machen. Kostenlos geht es einfach nicht vernünftig, sonst würden wir es dir hier verraten (und es auch selbst nutzen) – wirklich.

Bildentwicklung erfordert 1-2 Tage intensive Einarbeitung, aber dann macht sie unheimlich Spaß. Du wirst lieben, wie sich deine Fotos verändern und wie du das Beste aus ihnen herausholen kannst.

Aber Achtung: Kauf dir jetzt bloß kein Programm, das dich dann überfordert und du ewig unbeachtet auf deiner Festplatte lässt, um dich „irgendwann“ mal damit zu beschäftigen. (Du weißt schon, „irgendwann“ ist nie.)

Hüte dich davor, das Programm eine halbe Stunde lang auszuprobieren und dann nie wieder zu öffnen. Dafür ist jeder Cent dafür zu schade.

Wir zeigen dir in unserem E-Book „Der letzte Schritt zur Perfektion – RAW-Entwicklung mit Adobe Lightroom“ das System, mit dem wir jedes einzelne unserer Fotos bearbeiten. Schritt für Schritt. So, dass es auch eine Zehnjährige verstehen kann. An einem Tag. Versprochen.

Wie wir unsere Fotos bearbeiten, zeigen wir dir Schritt für Schritt in unserem E-Book “Der letzte Schritt zur Perfektion“.

Endlich großartig fotografieren

Wenn wir in nur einem Satz ausdrücken müssten, was Anfänger auf ihrem Weg zu sensationellen Fotos blockiert, dann wäre es dieser:

Sie trauen der Technik und den anderen viel zu viel zu – und sich selbst viel zu wenig.

Du bist nicht zu unkreativ, zu untalentiert, zu wenig technisch versiert oder gar (wehe du denkst das!!) zu „weiblich“ für herausragende Fotos. Alles, was du für großartige Fotos brauchst, hast du bereits. Du musst es nur aus dir herausholen, indem du viel übst, viel liest und mit Freude dranbleibst. 

Mach dich auf den Weg. Trau dich. Und mach großartige Fotos!

Hier gibt es konkrete Tipps für deinen Weg in der Fotografie: 70 Tipps, die deine Fotografie für immer verbessern

Ob du denkst, du kannst es oder nicht: Du wirst auf jeden Fall Recht behalten.

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Autor

Ich bin Sina, Mitbegründerin von Lichter der Welt, Fotografin und leidenschaftliche Weltenbummlerin. Ich liebe Natur, Freiheit, die Sonne auf meinem Gesicht und den Wind in meinen Haaren. Schon als Kind saß ich fasziniert vor dem Globus und malte mir aus, die Weite dieser Welt zu entdecken. Heute lebe ich diesen Traum und sammle Tipps, Inspirationen und Erfahrungen für dich!

8 Kommentare

  1. Sehr guter Artikel, der auch mir in vielen Bereichen aus der Seele spricht. Da ich mit MFT Kameras fotografiere und nach wie vor sehr zufrieden damit bin (trotz des kleinen Sensors😉), hab ich immer wieder Erklärungsbedarf, wann ich endlich auf eine Vollformat Kamera umsteige… . Die Fotos, die diesen Beitrag begleiten, zeigen wieder einmal, es kommt auf die Fotografin oder den Fotografen an!

    • Sina Antworten

      Hey Bernd,
      vielen Dank! Oh ja, dieses ewige Erklären nervt bestimmt. Das ist schade und unnötig, dass es oft mehr um das vermeintlich beste Equipment geht als um die Fotos selbst. Ich frage mich immer, ob es bei Malern z. B. auch so oft um die Pinsel, Farben usw. geht… 😅
      Danke für dein Lob an den Fotos!

      Liebe Grüße
      Sina

  2. In Punkt 3 und 4 finde ich mich leider wieder 😉
    Toller Artikel, motiviert, diese beiden Punkte endlich anzugehen! 😌
    Mein größtes Problem oder die größte Hemmschwelle ist, dass ich beruflich bereits den ganzen Tag am Computer arbeite und ich das im Feierabend oder am Wochenende nur sehr ungern auch noch tue … Augen und Kopf sind einfach irgendwann zu müde. Wie ich das Problem löse, weiß ich also noch nicht.
    Oder vielleicht doch: sollte ich dank Corona bald wieder Kurzarbeit haben, wäre das wohl der richtige Zeitpunkt 😜
    Liebe Grüße, Eva

    • Sina Antworten

      Hey Eva,
      dankeschön! Oh ja, das können wir sehr gut verstehen! Bei uns ist es ähnlich, wir bearbeiten beruflich zumindest im Sommerhalbjahr immer mehrere tausend Bilder von Auftragsarbeiten in der Woche, da bleibt oft wenig Lust, noch die freien Projekte oder gar die privaten Bilder zu sortieren und zu bearbeiten. Daher liegt das bei uns auch oft viel zu lange. Uns hilft es, ein oder zwei Stunden spazieren zu gehen oder anderen leichten Sport an der Luft zu machen – danach sind wir meist wieder frisch und motiviert und haben wieder Lust darauf. Die eigenen Fotos zu bearbeiten und die Beschäftigung damit ist für uns dann zum Glück auch nochmal ganz anders als die Bearbeitung von Aufträgen und fühlt sich nur wenig nach Arbeit an.
      Corona ist auch ein guter Zeitpunkt – du glaubst gar nicht, wie viele unserer Fotos wir im Moment endlich durchforsten! 😀

      Liebe Grüße und vor allem viel Spaß auch an der Bildarbeit am Computer!
      Sina

  3. Super Artikel. Danke schön. Ich kann bei meinen Fotos so gut wie keine Unterschiede zwischen Vollformat und APC erkennen. Also nehme ich die kleinere Kamera, um sie oft dabei zu haben, ohne das mich das Gewicht stört. Technik spiel für mich eine Rolle in der Beziehung, dass sie meine Art der Fotografie (Landschaften) möglichst gut unterstützt. So ist z.B. für mich die Wasserwaage wünschenswert. Manch anderer braucht die nicht. Und ich muss etwas in der Hand haben. Nicht zu groß und nicht zu klein. Ich gestehe, dass es bis zu diesem Zeitpunkt einige Fehlkäufe gebraucht hat. Die Diskussion über Marken halte ich für völlig überflüssig. Wenn man sich allerdings die Fragen bei Facebook anschaut und es dann immer mehr als 50 Kommentare dazu gibt und immer mit dem gleichen Ergebnis, ist das schon lustig.

    LG Burkhard

    • Sina Antworten

      Hey Burkhard,
      stimmt, die Diskussionen in den Facebookgruppen sind diesbezüglich wirklich erheiternd. Dabei könnte für das fertige Foto nichts egaler sein als die Marke der Kamera.
      Bei uns ist es andersrum, wir müssen uns immer rechtfertigen, dass wir noch Spiegelreflexkameras nutzen und nicht die Spiegellosen. Nun, es hat viele Gründe und wir haben auch sehr viel überlegt und probiert, aber für uns (!) sind sie aktuell besser. Teils wird aber leider sogar recht aggressiv argumentiert. Ich verstehe nicht, wieso so viele Fotografen überhaupt interessiert, womit andere fotografieren.
      Ich stimme dir total zu, für jeden sind andere Dinge an der Kamera wichtig. Was es ist, muss jeder für sich selbst herausfinden – und als Einsteiger muss man erstmal irgendwas probieren. Hauptsache aber, man kommt zum Fotografieren und vergisst das vor lauter Technik-Überlegungen und Forendiskussionen nicht.

      Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß mit dem Fotografieren
      Sina

  4. Servus Sina,
    danke für diesen Bericht!
    Nach einem familiären Umbruch wende ich mich einer alten Liebe, der Fotografie, zu.
    Bereits 1979 bei einer 2 monatigen Südafrikatour habe ich die Liebe zur Fotografie entdeckt.
    Damals noch mit einer KB Zeiss Ikon Contessamat.
    Mit den Kindern, es waren Beide Kindermodell bei Vera Mender, entwickelte ich dann selber die SW Bilder, die ich mit Pentax ME Super und Canon FT gemacht habe.
    Wie das Leben so spielt habe ich das Fotografieren jetzt 30 Jahre vernachlässigt.
    Auf der Suche nach Informationen zu meinen “Neuen” Kameras, Canon 650D und 200D, bin ich auf die unmöglichsten und irreführenden Aussagen gestoßen.
    Dabei habe ich auch deine Seite gefunden, die mir sehr gut gefällt.
    Wie Du schon schriebst, ist das Auge hinter der Kamera am wichtigsten.
    Dein Bericht hat mir sehr geholfen, Klarheit zu bekommen und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
    Vielen Dank und immer gut Licht!

    • Sina Antworten

      Hallo Karl Heinz,
      danke für die netten Worte und die Rückmeldung! Es freut uns sehr, dass dir Lichter der Welt so gut gefällt und wir wünschen dir weiterhin ganz viel Freude hier.
      Es kursieren echt einige absurde Annahmen über Fotografie im Internet, die leider einige Menschen davon abhalten, wirklich Spaß an diesem Hobby zu finden. Es ist uns ein großes Anliegen, den Blick wieder auf das Wesentliche zu lenken – auf die Frage, warum man überhaupt mit der Fotografie angefangen hat und was für einen selbst die Faszination daran ausmacht.

      Viel Spaß beim Wiederentdecken deines alten Hobbys!
      Liebe Grüße
      Sina

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