Hör heute auf, dir um dein Equipment Gedanken zu machen

Stell dir vor, du willst Klavierspielen lernen und kaufst dir dafür ein Klavier. Ist es wichtig, von welcher Marke oder wie alt es ist? Hat das irgendeine Bedeutung? Oder ist es nicht ausschließlich wichtig, dass du sehr viel übst und viel Spaß daran hast?

Jaaa, heute schocken wir mal. Sagen ganz klar etwas, was wir am liebsten jeden Tag in Fotoforen und Fotogruppen posten würden. Was wir immer denken, wenn wir sehen, wie Einsteiger mit der Auswahl völlig überfordert sind, wenn Sie Daten und Diagramme von Kameratests vergleichen und nicht durchsteigen bei all den Bezeichnungen, Tipps und Empfehlungen.

Weißt du was? Deine Kamera ist völlig egal. Ja, wir sagen es gleich nochmal:  Es ist absolut unerheblich, welche Kamera du hast oder welche Kamera du kaufst. Hör auf, dir darüber Gedanken zu machen.

Als Anfänger spielst du auf jedem Klavier mies. Und als Meister auf jedem grandios.

Das richtige Objektiv finden

Unsere Kamera-Träume

Du kennst das.

„Wenn ich doch nur die bessere Kamera hätte, dann…“
„Hätte ich doch nur dieses eine Objektiv, dann…“
„Mit so einer Kamera würde ich auch solche Fotos machen…“
„Mit welcher Kamera ist das fotografiert?“
„Ich brauche diesen neuen Filter, dieses Nachfolgemodell, dieses Objektiv mit dem tollen Look…“

Stooopp! Klar sagen dir die Werbung, das Internet und all die Fotografen in den Facebook-Gruppen, dass du die-und-die Kamera und die-und-die Ausrüstung brauchst. Aber weißt du was? Es stimmt einfach nicht.

Mit jeder Kamera kannst du großartige Fotos machen. Und beschissene.

Alle Fotos in diesem Beitrag (außer das Bild des alten Mannes) haben wir mit altem Einsteiger-Equipment gemacht, welches du heute gebraucht für ein paar Euro kaufen kannst. Einige der Fotos haben Auszeichnungen und Veröffentlichungen in Zeitschriften und auf Ausstellungen bekommen. Andere hängen in metergroßen Abzügen an unserer Wand – in bester Qualität. Und weißt du was? Das bis letzte Woche mit Abstand beliebteste Foto in unserem Instagram-Feed  ist sogar ein Handyfoto.

Nordkap Camper Wohnmobil
Dieses Bild hat eine internationale Auszeichnung bei den Sony World Photography Awards gewonnen. Fotografiert haben wir es mit einer alten Canon 400D.

Hör auf, dir um deine Kamera Gedanken zu machen

Es gibt hundert Dinge, die du tun kannst, um bessere Fotos zu machen.

Lerne Bildgestaltung und finde heraus, was großartige Bilder ausmacht.

So machst du nie wieder langweilige Landschaftsfotos

Lerne die Einstellungen und höre auf, im Automatikmodus zu fotografieren. Am besten heute noch.

Weg vom Automatikmodus (E-Book)

Fotografiere im RAW-Format und lerne die Bildbearbeitung.

9 Gründe, warum du um RAW-Modus fotografieren solltest
Der letzte Schritt zur Perfektion – RAW-Entwicklung mit Lightroom (E-Book)

Lerne, „gutes Licht“ zu sehen, fotografiere bei niedrig stehender Sonne. Nimm dir bewusst viel Zeit für ein Foto.

 6 Fehler, die du als Anfänger beim Fotografieren machst

Spare Geld beim Klavierkauf und investiere Geld in den Klavierlehrer. 

Die schottischen Highlands, fotografiert mit der Canon 40D (zum Aufnahmezeitpunkt 12 Jahre alt) und dem Sigma 8-16mm (9 Jahre alt)

Deine Fotos sind absolut kein Zufallsprodukt. Du kannst sooo viel tun für ein gutes Foto. Aber über deine Kamera nachzudenken, gehört nicht dazu. Ganz im Gegenteil. Es frisst sehr viel Zeit (der Markt wird unaufhörlich mit neuen Modellen überschwemmt), sehr viel Nerven (weil man ja doch nie „das Beste“ hat) und sorgt vielleicht sogar dafür, dass du dein Potential nicht ausnutzt (weil ja deine Kamera Schuld ist!).

 Der Amateur sorgt sich um die richtige Ausrüstung, der Profi sorgt sich ums Geld und der Meister sorgt sich ums Licht. Georg IR B.

 

Nordkap Camper Wohnmobil
Wichtig ist das Sehen – und auch das Wetter, das Licht. (Canon 40D)

 

Wenn du noch keine Kamera hast…

Wenn du noch keine Kamera hast, kauf irgendeine. Wirklich. Es ist egal. Nimm die, die dir am besten in der Hand liegt oder eine Marke, die deine Freunde auch haben, damit sie dir helfen können. In unserer Kamera-Kaufberatung  stellen wir dir einige aktuelle Modelle vor, vielleicht gibt dir das ein paar Ideen. Aber auch in dem Beitrag schreiben wir: Du kannst nichts falsch machen. Alle Kameras, die heute auf dem Markt sind, erfüllen alle Voraussetzungen, die du brauchst! Es gibt keine schlechten Kameras mehr.

Lassen wir es uns nochmal auf der Zunge zergehen: Jede (!) heutige Kamera, in jedem Smartphone, ist technisch denen der alten Fotografiemeister (z. B. Ansel Adams oder Henri Cartier Bresson) um Jahrzehnte voraus. Trotzdem macht keiner von uns bessere Fotos. Ken Rockwall zeigt in seinem Bericht „Warum deine Kamera keine Rolle spielt“ noch mehr Beispiele.

Wenn du zweifelst, ob alte Kameras auch für schwierige Bereiche wie Sport geeignet sind, schau dir unbedingt mal diese Serie von Joshua Paul an, der Formel 1 Rennen mit einer über 100 Jahre alten Kamera fotografiert hat. Es ist unglaublich, wie viel Seele, wie viel Kraft diese Bilder haben! Glaubst du, die Bilder der Kollegen mit der aktuellen Technik sind besser oder stärker? Liegt Fotografie nicht viel mehr am Sehen und am Gefühl? Und glaubst du wirklich, wenn du eine 2 oder 5 Jahre alte Kamera hast, behindert dich das? Kein bisschen!

Auch mit dem Smartphone kannst du übrigens gigantische Fotos machen. Schau dir mal das Buch „Fotokunst mit dem iPhone“ an. Wow!!

 

iPhone Fotografie
Auch mit dem Smartphone kannst du coole Fotos machen – in fast allen Bereichen (iPhone 6s)

„Aber all die Tests, alle die Vergleiche, all die Pros und Cons…“

Technikinteressierte Menschen lieben Tests. Zeitschriften und Internetseiten machen sie, weil dies die meistgelesenen Artikel sind. Die Menschen wollen Tests. Und ja, es stimmt sogar. Kamera A wird ein besseres Rauschverhalten haben als Kamera B. Kamera B hat mehr Detailschärfe und Kamera C ein Schwenk-Dreh-Kipp-Display und Maaann, Kamera D hat W-LAN. Das Ding ist, dass dir nichts davon hilft, bessere Fotos zu machen. Und all diese Dinge sind in fast allen Aufnahmesituationen völlig unerheblich.

Weit über 90% der fotografierenden Menschen, denen wir begegnen, nutzen weniger als 10% des Könnens ihrer Kamera aus. Das ist überhaupt nicht schlimm. Aber das ist, als würdest du monatelang Ferrari und Lamborghini vergleichen, um dann stets nur im ersten oder zweiten Gang im Stadtverkehr zu fahren. Natürlich kannst du das machen. Aber es ist egal. Nimm den, der dir optisch besser gefällt.

Für einen Profi-Fahrer macht es einen Unterschied, welcher der Wagen auf gerader Linie unter idealen Bedingungen 2km/h schneller ist. Aber im normalen Gebrauch? Pff.

Versuch dich von all diesen Tests und Empfehlungen nicht verrückt machen zu lassen. Es empfiehlt sowieso jeder etwas anderes und jeder Fotograf natürlich die Kamera und die Marke, die er selbst hat (oder die, von der er gesponsert wird).

Tausend Mal wichtiger als die Kamera ist dein Können und dein Spaß. Darüber mach dir Gedanken!

Schnee Fotografie Tipps
Eine Stimmung zu kreieren, ist keine Frage der Kamera

Es gibt Situationen, in denen deine Kamera nicht egal ist…

Das sind Spezialsituationen, in die du als Einsteiger zu 95% nicht kommst, und die auch generell  sehr viel Können und Erfahrung erfordern!

Etwa, wenn du schnellen Sport fotografierst – bei üblen Lichtverhältnissen oder gar in der Halle. Hier brauchst du eine Kamera mit einem guten Rauschverhalten und ein lichtstarkes Objektiv.

Oder wenn du Hochzeitsfotograf bist, und in sehr dunklen Kirchen punktgenau und in exzellenter Qualität fotografieren musst – ohne Blitz. Hierfür brauchst du eine professionelle Vollformatkamera für mehrere Tausend Euro.

Als Astrofotograf brauchst du spezielle Ausrüstung.

Aber sonst? Für den Alltag? Auf Reisen? Für Landschaftsfotos oder Portraits? Für 95% der Fotos, die 95% der Fotografen machen und machen wollen? Auf keinen Fall.

Als Anfänger ist es sogar sinnvoller, eine „einfachere“ Kamera zu kaufen und kein hochspezialisiertes Profiinstrument. Wenn du Autofahren lernst, fängst du ja auch nicht mit dem Formel 1 Wagen an, für den du wirklich was können musst und der dich vollkommen überfordern würde.

RAW vs JPEG
In allen normalen Fotosituationen – ja, auch in Bewegung! – reicht eine normale Kamera völlig aus (Canon 7D)

 

Kann eine teure Kamera wirklich keine besseren Fotos machen?

Nein.

Eine teurere Kamera kann (immer mit dem richtigen Objektiv kombiniert!) teilweise schärfere Fotos machen. Teilweise rauschärmere. Teilweise erlaubt sie mehr Fotos pro Sekunde oder hat mehr Fokusfelder.

Aber was ist dein Ziel? Dass ein Betrachter sagt „Oh, das Bild ist aber schön rauscharm“? Oder soll das Bild berühren, mitnehmen, zum Träumen anregen, aufrütteln? Warum guckst du dir Bilder aus deiner Kindheit an oder die Fotos deiner Großeltern? Weil sie so schön scharf sind? Hast du darauf überhaupt je geachtet? Oder liebst du sie, weil sie eine Geschichte erzählen, dir eine andere Welt zeigen, dich persönlich berühren?

Ein großer Fotograf hat mal gesagt, wenn ein Betrachter an einem Bild als erstes die Schärfe lobt, weiß er, dass das Bild schlecht ist. Weil es ansonsten offenbar nichts dazu zu sagen gibt, das Bild also nicht berührt.

Panama-Menschen
Schaust du dir Bilder von geliebten Menschen an, weil sie so schön scharf sind? Lass uns nicht vergessen, worum es eigentlich geht bei der Fotografie!

Abgesehen davon, dass Fotografie also nicht nur viel mehr, sondern eigentlich auch etwas ganz anderes ist als Schärfe und Rauschverhalten, scheitern diese Dinge aber auch eh viiiel öfter an uns als Fotografen als an der Kamera. Wenn ein Bild nicht komplett scharf ist, waren deine Einstellungen falsch oder der Fokus sitzt nicht. Dass Bilder von guten Fotografen so schön scharf sind und die Farben so brillant, liegt nicht an ihrer Kamera, sondern daran, dass sie fotografieren können.

Wenn du ein exzellenter Klavierspieler bist, kannst du auch auf einem alten Durchschnittsklavier mitreißend spielen. Aber ja: Du wirst du aus einem High-End-Flügel etwas mehr rausholen können. Du wirst einen Unterschied hören und vielleicht wird es sich für dich lohnen. Wenn du aber so untalentiert und ungeübt spielst wie ich, kannst du auf jedem beliebigen, uralten Klavier klimpern, es klingt sowieso nicht gut. Und es erfordert viele, viele Jahre Übung – völlig egal an welchem Klavier – bis wir auch nur ansatzweise darüber nachdenken würden, ein besseres Klavier zu kaufen.

Denke erst dann an eine bessere Kamera, wenn du wirklich an ihre Grenzen gekommen bist. Meist dauert das viele Jahre.

New York von oben – das Motiv beeindruckt, das Licht sorgt für Stimmung. Die Kamera? Ist nur das Werkzeug. (Canon 400D mit Canon 10-22mm)
12 einfache Tipps für bessere Reisefotos
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Deine Kamera sorgt nicht für gute Fotos

Warum sorgt deine Kamera nicht für gute Fotos?

Deine Kamera sorgt nicht dafür, dass du morgens um 5 Uhr in der Kälte stehst, um den Sonnenaufgang über den Bergen nicht zu verpassen.

Deine Kamera sorgt nicht dafür, dass du die Seele eines Menschen siehst, dass du begreifst, was dieser Mensch tief im Inneren ist, was seine Träume, Wünsche und Ängste sind und dass du diese in einem echten, tiefen Portrait einfangen kannst.

Deine Kamera sorgt nicht dafür, dass du dir eine halbe Stunde Zeit nimmst, nur da sitzt und beobachtest, dass du dein Foto bewusst gestaltest, rahmst, aufbaust und auf das perfekte Licht wartest.

Deine Kamera sorgt nicht dafür, dass du das Tier viele Stunden in Ruhe beobachtest, bis es nah genug ist, sich zum Licht dreht und genau die richtige Haltung einnimmt.

Deine Kamera sorgt nicht dafür, dass du Neues probierst, neugierig bleibst, in andere Bereiche der Fotografie eintauchst, motiviert bist, auch nach der Arbeit nochmal loszuziehen.

Keine Kamera sagt dir, was die beste Perspektive ist, das beste Licht, der beste Moment, um den Auslöser zu drücken.

Nur du sorgst dafür.

Auf jeden Fall aber kümmern sich die Menschen zu viel um die photographische Technik und zu wenig um das Sehen. Henri Cartier Bresson

Türkei Reise
Dieses Foto haben wir mit der Canon 400D und einem kaputten Objektiv gemacht. Wichtig war hier nicht die Kamera, sondern das frühe Aufstehen und das Sehen (das Foto wurde u. a. bei GEO veröffentlicht)

2 Dinge, die bei deiner Kamera nicht egal sind

1.    Deine Kamera sollte sich manuell einstellen lassen

Wenn du dich mit der Fotografie beschäftigen willst, entscheide dich für eine Kamera, die manuelle Einstellungen erlaubt: Von ISO, Belichtungszeit und Blende. Auch sollte sie das Fotografieren im RAW-Modus erlauben.

Das klingt deutlich mehr, als es ist: Selbst Smartphone-Kameras kannst du mit bestimmten Apps manuell steuern und das iPhone erlaubt in Verbindung mit der App „Lightroom Mobile“ sogar RAW-Fotografie!

Norwegen durch die alte Canon 40D

2.    Du musst mit deiner Kamera umgehen können

Diese manuellen Einstellungen musst du auch beherrschen. Der größte Schritt, den du am Anfang in der Fotografie gehen kannst, ist es, den Vollautomatikmodus zu vergessen und die manuelle Steuerung deiner Kamera (dazu gehören auch die „Halbautomatiken“, also die Blenden- und Zeitpriorität-Modi) zu lernen. Dieses Können nimmt dir eine Kamera niemals ab, egal wie teuer und gut vermarktet sie ist. Bilder im Automatikmodus sind immer (!) ein Zufallsprodukt.

Wenn du das manuelle Fotografieren lernen willst, schau dir unser E-Book an: Weg vom Automatikmodus!

Wenn du das manuelle Fotogarfieren nicht lernen willst, ist das auch völlig in Ordnung. In diesem Fall empfehlen wir dir als beste Kamera für dich tatsächlich die Kamera deines Smartphones – weil sie klein und leicht ist, du sie immer dabei hast, sie dich nichts extra kostet und sie einen ziemlich guten Automatikmodus mit vielen Gimmicks hat.

Fotografieren iPhone
Auch Smartphone-Fotos wecken wunderschöne Erinnerungen

Was ist denn nun wichtig?

Du. Der Fotograf. Nicht die Kamera. Eigentlich weißt du das längst, oder?

Fotografiere mit der Kamera, die du hast. Oder kaufe dir irgendeine, die dir gefällt. Und wenn du kein Geld hast, nimm eine alte, gebrauchte.

Wichtig ist, dass du sie nutzt. Geh raus. Fotografiere. Suche das Licht, die Motive, die Momente.

Trinke keinen täglichen Coffee-to-go mehr, sondern spare auf die Reise an dein Traumziel oder den Ausflug in den Nationalpark.

Nimm dir unheimlich viel Zeit zum Fotografieren. Zeit, die Einstellungen zu lernen. Zeit, früh aufzustehen oder lange aufzubleiben. Zeit, zu beobachten und abzuwarten. Zeit für die Bildgestaltung und die Perspektive.

Unsere Bilder aus der Türkei sprechen den Betrachter nicht an, weil die Kamera so toll und teuer ist, sondern weil wir in ein Erlebnis investiert haben und morgens um 5 Uhr schon in der Wüste standen (Canon 400D mit kaputtem Objektiv)

Die Bildbearbeitung ist wichtig. Fotografiere im RAW-Modus und lerne, mit der Software umzugehen, um das beste aus deinem Bild rauszuholen.

Dass du da  bist, ist wichtig. Eine eingemottete Kamera macht niemals ein gutes Foto. Sei da, am richtigen Ort. Im richtigen Licht. Fotografiere. Und habe unheimlich viel Spaß dabei, die Schönheit und die Besonderheiten unserer Welt auf deinen Fotos einzufangen.

Wenn du mehr Spaß an einer 3000€-Kamera hast, kauf dir eine. Aber ganz ehrlich: Nimm lieber eine für 500€, investiere den Rest in eine Reise und steh verdammt früh auf. Deine Bilder werden dich überwältigen.

Antelope Canyon Fotografieren
Canon 400D

Das Objektiv

Das Objektiv ist deutlich wichtiger als die Kamera. Es gibt tatsächlich eine Objektivart, von der wir dir ausdrücklich abraten: Das Superzoom-Objektiv.

Welches Objektiv gut für dich ist, hängt davon ab, was du fotografieren willst. Geht es dir wie den meisten, und du willst „alles ein bisschen“ fotografieren, haben wir hier eine klare Empfehlung für dich: Das ultimative Reiseobjektiv

Vielleicht wirst du aber auch mit einer Festbrennweite sehr glücklich.

USA Westen Fotografieren

Gehe raus und fotografiere

Kümmere dich nicht um Tests, Neuerscheinungen, aufdringliches Marketing und ganz viel Megapixel. Nichts davon hat Einfluss auf deine Fotografie und keine neue Kamera macht deine alte schlechter. Wenn ein Bild dir nicht gelingt, schaue nicht nach neuem Equipment, sondern übe und trainiere deine Fähigkeiten.

Sei der Klavierspieler, der auf seinem alten Klavier ewig übt, und nicht der, dessen Meisterklavier verstaubt.

Egal welche Kamera du hast: Gehe raus und nutze sie. Beobachte die Natur oder die Menschen und sieh mit dem Herzen. Fange Momente und erzähle Geschichten. Denn das ist Fotografie.

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Autor

Ich bin Sina, Mitbegründerin von Lichter der Welt, Fotografin und leidenschaftliche Weltenbummlerin. Ich liebe Natur, Freiheit, die Sonne auf meinem Gesicht und den Wind in meinen Haaren. Schon als Kind saß ich fasziniert vor dem Globus und malte mir aus, die Weite dieser Welt zu entdecken. Heute lebe ich diesen Traum und sammle Tipps, Inspirationen und Erfahrungen für dich!

4 Kommentare

  1. Danke da hast du mir wirklich Mut gemacht.Ich habe eine “alte Pentax KX“ und mit ihr bin ich am Üben . Ich wollte endlich raus aus dem Automatik Modus und tobe mich aus 🙂
    Und so langsam verstehe ich immer mehr was die Blende,Belichtung usw funktioniert . Ja es bringt mir Spaß und das ist es was mich dabei Glücklich macht.
    Irgendwann gibt es aber doch ein etwas neueres Modell das ist jetzt erstmal nicht so wichtig.

    • Sina Antworten

      Hey Thorsten,

      ach, das freut mich! Cool, dass du dich vom Automatikmodus löst. Ich finde, ab dann fängt es auch erst wirklich an, Spaß zu machen – eben weil man richtigen Einfluss auf die Bilder hat. Und Spaß ist sowieso das wichtigste an der ganzen Sache 🙂

      Liebe Grüße
      Sina

  2. Hallo Sina,
    toller Beitrag! Fällt mir zur Zeit leider sehr schwer zu glauben, dass die Ausrüstung, sprich Kamera und Objektiv usw. nicht das entscheidende für qualitativ gute Fotos sind. Bin nahe dran, alles zu verkaufen und das Fotografieren aufzugeben! Frust total… und das, obwohl ich eigentlich einen sehr langen „Atem“ habe. Jedenfalls .. danke dafür… fürs Mut machen.
    Werde Euch weiterhin auf Eurer Seite besuchen und die tollen, stimmungsvollen, fantastischen Fotos bestaunen.
    Lg Marion

    • Sina Antworten

      Hey Marion,

      oooh nein, nicht aufgeben! Das wäre ja super schade!
      Also, wenn deine Bilder nicht so werden wie du möchtest, liegt das jedenfalls nicht an deiner Ausrüstung (es sei denn, sie ist kaputt, aber davon gehe ich jetzt mal nicht aus). Frustrieren sollte das Hobby natürlich auf keinen Fall, jedenfalls nicht länger. Vielleicht ist es eine Idee für dich, mal einen Fotokurs mitzumachen und direkt von einem Profi unterstützt zu werden? Das bringt meistens ganz ganz viel und vor allem auch neue Motivation!
      Wir bieten auch Coachings an, allerdings sind das ganz intensive Einzeltrainings…

      Ich finde immer, es hilft sehr, nicht „allein“ zu sein damit. Und damit meine ich nicht, dass du Fotos in unfreundliche Online-Communitys posten solltest, sondern schau mal, ob du vielleicht Leute findest, mit denen du zusammen losziehen kannst oder eben einen Lehrer, dem du mal über die Schulter gucken kannst 🙂

      Liebe Grüße
      Sina

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