Panama City – Was dich in Panamas Hauptstadt begeistern wird

Panama City haut uns umgehauen.

Was haben wir erwartet von Panamas Hauptstadt, einer Stadt in Mittelamerika, über die wir uns noch nie vorher Gedanken gemacht hatten?

Nicht viel. Und man würde ja nicht wegen einer Stadt nach Panama fliegen. Klar, wegen des Dschungels. Der Tiere. Wegen der Strände, der indigenen Völker, der Nebelwälder, des Wetters. Aber doch nicht wegen einer Stadt.

Oh, was haben wir uns geirrt.

Eine Metropole mitten im Dschungel

Schon der Anflug auf Panama City ist spektakulär. Ewig fliegst du über nichts als satten grünen Dschungel. Urwald, soweit das Auge reicht. Indigene Völker leben hier noch ganz traditionell, es gibt keine Straßen, keine Infrastruktur, nur kleine Einbaumboote auf sich windenden Flüssen. Jaguare streifen durch das Unterholz, Faultiere hängen in den Bäumen, das Geschrei von Affen und tropischen Vögel hallt durch die Luft. Natürlich siehst und hörst du das alles nicht. Aber du weißt es. Und du fühlst es irgendwie, hier oben, auf deinem ganz besonderen Platz hoch oben über den Regenwald.

Grün. Und dann, ganz plötzlich, unvermittelt,  bist du in der Moderne. Eine riesige Metropole taucht auf, weiße Wolkenkratzer säumen den sanften Verlauf der Bucht. Panama Stadt wirkt wie Miami, das plötzlich im Dschungel Mittelamerikas steht.

Tipp: Wähle im Flugzeug einen Platz auf der linken Seite, um beim Landeanflug einen perfekten Blick auf Panama City und die gigantische Skyline zu haben!

Blick vom Dschungel aus auf Panama City
Eine moderne Hauptstadt im Dschungel: Ausblick auf Panama City vom Cerro Cedro im Parque Metropolitano

Eine Stadt der Kontraste

Panama City ist modern. Es ist eine glitzernde Bankenmetropole mit der größten Shoppingmall beider amerikanischen Kontinente, mit exzellenter Gesundheitsversorgung, Ferraris in den Straßen und Drinks für 20$. 

Panama City ist alt. In heruntergekommenen Straßen liegt Müll, Touristen wird geraten, bestimmte Viertel zu meiden. Friseure und andere Dienstleister arbeiten mitten auf der Straße, eine Mahlzeit für zwei Personen kostet 3$.

Panama City ist die einzige Hauptstadt der Welt mit tropischem Regenwald im Stadtgebiet. Gleichzeitig liegt sie an einem der größten und spektakulärsten Bauwerke unserer Zeit – dem Panamakanal. Mitglieder verschiedener indigener Völker verkaufen Handwerkskunst auf den Straßen. Gläserne Wolkenkratzer bilden eine atemberaubende Skyline. Davor bringen Fischer auf alten Holzbooten ihren Fang an Land. Nur hier stehen Luxushotels direkt neben Ruinen. Geier hausen in zerfallenen Dachstühlen, während im bunten Hipster-Café nebenan Soja-Macchiato serviert wird.

Direkt hinter der silbernen Skyline und den achtspurigen Staus aus Porsches und uralten bunten Bussen erhebt sich der tropische Regenwald mit einer Artenvielfalt, die es so kaum sonst irgendwo gibt.

Panama City – kann eine Stadt spektakulärer sein?

Klicke hier, um direkt nach unten zu den Sehenswürdigkeiten Panama Citys zu gelangen! Im folgenden Abschnitt haben wir aber noch viele andere wertvolle Tipps für deinen Aufenthalt in der Stadt, deswegen empfehlen wir dir auf jeden Fall, ihn auch zu lesen!

Zwischen Alt und Neu, Fischerhafen in Panama Stadt
Panama City ist eine Stadt, die Alt und Neu so vereint wie kaum eine andere
Fotoreise nach Panama

Fakten über Panama City

Panama City wirkt wie eine Millionenmetropole, trotzdem leben „nur“ etwa 800.000 Menschen hier, was immerhin ein Drittel aller Panamaer ist. Reich und wichtig geworden ist die Stadt durch den Kanal, der direkt hier entlang verläuft und Panama City am Pazifik mit der Stadt Colon am Atlantik verbindet.

Während Englisch in Panama überhaupt nicht verbreitet ist, kommst du damit in Panama City problemlos durch, Spanischkenntnisse brauchst du hier nicht. 

Das Klima in der Stadt ist tropisch, ganzjährig ist es heiß mit Temperaturen zwischen 30 und 33 °C. Nachts kühlt es auf etwa 25 °C ab. Trockenzeit (und damit Hauptsaison) ist von Dezember bis März/April. In dieser Zeit regnen es nur selten und wenn das meist kurz. Reist du hingegen im Herbst, mach dich auf starke Regenfälle und auch Überschwemmungen in der Stadt gefasst.

Anreise nach Panama City

Die Stadt hat zwei Flughäfen – reist du aus Europa an (es gibt z. B. Direktflüge ab Frankfurt), landest du am Tocumen Airport. Der viel kleinere Albrook Airport ist bedeutend für nationale Flüge, zum Beispiel auf die karibische Inselgruppe Bocas del Toro.

Geheimtipp: Panama City ist mit dem Tocumen Airport ein wichtiges Drehkreuz für Flüge nach Lateinamerika. Es ist ein perfektes Ziel für einen exotischen Stopover, wenn du beispielsweise nach Kolumbien, Peru oder Argentinien weiterfliegen möchtest. 3 oder 4 Tage hier eignen sich perfekt als unvergesslichen Zwischenstopp, weswegen wir Panama City als Stopover auf dem Weg nach Südamerika unbedingt empfehlen.

Vor dem Tocumen Flughafen warten viele Taxis, die dich in Panama Citys Innenstadt bringen. Hierfür zahlst du etwa 30$. Verhandle den Preis unbedingt vor dem Einsteigen – Taxameter gibt es nicht!

Blick aus dem Taxi auf die Skyline von Panama City
Taxifahren ist in Panama City sicher und einfach – hier auf dem Weg vom Tocumen Flughafen in die Innenstadt

Busfahren und Metro

Das Bussystem in Panama ist exzellent und super günstig, sodass du in der Stadt auf keinen Fall ein Auto brauchst. Auch Taxifahrten sind erschwinglich und immer zu bekommen. Außerdem baut Panama City seine sehr moderne Metro immer weiter aus, sodass du schon jetzt viele Ziele in der Stadt hiermit komfortabel und schnell erreichen kannst. Eine Einzelfahrt kostet aktuell 0,35$ – besser geht es einfach nicht!

Willst du in Panama Stadt mit der Metro oder dem Bus reisen, solltest du dir eine Metro-Card anschaffen. Sie kostet einmalig 2,00$, wird mit einem Betrag deiner Wahl aufgeladen und ermöglicht dir auch spottbilliges Busfahren für nur 0,25$ pro Fahrt innerhalb der Hauptstadt. Zum Tocumen Flughafen zahlst du 1,25$. Du bekommst die Metro-Card an den Busbahnhöfen und an allen Metro-Automaten, welche auch in Einkaufsmalls, bei einigen Supermärkten etc. stehen. Achte auf das orange „Venta de Tarjeta y Recarga“-Zeichen. Hier kannst du die Karte nicht nur kaufen, sondern auch aufladen.

Um dich ohne Ortskenntnisse und Pläne im Busnetz von Panama-Stadt zu orientieren, hilft dir Google Maps: Hier sind alle Bushaltestellen der Stadt eingezeichnet.

Scheue auf keinen Fall, dich durchzufragen. Das ist überall in Panama City – und im ganzen Land – absolut üblich und niemand erwartet von dir, dass du selbst mit der gewöhnungsbedürftigen Organisation und den nicht vorhandenen Schildern in der Stadt zurechtkommst.

Busfahren und Bussystem in Panama
Keine Angst, die meisten Busse sind super modern: Die alten „diablos rojos“ sind aber immer wieder ein Hingucker!

Hotels und Hostels in Panama City

Panama Stadt bietet eine große Fülle an verschiedenen Hotels und Hostels jeder Preisklasse. Die großen Ketten sind hier genauso vertreten wie kleine, familiär geführte und sehr individuelle Unterkünfte.

Für ein schönes 4*-Hotel in der Innenstadt zahlst du in der Hauptsaison (Dezember bis März) etwa 50-60$ die Nacht für ein Doppelzimmer. Hier empfehlen dir hier z. B. das Wyndham Tryp in El Cangrejo (Achtung, es gibt noch ein anderes Wyndham!). Es ist ein schöner Ausgangspunkt, wenn du gerade erst ankommst und hat eine tolle Dachterrasse mit Pool und Whirlpool, von wo aus du einen wundervollen Blick auf die Hochhäuser der Stadt hast. Das Hotel ist ziemlich neu und sehr sauber, die Zimmer groß, der Service freundlich, das Frühstück zu empfehlen.

Suchst du etwas außergewöhnlicheres, schau dir unbedingt das Boutique-Hotel „American Trade Hotel“ an – ein echtes Juwel direkt in der wunderschönen Altstadt. Es ist perfekt, wenn du ein etwas höheres Budget hast und dir etwas gönnen möchtest. Das American Trade Hotel ist ein aufbereitetes koloniales Gebäude mit ganz speziellem Flair, wunderschön individuell eingerichtet. Die halboffenen Stockwerke (mit Liegen und Pool) sind etwas ganz besonderes und die Bibliothek solltest du auch auf keinen Fall verpassen!

Für ein Hostel zahlst du in Panama Stadt etwa 15$/Nacht. Empfehlenswert sind hier etwa das Lunas Castle Hostel im Casco Viejo (der Altstadt), das El Machico und das Magnolia Inn.

Restaurants und Essen

In Panama Citys Altstadt Casco Viejo findest du eine sehr große Restaurant- und Bardichte. Das Essen ist hier in der Regel sehr gut, die Preise allerdings hoch. Gerade in hippen Rooftopbars etc. zahlst du für ein Essen durchaus mehr als in Deutschland. Deutlich günstiger (aber nicht schlechter!) isst du in weniger modernen, nicht-touristischen kleinen Restaurants – und hier ist auch mal ein Bier für 50 ct zu bekommen.

Empfehlenswert sowohl für Frühstück als auch für einen Abend in der Rooftopbar ist das angesagte Tantalo Kitchen im Casco Viejo. Willst du in der Rooftopbar des Tantalo deinen Abend verbringen, komme nicht zu spät, sie ist sehr gefragt.

Geheimtipp: Das Tantalo Kitchen ist auch der einzig uns bekannte Ort in Panama City, von dem aus du Postkarten nach Europa verschicken kannst, die in der Regel ankommen! Frag am Tresen unten nach!

Ein authentisches altes und vergleichsweise wirklich günstiges Café am Rande des Casco Viejo ist das Café Coca Cola – das einzige weltweit, das diesen Markennamen tragen darf. Hier essen noch relativ viele Einheimische, auch wenn es bei Reisenden beliebter wird. Dich erwartet hier kein high-class und eher mittelamerikanische Sauberkeit, aber gute traditionelle Speisen und probierenswerter Kaffee für einen sehr fairen Preis.

Essen in Panama
Huhn und frittierte Kochbananen: Ein typisches einfaches panamaisches Essen, das überraschend lecker ist!

Wir empfehlen dir, auch mal das typische panamaische Essen zu probieren. Das gängigste Gericht ist „arroz con pollo“, also Reis mit Hühnchen. Auch andere Fleischsorten, Fisch und Meeresfrüchte, Bohnen, Mais, Yucca und „plátanos“ – Kochbananen – sind beliebt. Statt Kartoffeln werden oft Chips aus frittierten Kochbananen serviert („patacones“), die ähnlich wie Pommes schmecken. 

Fisch und Meeresfrüchte sind in Panama City sehr frisch und ziemlich günstig zu bekommen. Ein verbreitetes Gericht ist Ceviche, speziell zubereiteter roher Fisch mit Zwiebeln in Zitronensauce, der je nach Restaurant bzw. Koch fantastisch schmeckt. Einer der besten Orte, um in Panama City frischen Fisch zu essen, ist der Fischmarkt, Mercado de Mariscos.

Frisch gepresster Saft aus diversen tropischen Früchten („jugo natural“ oder „chicha“) wird günstig fast in jedem Restaurant serviert und ist wirklich ein Genuss. Aber auch den panamaischen Kaffee solltest du dir nicht entgehen lassen!

Fischmarkt in Panama City
Auf dem Fischmarkt am Cinta Costera kannst du fangfrischen Fisch günstig kaufen – oder in einem der kleinen Restaurants direkt essen!

Kriminalität – Ist Panama City sicher?

Wir haben uns in Panama City zu jeder Zeit, auch nachts, überall sicher gefühlt – obwohl wir immer auffällige und teure Kameraausrüstung dabei hatten. Obwohl es ab und an zu Gelegenheitsdiebstählen kommt, gilt Panama für Touristen gemeinhin als sicher.

In einigen Stadtteilen solltest du als Tourist aber bezogen auf die Kriminalität Vorsicht walten lassen. Das Auswärtige Amt warnt in seinen Reisehinweisen zu Panama aktuell vor Panama Citys Stadtteilen San Miguelito, Tocumen, Juan Díaz, 24 de Diciembre, El Chorrillo, Santa Ana, Curundu, Calidonia und Pacora.

Die touristischen Stadtteile Panama Stadts wie El Cangrejo (das ist die Innenstadt bzw. das Bankenviertel) und Casco Viejo (Altstadt) sowie der Amador Causeway und Cinta Costera (siehe Punkt Sehenswürdigkeiten) gelten jedoch auch offziell als sicher. Gerade im Casco Viejo ist die Polizeipräsenz sehr hoch und das internationale Nachtleben sehr ausgeprägt. Hier kannst du dich auch abends bedenkenlos frei bewegen.

Direkt an das Casco Viejo grenzt der arme und nicht touristische Stadtteil El Chorrillo, der meist als der unsicherste Panama Citys gilt. Nach unserer Erfahrung gelingt es dir fast nicht „aus Versehen“ nach El Chorrillo zu laufen, weil die Straßen doch sofort extrem anders aussehen (eben runtergekommen, alt und arm) und dich Polizisten direkt davon abhalten. Bandenkriminalität gibt es aber auch hier nicht mehr. 

Kriminalität Stadtteil El Chorrillo
El Chorrillo gilt als Stadtteil, durch den Urlauber nicht alleine laufen sollten. Auch das Erscheinungsbild unterscheidet sich sehr von den Hochhausbezirken.

Sehenswürdigkeiten in Panama City

Die glitzernde Skyline in der Nacht, der tropische Regenwald, eine Fahrt auf dem Panamakanal, alte Ruinen, eine koloniale Altstadt und schöne Strände in Reichweite – Panama City ist auch hinsichtlich der Sehenswürdigkeiten voll spannender Kontraste. Wir empfehlen dir, dir 3 bis 5 Tage Zeit zu nehmen, diese Highlights zu erkunden und auch Zeit zu haben, zu bummeln und die Stadt und ihr Flair auf dich wirken zu lassen. 

Selten liegen Neu und Alt, Reich und Arm, Natur und Stadt, glitzernde Moderne und kaputter Zerfall so unmittelbar nebeneinander wie in Panama City. Genieße am Morgen die kühlere Luft und den Blick auf die Skyline von der Cinta Costera aus. Wandere durchs Casco Viejo. Iss ein Kratzeis an der Straße und schaue dir das Kunsthandwerk der indigenen Völker an. Besuche den Park Metropolitano, verschnaufe im Grünen und komme in Kontakt mit Panamas Tier- und Pflanzenwelt. Erhasche einen Blick auf den Kanal an den Miraflores-Schleusen. Oder buche sogar eine Kanalfahrt und fahre neben riesigen Containerschiffen selbst durch die Schleusen. Iss Ceviche auf dem Fischmarkt an der Cinta Costera oder trinke ein Bier in einer hippen Rooftopbar. 

Hier kommen unsere Empfehlungen für Sehenswürdigkeiten und Highlights, die du nicht verpassen solltest!

Blick von der Cinta Costera auf die Hochhäuser von Panama Stadt

Casco Viejo – Panama Citys Altstadt

Das Casco Viejo (auch Casco Antiguo) ist Panama Citys 1673 erbaute, bunte Altstadt. Sie erinnert an Cubas Hauptstadt Havanna und ist für Reisende auf jeden Fall das spannendste Viertel – dadurch aber auch das bei weitem touristischste. Dich erwartet hier ein interessanter Mix aus wunderschön renovierten bunten kolonialen Gebäuden neben zerfallenen Ruinen. Im Casco Viejo reihen sich Nobelhotels an hippe Bars und historische Plätze, Touristenläden an internationale Restaurants. Das Nachtleben pulsiert. Schlendere durch die alten Straßen, lausche den Banjospielern, lass dich überwältigen von dem Kontrast zwischen Alt und Neu, Luxus und Ruinen, Panamas Armut und Panamas Reichtum.

Casco Viejo wurde 1997 zum Weltkulturerbe erklärt – zu Recht. Nachdem es lange vergessen und dem Verfall überlassen wurde, erkannte man dann das touristische Potential und begann, kräftig zu renovieren und das alte koloniale Flair wieder aufleben zu lassen. Aktuell kannst du hier sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft Panamas sehen. Es wird an allen Ecken renoviert, das Straßenbild ändert sich wöchentlich. Für uns ist es gerade der aktuelle riesige Kontrast, der das Casco Viejo so extrem interessant macht, weswegen wir dir einen Besuch so schnell wie möglich empfehlen.

Zu Fuß aus der Innenstadt kannst du Casco Viejo auf einem etwas längeren Spaziergang sehr gut erreichen. Gehe hierfür den Küstenweg Cinta Costera (siehe unten) entlang und genieße die Ausblicke über die Skyline und das Meer. Du kommst kurz vor dem Casco Viejo am Mercado de Mariscos – dem Fischmarkt – entlang, der einen Besuch wert ist. Wenn du hier bist, nutze die Chance und probiere Ceviche!

Im Casco Viejo findest du verschiedene alte Kirchen und Kathedralen, Denkmäler und historische Plätze. Außerdem befindest sich hier Panamas Nationaltheater, der Stadtpalast und die Residenz des panamaischen Präsidenten. Wir empfehlen dir, einmal außen herum am Ufer entlangzuschlendern (das ist sehr entspannt) und dann in die Gassen zwischen den Häusern, Kirchen und Plätzen einzutauchen. Denk daran, dass ein Bummel in der Hitze schnell anstrengend und ermüdend ist und komme möglichst morgens oder am frühen Abend.

Willst du in Panama Citys Nachtleben eintauchen und hast ein paar Dollar mehr dabei, eignet sich das Casco Viejo hierfür perfekt. Du findest hier schöne Rooftopbars zum Einstimmen, noble Discos und tolle Jazz-Bars. Es ist der ideale Ort für einen schönen Ausgeh-Abend in Panama nach einer Entdeckungstour am Tag.

American Trade Hotel in Panama City bei Nacht

Calzada de Amador

Der Calzada de Amador – auch als Amador Causeway bekannt – ist ein künstlicher Damm, der vier aufgeschüttetete Inseln verbindet. Von hier aus hast du wunderschöne Ausblicke auf die Skyline der Stadt zur einen Seite und auf die Einfahrt des Kanals und die Puente de las Américas zur anderen Seite.

Der Calzada de Amador ist modern, hübsch angelegt, gepflegt und sicher. Er ist beliebt bei Touristen, aber trotzdem nicht überlaufen. Hier kannst du sehr gut schlendern und die Ausblicke auf die Skyline und die Einfahrt des Kanals genießen. Auch zum Radfahren oder Joggen ist der Causeway beliebt. Wir empfehlen dir den Calzada gerade zum frühen Abend und Sonnenuntergang, wenn es kühler wird. Die Gebäude glänzen dann golden und eine ganz besondere, wohltuende Stimmung liegt über den Inseln.

Panama City Skyline bei Nacht
Auch nachts ist Panama Citys Skyline ein großartiges Motiv (aufgenommen vom Calzada de Amador aus)

Der Beginn des Calzada de Amador beherbergt Panama-Stadts vielleicht auffälligste Gebäude – das bunte Biomuseo, dessen Architektur an die bunte Tier- und Artenvielfalt Panamas erinnern soll. Drinnen erwarten dich mehrere Ausstellungsräume mit einem interaktiven, modernen Museum zu Panamas Natur und Artenvielfalt.

Die zweite Insel, Punta Culebra, ist interessant für dich, wenn du Faultiere und Leguane hautnah, aber trotzdem in Freiheit erleben willst. Das „Centro Natural Punta Culebra“ ist ein kleines zoologisches Freiluftmuseum. Es gibt Aquarien mit tropischen Fischen und Terrarien mit den bunten Pfeilgiftfröschen Panamas. Frei auf dem Gelände tummeln sich verschiedene tropische Vogelarten, mehrere große Leguane, ein paar Gürteltiere und in den Bäumen hängen Faultiere. Halte auch schon in den niedrigen Mangobäumen am Anfang Ausschau nach ihnen – sie sind hier häufig vertreten und gut zu fotografieren. 

Auf der dritten Insel, Isla Perico, befinden sich verschiedene kleine Häuschen, an denen du Essen kaufen kannst. Von Eis über Hamburger bis zu Fisch ist alles dabei. Gerade abends kannst du hier gemütlich sitzen und den Tag ausklingen lassen. 

Panama Faultiere sehen
Punta Culebra bietet dir die Möglichkeit, mitten in Panamas Hauptstadt Faultiere zu erleben – ohne Käfige und Gitter!

Cinta Costera – Zu Fuß entlang an Panama Citys Küste

Cinta Costera ist Panama Citys hübsch angelegter, moderner Küstenweg, der von der „neuen Stadt“ mit den Hochhausvierteln zur Altstadt Casco Viejo führt. Die Cinta Costera ist gesäumt von Grünflächen und liegt etwas abseits der Straße, sodass du hier ruhig und entspannt bummeln kannst. Die empfehlenswerte Richtung ist von Casco Viejo Richtung „neuer Stadt“, die Skyline immer im Blick.

Gerade wenn du fotografierst, empfehlen wir dir, die Cinta Costera einmal ein Stück entlang zu laufen. Du hast von hier aus (gerade in der Nähe von Casco Viejo bzw. dem Fischmarkt) sehr gute Blicke auf die Skyline der Stadt und am Ende auch auf Casco Viejo. Ein Spaziergang hier lohnt sich insbesondere früh morgens zum Sonnenaufgang, wenn die Skyline golden leuchtet und die Temperaturen angenehm sind. Du triffst hier auf viele Fahrradfahrer und Jogger, die Atmosphäre ist angenehm und sicher.

Parque Metropolitano – Dschungel direkt in Panamas Hauptstadt

Der Parque Natural Metropolitano ist ein Nationalpark auf einer Fläche von 265 Hektar, der sich in Panama-Stadt befindet. Hier kannst du tropischen Regenwald direkt in der Stadt erleben. Er ist eine Oase aus tausenden Grüntönen und bietet verschiedene Wanderwege durch den tropischen Lebensraum. Du hast hier die Chance, sehr einfach Wildtiere zu sehen und er bietet einen atemberaubenden Ausblick über Panama Stadt auf dem Berg Cerro Cedro.

Aktuell kostet der Eintritt für Ausländer 4$, für Jugendliche unter 18 Jahren 2$. Das Visitorcenter öffnet um 6.30 Uhr und schließt um 16.30 Uhr, du kannst dich aber auch später noch im Park aufhalten.

Die Wege im Park sind gut ausgebaut und für jeden zu laufen. Für Dschungelwanderungen sind die Wege einfach, jedoch herausfordernder als ein Spaziergang durch die Stadt. Denke an die tropische Hitze, komm am besten morgens, nimm genug Wasser mit und ziehe feste Schuhe an. Von Flipflops raten wir auf jeden Fall ab!

Im Metropolitano warten z. B. tropische Vögel wie Tukane und Kolibris auf dich, verschiedene Affenarten, Echsen, Agutis, Nasenbären und beide Faultierarten. Ranger, die sich im Park aufhalten, sind bemüht, den Reisenden Faultiere zu zeigen, die meist weit oben in den Bäumen hängen. Der Metropolitano bietet dir wahrscheinlich weniger Wildlife-Erlebnisse als der Soberanía, ist aber trotzdem sehr spannend und wegen des Aussichtspunktes auf dem Cerro Cedro auf jeden Fall ein Panama-Highlight.

Wanderwege: Wir empfehlen dir, den Weg El Roble mit den Wegen zum Mirador Cerro Cedro – dem Mono Tití Trail und dem La Cienaguita – zu verbinden. Beide Wege führen zum Aussichtspunkt und bilden zusammen einen etwa 2 km langen Rundweg. Sowohl Mono Tití als auch La Cienaguita dauern etwa eine Stunde und führen bergauf auf den Cerro Cedro zu einem einmaligen Aussichtspunkt („Mirador“), von dem aus du einen unglaublichen Blick über den Dschungel und die Skyline von Panama-Stadt hast. Eine Stunde lang durch den Regenwald zu wandern, umgeben von Affen, Faultieren und tropischen Vögeln, und dann – oben auf dem Berg angekommen – einen so beeindruckenden (und unerwarteten!) Ausblick über eine derartige Metropole und den Panamakanal zu haben, ist ein ganz besonderes und unvergleichliches Erlebnis. 

Weitere Infos über den Park Metropolitano findest du auf der Website des Parks unter http://www.parquemetropolitano.org (Spanisch). Hier findest du eine Übersicht über die Wanderwege.

Ausblick auf die Skyline von Panama City vom Dschungel aus
Die Aussicht über den Dschungel und Panama City ist gigantisch!

Panama Viejo

Panama Viejo (auch Panama La Vieja, aber nicht zu verwechseln mit dem Casco Viejo!) ist eine Ruinenstadt der ursprünglichen Hauptstadt Panamas, die von Piraten niedergebrannt wurde. Die Ruinen liegen im Stadtgebiet Panama Citys und sind Teil des Unesco Weltkulturerbes.

Die ursprüngliche Panama Stadt wurde 1519 erbaut und war die erste europäische Siedlung am Pazifik. Ihre Ruinen sind heute eine interessante Sehenswürdigkeit für Touristen und historisch Interessierte. Du findest in den Ruinen die steinernen Überreste mehrerer Häuser, Klöster, eine Kirche und eines alten Turms einer Kathedrale, den du auch hinaufklettern kannst.  Auf dem weitläufigen Ruinengelände befindet sich außerdem ein modernes Museum mit vielen Infos über die Geschichte der Stadt und Panamas. 

Panama Viejo wird oft als „Must do“ in Panama bezeichnet. Wir persönlich finden es interessant und empfehlen es dir, wenn du historisch interessiert bist oder ausreichend Zeit hast. Musst du deine Reise aber eng planen, gibt es unserer Meinung nach andere Highlights in Panama City, die du vorziehen solltest.

Mehr Infos über Panama Viejo findest du auf der Website unter http://www.panamaviejo.org

Panama la Vieja
Zwischen Alt und Neu: Die Ruinen von Panama Viejo bieten einige spannende Fotomotive

Panamakanal

Der Panamakanal ist für viele eine DER menschengemachten Sehenswürdigkeiten unserer Welt und auf jeden Fall ein Highlight Panamas, das die Geschichte und das Land geprägt hat. 

Der 82 km lange Kanal wurde 1914 eröffnet und verbindet den Atlantik mit dem Pazifik. Zwischen Panama City am Pazifik und Colon am Atlantik führt er durch Dschungel und am Städtchen Gamboa vorbei. Der Kanal wurde erst 1999 von den USA an Panama übergeben, weswegen die touristische Infrastruktur um den Kanal herum eher mau ist. 

Richtung Atlantikseite durchquert der Kanal den Gatún-See („Lago Gatún“, siehe unten) einen großen, verästelten künstlichen See, der schön in die grüne Natur Panamas eingebettet ist. 

Fast kein Reisender will es sich nehmen lassen, zumindest einen Blick auf den Kanal zu werfen. 

Du hast im Wesentlichen vier Möglichkeiten hierfür:

1. Ein Besuch der Miraflores Schleusen

Besonders bekannt am Panamakanal sind seine drei Schleusenanlagen. In Panama City kannst du die Miraflores-Schleusen besuchen – die bekannteste und meistbesuchte Sehenswürdigkeit des Landes. Auf den Aussichtsterrassen kannst du beobachten, wie riesige Containerschiffe die Schleusen passieren. 

Für viele ist ein Besuch der Schleusen ein „Must Do“ während ihres Urlaubs in Panama. Wir persönlich fanden sie recht teuer (mittlerweile 20$ Eintritt, angehoben von 3$ vor ein paar Jahren!) und eher überlaufen. Eine Schifffahrt auf dem Kanal fanden wir viel interessanter und spannender als das Ansehen anderer Schiffe.

Das Besucherzentrum umfasst mehrere Aussichtsterrassen, ein Kino, ein Restaurant und ein vierstöckiges Museum über die Geschichte des Kanals. 

Frachtschiff in der Miraflores-Schleuse des Panama-Kanals
Wir fanden eine Fahrt auf dem Kanal selbst spannender, als von der Terrassse der Miraflores Schleusen auf andere Schiffe zu schauen

2. Eine Schifffahrt auf dem Panamakanal

Wenn du den Panamakanal wirklich erleben statt nur anschauen möchtest, kannst du ihn von Panama City aus als Passagier mit einem Schiff befahren und selbst die Schleusen durchqueren. Diese Möglichkeit ist deutlich unbekannter als ein Besuch der Schleusen, aber durchaus lohnenswert, gerade wenn du mehr an der Sache interessiert bist oder einen Tag mehr Zeit in Panama-Stadt hast.

Verschiedene Anbieter (wir haben über Panama Marine Adventures gebucht) bieten Durchquerungen und Teildurchquerungen des Kanals an. Teildurchquerungen dauern etwa 6 Stunden und enden (oder starten) in Gamboa. Eine vollständige Durchquerung bis Colon dauert etwa 12 Stunden. Wir finden, dass eine Teildurchquerung reicht, da du auch hier Schleusen und Brücken passierst und einen tollen, ausführlichen Eindruck vom Kanal bekommst. Natürlich ist es aber auch ein besonderes und einmaliges Erlebnis, auf einer vollständigen Durchquerung tatsächlich vom Pazifik zum Atlantik zu fahren. Hier nimmst du außerdem den Gatún-See mit, der landschaftlich sehr beeindruckend ist.

Startest du von Panama City, beginnt deine Reise meist früh morgens mit der Fahrt in den Sonnenaufgang. Das Schiff legt auf der Isla Flamenco, der letzten Insel des Calzada de Amador, ab. Sei früh da, ergattere einen der vorderen Plätze auf dem Schiff und nimm eine Jacke mit – morgens ist es überraschend kalt!

3. Ausblicke auf die Kanaleinfahrt

Willst du den Panamakanal zwar sehen, hast aber sonst eher weniger Interesse daran oder wenig Zeit in Panama City, hast du vom Calzada de Amador (siehe oben) einen tollen Ausblick auf die Kanaleinfahrt. Oben an der Puente de las Américas gibt aus außerdem einen schönen Aussichtspunkt über den Beginn des Kanals. Diesen erreichst du aber nur mit dem Auto (oder Taxi).

Sonnenaufgang an der Einfahrt zum Panamakanal
Ausblick auf die Einfahrt des Panamakanals vom Calzada de Amador aus

4. Fahrt auf dem Lago Gatún 

Bist du eher Naturliebhaber und interessiert dich nicht für das Bauwerk an sich, willst aber trotzdem den Kanal erleben, ist eine Bootstour auf dem Lago Gatún das richtige für dich. Mehr dazu gleich bei den Tagesausflügen bei Panama City!

Panama City Ausflug
Eine Bootstour auf dem Lago Gatún ist eine ganz besondere Möglichkeit, den Panamakanal zu erleben

Ausflüge von Panama City aus

Tiefe, ursprüngliche Regenwälder, herrliche Inseln und eines der artenreichsten Gebiete unserer Welt – um Panama City herum gibt es viele großartige Ziele für Ausflüge und Tagestouren. Wir stellen dir drei vor!

Möchtest du die Ausflüge bei einer deutschen Reiseagentur buchen, empfehlen wir dir hierfür Go’n Joy Erlebnisreisen. Die Inhaberin Anna ist Expertin für Panama und du wirst hier wirklich individuell betreut und beraten.

Ausflug auf die Isla Taboga

Panama City selbst verfügt über keine Strände. Willst du die herrlichsten Strände Panamas erleben, erkunde die San Blas Inseln (Robinson Crusoe Feeling), das Archipel Bocas del Toro (karibisches Flair) oder zum Surfen, Kiten oder Tauchen die Strände der Pazifikküste (z. B. bei Santa Catalina oder Punta Chame). An all diesen Orten erwarten dich absolute Traumstrände, schon die Fotos werden dich überwältigen.

Um Panama City sieht es mit Stränden also leider etwas mau aus, aber natürlich gibt es trotzdem eine Möglichkeit: Ein Ausflug auf die Isla Taboga.

Die Isla Taboga liegt in der Bucht vor Panama City. Die Fähren hierhin starten auf der Isla Flamenco des Calzada de Amador, die Fahrt dauert etwa 30-45 Minuten. 

Die Strände unterliegen stark dem Einfluss von Ebben und Flut (3-4 Meter Unterschied des Wasserstandes), informiere dich daher am besten vorher über die Gezeiten.

Die beiden Strände Playa La Restinga und Playa Honda sind schöne Buchten mit weißem Sand, warmen, klaren Wasser und schönen Ausblick auf die umliegenden grünen Hügel. Neben dem Strand bietet die Isla Taboga einen kleinen Hauptort mit Hotels und Restaurants sowie Wanderwege auf die Hügel, von denen aus du einen schönen Rundblick über die Insel hast.

Die Insel und ihre beiden Strände sind gerade am Wochenende sehr beliebt, in der Woche ist es etwas ruhiger. Die Einwohner Panama Citys lieben die Isla Taboga auch als Getaway zum Partymachen, du wirst hier also eventuell von lauter Musik und viel „Rambazaba“ begleitet. Ist das genau dein Ding oder stört dich nicht, ist ein Ausflug auf die Isla Taboga sicher das richtige für dich. Schaust du dir aber neben Panama City auch noch den Rest des Landes an, empfehlen wir dir eher andere Strände zum Entspannen und Wohlfühlen.

Ausflug zum Lago Gatún

Der riesige Gatún-See ist ein beim Bau des Panamakanals künstlich entstandener, weit verästelter See bei der Stadt Gamboa, etwa 30 km von Panama City entfernt. Er ist Teil des Kanals, wird also täglich von riesigen Container- und Kreuzfahrtschiffen durchquert. Die tropische Landschaft um den Gatún-See mit seinen unzähligen kleinen Inseln ist wunderschön. Hier leben verschiedene Affenarten, Faultiere, Leguane, Echsen Schildkröten und tropische Vögel.

Von diversen Anbietern werden verschiedene Bootstouren über den See angeboten (z. B. diese zu „Monkey Island“). Die Bootstouren sind spannend, weil du hier Natur und Technik, Ursprünglichkeit und Fortschritt in ihrem direkten Zusammenspiel beobachten kannst – mitten in der tropischen Natur, aber doch auch mitten auf dem Panamakanal, einem der größten Bauwerke der Menschheitsgeschichte.

Ein besonderes Erlebnis und eine Empfehlung für uns ist eine Bootstour zur „Floating Lodge“, die du auch über Go’n Joy Erlebnisreisen buchen kannst.

Auch kombinierte Touren aus einer Bootfahrt und einer Wanderung durch den großartigen Soberanía Nationalpark werden von verschiedenen Anbietern angeboten. 

Ausflug in den Soberanía Nationalpark

Willst du den tropischen Regenwald erleben? Willst du dem Gebrüll der Brüllaffen lauschen, Ausschau nach seltenen Tieren halten, über riesige und bizarre Pflanzen staunen und in die Welt des authentischen Urwalds eintauchen, ist dieser Ort der richtige für dich.

Der Soberanía Nationalpark liegt etwas außerhalb von Panama City beim Städtchen Gamboa – und wir finden es immer wieder unglaublich, wie so authentischer, naturbelassener Urwald so dicht an einer gigantischen Stadt liegen kann! Hier kannst du authentisch, aber trotzdem sicher echten tropischen Regenwald erleben und dich überwältigen lassen von diesem Naturparadies.

Tagestour von Panama Stadt
Unsere Wanderungen durch den Soberanía Nationalpark gehören zu den unvergesslichsten Erlebnissen unserer Monate in Panama

Der Soberanía gilt als einer der artenreichsten Orte der Welt. Gehst du früh morgens los, hast du die Chance, viele verschiedene Tierarten zu sehen. Lausche den Geräuschen des Dschungels, den Brüllaffen und den über 500 Arten tropischer Vögel, die hier leben. 

Wir haben einen eigenen Artikel zum Soberanía Nationalpark, der, soweit wir wissen, aktuell der ausführlichste zum Park im deutschen Netz ist. Schau unbedingt mal rein, wenn dieser Ausflug für dich spannend ist!

Affen Panama
Begegnungen mit Affen (das Bild zeigt einen Brüllaffen) sind im Soberanía schon fast garantiert

Unser Fazit zu Panama City

Panama City ist eine unheimlich interessante und vielfältige Stadt, die für jeden Reisenden spannende Ecken parat hat. Sie ist so viel mehr als der Kanal oder ein paar Sehenswürdigkeiten zum Abklappern. Für uns ist sie sogar eine Stadt, die uns und unsere Vorstellungen von der Welt oder davon, wie etwas zu sein hat, verändert hat.

Sicher ist Panama City die kontrastreichste Stadt, in der wir je waren. Sie bringt uns dazu, mit anderen Augen zu schauen und uns von unseren europäischen Vorstellungen zu lösen: Ist der Banker im Porsche wirklich glücklicher als der alte Banjospieler? „Muss“ die Stadt renoviert und amerikanisiert werden? Sind die „Privilegierten“ wirklich die Geschäftsmänner in den gläsernen Türmen? Oder sind es die Fischer, die dir fröhlich von ihrem alten Boot zuwinken? Sind es die Kinder, die keinen Fernseher haben, aber lachend in der Straße spielen und die alten Frauen, die unendlich viel Zeit haben und dich zahnlos, aber so überwältigend echt anlächeln?

Wir sind unglaublich gespannt, wie dir Panama City gefällt! Erzähl es uns doch gerne in den Kommentaren! Auch wenn du noch Fragen hast, stell sie uns gerne!

Blick auf die Skyline von Panama Stadt vom Casco Viejo
Fotoreise nach Panama
Autor

Ich bin Sina, Mitbegründerin von Lichter der Welt, Fotografin und leidenschaftliche Weltenbummlerin. Ich liebe Natur, Freiheit, die Sonne auf meinem Gesicht und den Wind in meinen Haaren. Schon als Kind saß ich fasziniert vor dem Globus und malte mir aus, die Weite dieser Welt zu entdecken. Heute lebe ich diesen Traum und sammle Tipps, Inspirationen und Erfahrungen für dich!

6 Kommentare

  1. Hallo Sina,
    wunderschöne Fotos von Panama City zeigst du uns da – sie machen gleich wieder Lust auf eine Reise zu diesem Ziel. Ganz besonders gut gefällt mir der Ausblick auf Panama City vom Cerro Cedro im Parque Metropolitano – ein wirklich tolles Bild. Danke für’s mitreisen-lassen.
    LG Cornelia

    • Sina Antworten

      Danke für die lieben Worte! Der Ausblick durch den Dschungel auf die Stadt ist wirklich einmalig auf der Welt ❤️

  2. Faszinierend schön, ich muss zugeben, diese tolle Region hatte ich noch garnicht auf meinem Reiseschirm.
    Was sicher auch in Teilen daran liegt, dass ich versuche, weniger zu fliegen.
    Und bevor ich in die Stadt starten würde, wäre eine Dschungeltour auf dem Programm.
    Ihr zeigt ja, wie es klappt.

    Liebe Grüße Katja

    • Sina Antworten

      Danke dir! Was wir an Panama City so mögen, ist tatsächlich diese Einbettung in den Dschungel – damit hebt sie sich für uns von allen anderen Städten ab. Wir sind aber sonst auch gar sicher keine Städtreisenden 🙂
      Übrigens machen wir auch tatsächlich nur eine Flugreise im Jahr – es ist sicher eine gute Idee, sich da zu reduzieren und Ziele ganz bewusst auszuwählen 🙂

      Liebe Grüße!

  3. Oh, da könnte ich sofort meine Koffer packen! Welch faszinierender Bericht! Ich wusste nicht, dass Panama City so wunderbar ist. Auf Dein Angebot, Fragen zu stellen, komme ich gerne zurück, sobald ich es irgendwie schaffe, so eine tolle Reise zu planen.
    Danke und liebe Grüße,

    Doris

  4. Oh Mann, da bin ich fast ein wenig traurig, dass ich deinen tollen Beitrag nicht vor meinem Trip nach Panama City gelesen habe 😉 Ich war Ende 2017 dort, auch nur, weil die Flüge nach Costa Rica über Panama so günstig waren und wir dann beschlossen haben, noch drei, vier Tage dran zu hängen. Leider wusste ich nicht, dass es einen Nationalpark direkt an der Stadt gibt, das wäre ja genau mein Ding gewesen. Und auch die Strände haben wir nicht gesehen. Dafür war bei uns Panama Day, da gab es drei Tage lang Umzüge und Kostüme hauptsächlich in der Altstadt. Das war schon speziell!

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