Canyon X

Es gibt sie noch: Echte Geheimtipps.
Orte dieser Erde, die so schön, so besonders sind, dass wir es kaum begreifen können.
Orte, die magisch sind. Und die du mit niemandem teilen musst. Der Canyon X ist einer dieser Orte!

Fotograf im Canyon X

Slot Canyons in Arizona

Als ich im Jahr 2013 in die USA gereist, war ein Highlight der Besuch des Antelope Canyon.

Lediglich ein handgeschriebenes Schild am Straßenrand machte auf diesen atemberaubenden Ort aufmerksam. Man konnte sein Auto abstellen, etwas warten und wurde dann von einem Navajo-Indianer in einem offenen Jeep in die Wüste gefahren. Wir hielten vor einem Felsen, in den ein dunkler Gang führte.

Antelope Canyon und das teuerste Foto der Welt

Ein Ort voller Schönheit, Mystik und unbegreiflicher Magie. Ein Ort, durch den wir wie in Trance liefen, sprachlos an den Feldwänden hochsahen und überwältigt waren von der Mächtigkeit und Vollendung der Natur.

Nur ein Jahr nach meinem Besuch im Antelope Canyon wurde das bis heute teuerste Foto der Welt verkauft: Phantom brachte dem Fotografen Peter Lik 6,5 Millionen US-Dollar ein. Aufgenommen wurde es hier: Im Antelope Canyon.

Vielleicht war es die Begeisterung für Phantom, vielleicht die Nähe zum Grand Canyon und anderen beliebten Nationalparks der USA, vielleicht gutes Marketing: Antelope Canyon wurde zu einem Hype.

Heute quetscht man sich durch diesen Ort der Stille und Ästhetik zusammen mit tausend schrillen Touristen.

Antelope Canyon Fotografieren
Antelope Canyon

Nur vier Jahre nach meinem ersten Besuch in der damals verlassenen Gegend zieren nun schon hunderte Meilen entfernt Bilder des Antelope Canyon die Werbetafeln. Die kleine Stadt Page in der Nähe des Canyons boomt; jedes Motel ist auf den Touristenrummel ausgelegt, jedes noch so kleine Geschäft verkauft Touren zum Canyon. Riesige Parkplätze säumen die eben noch so einsamen Straßen, es gibt Touristenstände, Dixie-Klos, nicht einen Fleck, wo man nicht auf Horden von Touristen trifft. Hier, mitten in der Wüste.

Gerade bei asiatischen Touristen ist der Antelope Canyon beliebt. Jeder will ein Seflie vor den mächtigen Steinwänden oder gar vor einem der berühmten Light Beams. ‚I was here’ und Initialen werden in den Stein gekratzt. Es ist laut, es ist voll, es ist ungemütlich.

Und der Canyon? Den mystischen stillen Ort der Natur, den ich hier vor vier Jahren kennengelernt habe, gibt es so nicht mehr.

Aber es gibt eine Alternative!

 

Der Canyon X

Es gibt eine Straße.
Sie heißt Highway 98 und führt von Page in Arizona nach… ja, wohin eigentlich? Irgendwo in die Tiefen des Navajo Indianerreservats, in dem wir uns hier befinden, ohne es zu merken. Außer daran, dass es keinen Handyempfang gibt, vielleicht. Die Natives haben ihr eigenes Netz.

Es gibt keinen Grund, den eintönigen Highway 98 entlang zu fahren und genau das ist das große Glück des Canyon X.  Man muss es schon wissen. Wenn man von Page aus die Parkplätze des Antelope Canyons hinter sich lässt und ein bisschen fährt, gelangt man irgendwann zu einem weiteren Parkplatz. Hier stehen kaum Autos. Und es gibt nur ein handgeschriebenes Schild. Canyon X. Hier an Mile Point (MP) 308, eine Adresse gibt es nicht, solltest du anhalten.

Wilde Mustangs und schroffe Küsten. Unser Roadtrip durch den Westen der USA

Parkplatz am Canyon X
Nur ein handgeschriebenes Schild macht auf den Canyon X aufmerksam

Der Parkplatz erinnert mich an den Parkplatz des Antelope Canyons vor vier Jahren. Den, den es längst nicht mehr gibt. Eine Navajo-Indianerin sitzt unter einem kleinen weißen Pavillon und liest auf ihrem Handy. Es gibt keinen Indianer-Touristenschmuck. Keine Schlange drängelnder Besucher.

„Wir wollen zum Canyon X“, sagen wir und fragen, ob wir noch heute eine Tour kriegen können. Sie machen uns eine, sagt sie, zieht – so gar nicht verklärt-nostalgisch, wie wir es uns gerne vorstellen würden – unsere Kreditkarte durch ihr Smartphone und lächelt uns an. Es müsste jemand unten bei den Canyons sein.

Geheimer Parkplatz am Canyon X
Könnte ein Parkplatz einsamer sein?

 

Unsere einsame Erkundung des Canyon X

Nur zwei Minuten später braust ein Pick-Up-Truck aus der Wüste auf den Parkplatz. „Ich bringe euch runter“, sagt die Navajo-Frau auf dem Fahrersitz, während der Mann auf dem Beifahrersitzt sich als unser Guide vorstellt. Wir sind uns nicht sicher, ob wir sie richtig verstehen. Nur wir beide? Warten die anderen Touristen schon unten?

In einer riesigen Staubwolke düsen wir etwa zehn Minuten durch die Wüste und gelangen zu einem Eingang in eine Felswand, vor der ein weiterer Native sitzt. Nirgendwo sind Touristen zu sehen. „Sind wir ganz alleine?“, frage ich und habe fast Angst vor der Antwort „Ja“, sagt Bryan, unser Guide. „Ihr habt Glück.“

Die andere Welt des Canyon X

Wir bekommen zwei Flaschen Wasser und gehen durch den Spalt in den Canyon hinein. Es ist, als ob wir eine andere Welt betreten.

Bryan ist Hobbyfotograf und extrem interessiert an unseren Kameras. Er macht ein paar Fotos von uns (hätten wir geahnt, wie talentiert er ist, hätten wir besser gepost!) und bietet uns dann an, den Canyon X alleine zu erkunden. „Schreibt aber nichts an die Wände“, mahnt er, bevor er drei Mal hervorhebt, dass wir uns so viel Zeit lassen sollen, wie auch immer wir wollen.

Jan und ich sind sprachlos. Der Canyon X ist wie der Antelope Canyon, aber: Wir sind alleine. Völlig alleine. Außer uns ist niemand in dem gesamten Gebiet.

Wir wagen kaum zu atmen oder uns zu bewegen, so still ist es.

Das Licht scheint in den Canyon, lässt die steilen Wände in den herrlichsten Farben leuchten. Innerhalb von Minuten ändert es sich, taucht die Szenerie in völlig andere Farbtöne, zeigt andere Formen und Strukturen.

Wir gehen, fotografieren, staunen. Sind unheimlich dankbar, dass wir diesen Blog haben, denn ohne die langen und tiefgehenden Recherchen für einen anderen Artikel hätten wir nie zufällig vom Canyon X erfahren.

Die Welt ist in Ordnung, hier im Canyon X. Ruhig, harmonisch und wunderschön. So wie sie sein sollte. Sind wir Störenfriede? Wir bemühen uns, keine zu sein. „Man sollte niemanden hier rein lassen“, denke ich. Und gleichzeitig auch, dass ich allen davon erzählen möchte. Schon jetzt bin ich hin und her gerissen. Wie ist es in zwei Jahren? Ist dieser Ort bald der neue Antelope Canyon?

Farben, Schatten, Licht. Wir können nicht sagen, wie lange wir durch den Canyon X gehen. Der Raum scheint hier die Zeit zu verschlingen.

Canyon X

Irgendwann wird es heller, wir kommen an das Ende. Ein Baum steht hier, in der Stille, ein Vogel sitzt darauf. Eine andere Welt. Und doch unsere.

Wir gehen zurück und merken, dass es nur ein paar Schritte waren, die wir gegangen waren, um in diese andere Welt zu kommen.  „Nehmt euch Zeit“, erinnern wir, und nehmen sie uns. Nur noch eine Minute. Nur noch eine Minute länger hier.

Canyon X
Steile Felswände scheinen die Zeit zu verschlingen

Wir kommen aus dem Canyon und Bryan fragt uns, warum wir uns nicht mehr Zeit genommen haben. Haben wir nicht? Waren wir nicht stundenlang weg? Es ist so schwer mit der Zeit an Orten wie diesen.

 

Der echte Canyon X

Er zeigt uns noch einen anderen Canyon. Der echte Canyon X, sagt Bryan, und wir folgen ihm etwa zehn Minuten durch die Wüste. Er erzählt, dass seiner Familie das Land gehört und sie hoffen, dass sie mit den Touren Geld verdienen können. Es ist schwierig mit den Natives und der Armut und den Perspektiven. So wie beim Antelope Canyon soll es aber niemals werden. Ich beschließe, der Welt doch von diesem Ort zu erzählen.

Der zweite Canyon ist anders, aber doch genau so.  Wir sollen hochschauen,  sagt Bryan, und erst verstehen wir es nicht, aber dann sehen wir es, das riesige X, das sich über unseren Köpfen erstreckt und diesem Ort seinen Namen gibt.

Canyon X

„Mach da ein Foto“ sagt Bryan. „Da habe ich mal eins gemacht und es ist perfekt.“ Stolz zeigt er mir ein Foto auf seinem Smartphone. Ich mache eins, von dem er später aufgeregt seinen Kollegen erzählen wird und hoffe, dass Bryan mal die Chance hat, Fototouren zu führen.

Unser Guide geht vor und fragt immer wieder, ob er Fotos von uns machen soll. In dem Licht, mit dem Felsen. Ein Hochkant-Panorama hier und ein Doppel-Panorama dort. Was ein Doppel-Panorama ist, verstehen wir erst, als wir später auf meinem Handy sehen, dass wir völlig falsch gepost haben. Man ist fortschrittlicher als wir dachten, hier in der Wüste. Der Navajo wird seinen Freuden erzählen, dass man in Deutschland hinter dem Mond lebt.

Canyon X

„Habt ihr Höhenangst?“, fragt Bryan, als wir aus dem zweiten Canyon rauskommen und der Pick-Up noch nicht wieder da ist. Wir verstehen die Frage nicht und Bryan führt uns kurzerhand zu einem dritten Canyon, „um die Zeit zu überbrücken“. Hier muss man nun wirklich klettern und kraxeln, auf dem Hintern rutschen, die Kamera voran werfen und hoffen, dass auch Sanitäter mit einer Trage irgendwie hier durch kämen.

„Seid vorsichtig da vorne, aber macht ein Foto!“, sagt Bryan und klettert schonmal wieder zurück. Wir sind jetzt über dem zweiten Canyon und können durch ein Loch im Boden in diesen hinein schauen. Es ist das X, das wir eben noch von unten fotografiert hatten. Hinter dem Loch geht es weiter, aber dahin kommen wohl nur die Natives. Es scheint wie der Zugang ins Ungewisse, eine Welt in einer Welt, die unsere ist und doch nicht.

Canyon X

Wir wissen nicht, wie riesig dieses Labyrinth aus Slot Canyons ist, in dem wir uns befinden. Für mich war die Schönheit des Antelope Canyons unbegreiflich, aber erst jetzt habe ich einen tatsächlichen Einblick in diese Welt bekommen. Der Antelope Canyon ist nur ein kleiner Teil davon, das durch Peter Liks Foto berühmt gewordene Fenster nach draußen, nach Europa, nach Asien. Hier drinnen ist so viel mehr.

Wir kraxeln und rutschen zurück und jetzt wartet auch der Pick-Up auf uns. Er bringt uns zurück zum Parkplatz, zur Straße, die aus der Wüste hinaus führt, hinein in die Werbeplakate-Welt.

Canyon X

 

Deine Tour zum Canyon X

Wenn du in Arizona oder Utah bist, schau dir den Canyon X an. Zumindest in den nächsten ein, zwei Jahren noch. Vielleicht hast du so viel Glück wie wir und bist ganz alleine in der stillen Natur der Navajos, die wirkt wie ein anderer Planet. Vielleicht bist du auch in einer kleinen Gruppe. Auf jeden Fall solltest du deine Kamera mitnehmen – und ein Stativ, wenn sie weniger low-light-geeignet ist, und dir diese Fotos nicht entgehen lassen.

Solltest du auf Bryan treffen, informiere dich besser vorher, was ein „double-pano“ ist und pose aufwendiger – es lohnt sich!

Von uns wollten die Navajos 38$ für den Eintritt zum Canyon X, was viel klingt, aber gegen die neuen Preise des Antelope Canyons wirklich wenig ist.

Es erwartet dich ein Erlebnis, das du nicht vergessen wirst, garantiert nicht. Und das dir die Welt zeigt, wie du sie noch nie zuvor gesehen hast.

Canyon X

Diese Reise-Artikel solltest du unbedingt auch lesen:

⇨ Wilde Mustangs und schroffe Küsten. Unser Roadtrip durch den Westen der USA
9 beeindruckende Orte, die du als Fotograf bei deiner Reise durch den Südwesten der USA nicht verpassen darfst
Die 5 größten Fehler, die du auf Reisen machst

 

12 einfache Tipps für bessere Reisefotos
Kostenloses E-Book

Unsere ultimativen und direkt umsetzbaren Tipps, die deine Fotos sofort verbessern.

x

Autor

Ich bin Sina, Mitbegründerin von Lichter der Welt, Fotografin und leidenschaftliche Weltenbummlerin. Ich liebe Natur, Freiheit, die Sonne auf meinem Gesicht und den Wind in meinen Haaren. Schon als Kind saß ich fasziniert vor dem Globus und malte mir aus, die Weite dieser Welt zu entdecken. Heute lebe ich diesen Traum und sammle Tipps, Inspirationen und Erfahrungen für dich!

19 Kommentare

  1. Hallo Sina,
    dein Beitrag macht mir Gänsehaut! Wie geil ist das denn? Ich habe es bei meiner Tour durch die USA leider nicht geschafft, zum Antelope Canyon geschafft. Und die Stories von Massentourismus und respektlosen Touristen sind mittlerweile überall zu finden.

    Aber Canyon X gibt mir doch wieder Hoffnung, dass man immer wieder auf etwas „Neues“ stoßen kann.

    Die Bilder sprechen Bände 🙂

    Liebe Grüße
    Magdalena

    • Sina Antworten

      Liebe Magdalena,

      vielen Dank für deine lieben Worte!
      Ja, dass der Antelope Canyon so überlaufen ist, ist echt super schade.

      Wir waren auch total froh, dass es auch in so viel bereisten Gegenden wie den USA noch völlig unbekannte Orte gibt, die trotzdem kein bisschen weniger beeindruckend sind als die überlaufenden. Eine wirklich beruhigende Erfahrung, die weiterhin Mut macht, die Augen offenzuhalten und abseits der Masse zu gehen.

      Ganz liebe Grüße
      Sina

    • Hallo Sina
      Super schöne Bilder des Canyons X. Wir hatten vor 10 Jahren das gleiche Glück wie Du und hatten das Antilopien Canyon fast für uns alleine. Ein Freund hatte uns diesen Tipp gegeben.

      • Sina Antworten

        Hey Therese,

        vielen Dank für dein Lob!

        Wow, den Antelope Canyon leer zu erleben muss auch ein wirklich fantastisches Erlebnis sein. Wir hatten im Winter vor fünf Jahren noch das Glück, dass es relativ leer war und es war einfach wundervoll. So schade, dass es mittlerweile nicht mehr geht, aber zum Glück gibt es in der Gegend wirklich einige Alternativen 🙂

        Liebe Grüße
        Sina

  2. Hallo Sina,

    vielen Dank für den Tipp mit dem Canyon X. Hoffe nur dass dieser Canyon nicht so eine steile Karriere macht wie die Antilopes.
    Im Lower war Gottseidank schon 2014. Da war es noch erträglich und glücklicherweise gibt es so viele schöne Ziele rund um Page (Wave, Glück in der Lotterie 2016, CBS, White Pocket, Bulskin Gulch, etc. etc.), da gehen einem die Möglichkeiten nicht aus.
    2019 ist der Südwesten dann zum 4. Mal dran.

    Liebe Grüße

    Micha

    • Sina Antworten

      Hey Micha,
      ja, man kann wirklich nur hoffen, dass es im Canyon X nicht so extrem wird. Wir waren aber wirklich beruhigt, als wir sahen, wie viele Slot-Canyons es noch in dem Gebiet gibt und wie wenig davon wir Touristen sehen und kaputt machen können. Es ist wirklich schade, wenn es so übertrieben wird. Allerdings freut es uns auch für die Natives, dass diese nun eine Möglichkeit haben, mit ihrem kargen, fruchtlosen Land Einkünfte zu erzielen. Es ist wirklich immer ein Für und Wider.
      Liebe Grüße und ganz viel Spaß auf der nächsten Reise!
      Sina

    • Sina Antworten

      Hey Reyfakt,
      vielen Dank für deinen Kommentar und dein Lob 🙂 Ich freue mich sehr darüber!

      Liebe Grüße
      Sina

  3. Oh Mann, Sina, da habt ihr was ausgegraben. Ich war 2016 im Antelope Canyon und beinahe schockiert von den Menschenmassen, die dort durchgeschleust werden. Es gibt gar nicht mehr die Möglichkeit und Zeit, seine Schönheit zu begreifen.
    Der Canyon X ist auf der Liste. Danke dafür 🙂

    • Sina Antworten

      Hey Katrin,

      oh ja, wir waren auch echt sprachlos als wir sahen, was beim Antelope Canyon los ist. Sooo schade, das nimmt dem Ort jegliche Mystik und Magie. Zum Glück gibt es Alternativen, man muss nur lange genug schauen… sag Bescheid wenn du da warst – und auf jeden Fall ganz viel Freude!

      Liebe Grüße
      Sina

  4. Hey Sina,
    Wir waren im November 2017 dort und sind auch nur sehr zufällig auf die Tour gestoßen. Sie war so wunderbar. Wir waren mit unseren dreijährigen und fünfmonate alten Töchtern dort und haben es einfach nur genossen den Kindern alles in Ruhe zeigen zu können.

    Die Tour ist wirklich toll und die Anbieter so herzlich.
    Danke für die schönen Erinnerungen
    Lg Christina 👍🏼💞

    • Sina Antworten

      Hey Christina,

      wie schön, dass ihr auch schon das Glück hattet, diesen Ort zu besuchen! Ich kann mir vorstellen, dass es mit Kindern nochmal ein ganz besonders intensives Erlebnis ist ❤️

      Wir fanden die Navajos auch super sympathisch und haben uns direkt wohl gefühlt!

      Ganz liebe Grüße
      Sina

  5. Hi Sina & Jan,
    ich hab mir diesen Beitrag in den letzten zwei Tagen ungefaehr vier Mal durchgelesen, da meine Eltern und ich jetzt doch im Maerz/April spontan in die USA fliegen werden – Canyon X ist definitiv auf der Liste! 🙂

    • Sina Antworten

      Hey Ann-Sophie,

      wow, das ist ja der Hammer!! Wahnsinn! Wie cool, dass wir dich mit unserem Beitrag inspirieren konnten 🙂 Wann gehts los und wohin genau?

      Liebe Grüße auch von Jan
      Sina

  6. Hallo Sina,
    einfach nur WOW! Eure Fotos vom Canyon X sind wunderschön! Ein wirklich magischer Ort, der wenn man ehrlich ist ein Geheimnis bleiben sollte, nicht dass er irgendwann auch von Touristenmassen überlaufen wird. Dennoch bin ich froh, dass ihr dieses Geheimnis mit uns geteilt habt. Ihr habt da ein echt tolles Plätzchen gefunden, dass ich nur zu gerne auch mal selbst erkunden würde!
    Liebe Grüße,
    Nicole

    • Sina Antworten

      Liebe Nicole,

      vielen Dank für deine lieben Worte! Canyon X ist wirklich ein ganz besonderer Ort, und auch wir hoffen, dass es dort nicht in einiger Zeit so zugeht, wie am Antelope Canyon. Andererseits ist es genau dieser nun aufkommende Tourismus, von dem die Navajos leben können und der sie etwas aus ihren sozialen/finanziellen Problemen holt. Deswegen haben wir uns entschieden, darüber zu schreiben.

      Ganz liebe Grüße!
      Sina

  7. Hallo Sina,

    das sind unglaublich tolle Bilder. Ich liebe solche Orte sehr und mag auch dieses ganz besondere Gefühl dort. Wäre ein Trip in die Region geplant, stünde der Canyon X jetzt auch definitiv auf meiner Reiseroute. Auch schön dass die Besitzer des Landes es nicht so sehr vermarkten wollen wie es mit anderen Canyons und Regionen geschieht. Die Respektlosigkeit vieler Touristen gegenüber der Schönheit der Orte ist wirklich traurig.

    Liebe Grüße
    Julia

  8. Danke für den Tip, ich werde die Antelopes ( u+l ) von der Bucket-List für unseren Moto-Trip im September streichen und duch ‚X‘ ersetzen. 2011 hatten wir die beiden besucht, da wars noch erträglich.

    • Sina Antworten

      Hey Steffen,

      ja, damals ging es noch! Ich wünsche euch einen großartigen Trip im September und hoffe, Canyon X ist dann noch genauso leer wie bei uns 🙂

      Liebe Grüße
      Sina

Kommentar hinterlassen