Nachhaltig reisen

Sind wir mal ehrlich: Reisen ist nicht gerade die nachhaltigste und ökologisch schonendste Freizeitgestaltung.

Es geht bei den Emissionen für den Transport los und Flugreisen sind sicher der am häufigsten angesprochene Kritikpunkt. Große ökologische, wirtschaftliche und auch soziale Probleme ergeben sich aber auch am Reiseziel selbst: Hotelanlagen zerstören die Natur, große internationale Ketten das lokale Geschäft, Massentourismus ganze Orte und Landschaften. Bauland wird teurer, Einheimische machen oft nur niedrig qualifizierte Jobs. Der Tourismus bringt Geld, das aber bei den internationalen Investoren landet.

Wir wollen die unberührte, wunderschöne Wildnis erleben; herrliche, noch ganz heile Ökosysteme erkunden – aber bitte auf einwandfreien Straßen und in klimatisierten Sterne-Betten. Und deutsches Brot wäre auch schön.

Island Reise im Winter

Der Tourist zerstört das, was er sucht, indem er es findet.

Dieses Zitat, das Hans Markus Enzensberger zugeschrieben ist, lässt einen schlucken. Es ist erschreckend wahr und wie ein Schlag ins Gesicht für jeden Reisenden.

Als wir das letzte Mal auf Island waren, eine Insel, die jeder wegen ihrer unberührten, magischen Natur bereist (wir auch!), waren wir erschrocken. Wo noch wenige Jahre zuvor unberührte Natur war, standen jetzt Dixieklos und Imbissbuden. Riesige Parkplätze voller Reisebusse säumten jeden Wasserfall, Leute mit Selfiesticks und Spiegelreflexkameras auf Stativen kletterten massenweise über jede Absperrung. „Disneyland“ nennen die Isländer ihre Region mittlerweile. Das magische, unberührte Island mit der wilden Natur und den unglaublichen Fotomotiven ist jetzt ein unruhiges, stressiges Disneyland voller Touristen. Überall liegt Müll herum, die mystische Magie ist verschwunden. Wegen uns. Weil wir die mystische Magie erleben wollten.

Reykjavik Stoppover Seljalandsfoss
Der Seljalandsfoss, einer der bekanntesten Wasserfälle Islands im Jahr 2013, vor dem großen Islandboom. Ein paar Jahre später drängten wir uns hier zwischen hunderten anderen Reisenden – und fanden genau deswegen die Natur, die wir so suchten, nicht mehr wieder.

Es trifft nicht nur Island. Inseln wie Bali, auf denen Reisende Spiritualität und wundervolle Begegnungen suchen, versinken im Müll. Fotomotive, die „jeder mal gesehen haben will“, wie Machu Picchu oder das Taj Mahal sind schon weit vor Sonnenaufgang mit tausenden Touristen überlaufen – die Infrastruktur drum herum kollabiert. Das Flair und die Schönheit der Mittelmeerstädtchen ist gestorben, seit dort täglich Kreuzfahrtriesen zehntausende Reisende abladen – die den Ort selbst höchstens mit ein paar Euro für eine Postkarte und ein Wasser unterstützen und den Rest ihres Reisebudgets auf den Schiffen lassen. Erste Städte, etwa Porto in Portugal, unternehmen größere Aktionen gegen Tourismus. Man will ihn nicht mehr. Man will seinen Ort zurück.

Wir wollen reisen

Wir wollen nicht, dass der Tourismus in Porto verboten wird. Wir wollen nicht, dass unser Verhalten Island und Bali zerstört. Wir wollen nicht, das Einheimische nur noch als Putzkräfte arbeiten können. Aber wir wollen reisen und die Welt sehen. Was sollen wir tun?

Keine Angst. Wir werden dir nicht empfehlen, das Reisen aufzugeben oder nur noch mit der Bahn in den Bayerischen Wald zu fahren (ist aber schön da, solltest du mal machen!). Wir wollen gar nicht so radikal sein. Lassen wir uns einen Grundsatz festlegen: Du kannst reisen. Wohin du willst. Wenn wir dabei ein paar Dinge beachten, die für uns sooo einfach umzusetzen sind, retten wir bestimmt nicht unseren Planeten. Aber wir sorgen dafür, dass wir selbst nicht mehr ein großer Teil des Problems sind. Und dass wir die Regionen nicht zerstören, die wir so sehr lieben.

Island Reise im Winter
Es gibt sie immer noch, die einsamen Gegenden Islands. Wir können sie nur erhalten, wenn wir bewusst nachhaltig reisen.

Nachhaltig reisen: 7 Dinge, die du problemlos umsetzen kannst, um mit deiner Reise viel weniger zu schaden

1.    Reise weniger oft, dafür aber länger

Ziel: Spare Emissionen ein

Natürlich wäre es ideal, überhaupt keine Flugreisen mehr zu machen, insbesondere keine Langstreckenflüge. Ein Flug von Deutschland nach Mallorca stößt etwa so viel CO2 aus wie ein halbes Jahr lang Autofahren – das ist schon extrem.
Bei Emissionsrechnern wie Atmosfair kannst du die Emissionen deiner Reise berechnen lassen und ausgleichen, indem du z. B. für Klimaschutzprojekte spendest. Besser als gar nichts tun, ist das auf jeden Fall, oder?

Ein ganz praktischer Tipp von uns ist: statt mehrmals im Jahr kürzere Reisen zu machen, reise weniger oft und dafür länger. Wir versuchen, nur einen Langstreckenflug pro Jahr zu machen, und dann mindestens vier Wochen an dem Ziel zu bleiben. So lange Reisen sind nicht nur viel nachhaltiger, sie lohnen sich auch viel mehr und geben dir ein intensiveres Erlebnis.
Innerhalb Europas Festland verzichten wir möglichst auf Flüge.

Überlege auch, ob ein Fernreiseziel bei deinem Urlaub wirklich sinnvoll ist: Wenn du beispielsweise einen All-inclusive-Cluburlaub machen und das Hotel sowieso nicht verlassen möchtest, muss es dann Dom-Rep oder Cancun sein, oder könntest  du auch einfach ein tolles Hotel auf den Kanaren aussuchen, das genauso aussieht?

Nordkap Tour Camper
Ein Monat Norwegen – mit gaaanz viel Zeit. Länger und dafür weniger oft zu reisen ist nicht nur nachhaltiger für die Umwelt, sondern auch für deine Seele.

2.    Reise außerhalb der Hauptsaison

Ziel: Sei nicht Teil des Massentourismus

Das ist ein eher ungewöhnlicher Tipp zum nachhaltigen Reisen, aber ein sehr sinnvoller. Wenn du dein Reiseziel innerhalb dessen Hauptsaison bereist, verstärkst du die Tourismus-Probleme, indem noch mehr Infrastruktur, Hotels, Touren etc. gebraucht werden. In der Nebensaison (das Wetter ist auch nicht schlechter, glaub uns!) nutzt du stattdessen die schon wegen der Hauptsaison vorhandenen Strukturen gleichmäßiger, sinnvoller und nachhaltiger aus. Zusätzlich unterstützt du die Menschen vor Ort, wenn du den Ort nicht zur Hauptreisezeit noch weiter strapazierst, sondern in der ruhigen Nebensaison kommst und jetzt für Arbeit und Geld sorgst.
Wir reisen fast nur noch in der Nebensaison. Der Wunsch, möglichst nachhaltig zu reisen ist nur einer unserer Gründe dafür. Hier erfährst du die 6 anderen:

7 Gründe, warum wir in der Nebensaison reisen

Turtle Beach Bastimentos
In der Nebensaison sind Reiseziele wunderbar leer und entspannt, günstiger und mindestens genauso schön. Außerdem reist du in der Nebensaison viel nachhaltiger und schonender!

3.    Schlafe, iss und buche bei kleinen, lokalen Anbietern

Ziel: Unterstützte die Menschen vor Ort

Reiseziele profitieren finanziell vom Tourismus. Ganz viel vom Geldfluss greifen allerdings große ausländische Investoren ab. Das liegt an uns. Wir wollen zwar ins exotische Myanmar reisen, aber da doch bitte in uns wohlbekannten Hotelketten übernachten („damit kann man nichts falsch machen“). Wir wollen möglichst wohlbekanntes Essen essen („da weiß ich wenigstens, was das ist“), welches kleine lokale Restaurants natürlich nicht anbieten. Am Ende landen wir im kulinarischen Paradies Thailand bei Mc Donald’s.
Wir wollen, dass möglichst alles in uns bekannten Bahnen verläuft, also möglichst europäisiert oder amerikanisiert ist.

Versuche bewusst, das aufzubrechen und dein Reiseland authentischer zu erleben. Iss bewusst in kleinen lokalen Restaurants. Nach dem ersten Mal weißt du dann, wie es geht! Buche keine Übernachtungen in internationalen Hotelketten, wo sowieso jedes Zimmer auf der Welt genau gleich aussieht. Gehobenen Standard findest du auch bei privat geführten Hotels!

Buche Touren und Ausflüge nicht bei riesigen deutschen oder internationalen Konzernen, sondern bei Agenturen für nachhaltiges Reisen oder direkt beim Anbieter vor Ort.

Als ausländischer Tourist bringst du in der Regel sehr viel Geld in ein Land. Damit hast du mehr Macht, als dir wahrscheinlich bewusst ist. Nutze diese Macht und verteile dein Geld so, wie du es sinnvoll findest, um die Menschen vor Ort zu unterstützen. Sorge mit deinem Geld dafür, dass die Menschen aus dem Dorf nicht nur als Putzkräfte und Bauarbeiter für internationale Konzerne arbeiten können, während ihnen alles weggenommen wird. Reise nachhaltig und unterstütze die Menschen bewusst! Als großartiger Nebeneffekt wird deine Reise wirklich authentisch und dein Aufenthalt in Südostasien wird sich von Italien oder Südamerika wirklich unterscheiden. Du lernst die Vielfalt der Welt kennen!

Nachhaltig reisen und lokal essen.
In kleinen lokalen Restaurants zu essen, ist nicht nur nachhaltiger, sondern auch viel authentischer, günstiger und leckerer und bereichert deine Reise ungemein

4.    Vermeide Müll, insbesondere Plastik. Spare Wasser und Energie.

Ziel: Schone die Umwelt

Den Plastikverbrauch einzuschränken und seinen Müll nicht einfach in die Gegend zu werfen, ist auch in Deutschland eine große Tugend. Das Plastikproblem ist eines der größten unserer Welt und muss unbedingt JETZT angegangen werden. Deutschland hat im Gegensatz zu den meisten Staaten der Erde aber noch ein relativ entwickeltes Müllentsorgungssystem. Außerdem ist Deutschland ein Staat, der uns alles hinterherträgt – also auch in die Umwelt geschmissenen Müll in der Regel aufsammelt. In anderen Staaten ist das nicht so.

Wir kennen viele Menschen, die hier zu Hause auf ihren Verpackungsmüll achten, wenig Plastiktüten verwenden, nicht aus Dosen trinken usw. Auf Reisen vergessen wir dieses Verhalten oft total („ich bin im Urlaub, da will ich mir auch mal was gönnen!“). Das Problem ist, dass Plastik etc. im Urlaub ein noch viel größeres Problem ist als in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. In den meisten Staaten gibt es viel weniger Bewusstsein für dieses Problem als hier. Plastik wird einfach verbrannt oder ins Meer geschüttet – ja, auch deine Plastiktüte aus dem Supermarkt. Gerade Inseln haben oft ein immenses Müllproblem, da es hier einfach keine Strukturen für die Entsorgung gibt.

Viel Müll. Das Gegenteil von Nachhaltiges Reisen.
Diese Anblicke kennen wir alle, oder? Was ist Mitteleuropa schlimm ist, ist in Ländern ohne vernünftige Müllentsorgung eine Katastrophe

Auf Reisen solltest du also noch viel mehr auf deinen Plastikverbrauch und deinen Müll im Allgemeinen achten. Geh mit Stoffbeutel einkaufen. Trinke lieber eine große Flasche als drei kleine Dosen.

Auch Wasser und Strom solltest du auf keinen Fall verschwenden („kostet mich ja nichts, ich lass’ die Klimaanlage den ganzen Tag laufen!“). Gerade heiße Länder haben oft einen Wassermangel und Strom wird dort fast nie nachhaltig produziert.

Wir aus Mitteleuropa haben doch all das Wissen und die großartige Bildung über nachhaltige Entwicklung! Nutzen wir das, um nachhaltig zu reisen,  und verstärken die Probleme der Länder, die diese Bildung und Möglichkeiten noch nicht haben, nicht noch weiter.

Nachhaltig reisen heißt auch Müll zu vermeiden
Ein ganz normaler Strandabschnitt in einem gar nicht so armen Land. Vermeide auch und gerade auf Reisen Müll und Plastik so gut es geht

5.    Lasse nicht zu, dass Tiere für dich ausgebeutet werden

Ziel: Verhindere Tierquälerei

Mache keine Tiertouren. Es ist verlockend, es ist niedlich, es ist eine einmalige Erfahrung. Aber verzichte darauf. Bitte.

Verzichte auf Elefantenreiten und Tigerstreicheln. Verzichte auf tanzende Affen und tanzende Bären und Fotos mit gefangenen Wildtieren.

Wir können absolut nicht verstehen, warum so viele von uns gebildeten Mitteleuropäern, mit einem so hohen Bewusstsein für Tierwohl, Tierquälertouren in den Reiseländern unterstützen.

Wir lehnen Touren und Attraktionen mit Elefantenreiten etc. immer strikt ab, auch wenn wir andere Teile der Tour manchmal super gerne machen würden. Hinter den Tiertouren und Shows steht immer Tierquälerei, die du mit deinem Geld direkt finanzierst. Mach das auf keinen Fall und versuche auch Mitreisende darüber aufzuklären.  Auch Zoos sind oft nicht unterstützenswert. Informiere dich. Sorge dafür, dass kein Tier für dich leiden muss!

Mehr Informationen über das Elefantenreiten findest du hier bei Pro Wildlife: Elefantenreiten und Elefantentourismus. Dies gilt natürlich auch für Touren und Shows mit allen anderen Tierarten.

Tiertouren gehören nicht zu nachhaltig reisen
Lassen wir die Tiere in Ruhe, gerade WEIL wir so so sehr lieben. Sorgen wir dafür, dass sie nicht für den Tourismus ausgebeutet und gequält werden.

6.    Respektiere die Menschen und ihre Kultur

Ziel: Finde die Menschen ruhig interessant, aber achte sie!

Nicht nur die ökologische und wirtschaftliche, sondern auch die soziale Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema auf Reisen.
Respektiere die Menschen und ihre Kultur. Frag dich, wie sinnvoll es ist, zu indigenen Völkern „Indianer gucken“ zu gehen. Das bedeutet nicht, dass du indigene Völker meiden oder nicht ihre Handwerkskunst kaufen solltest! Informiere dich bei entsprechenden Touren aber vorher genau, gerade wenn sie von großen Reiseunternehmen angeboten werden.

Fotografiere nicht einfach alles und jeden auf der Straße, weil sich das gut in deinem Reisealbum macht, sondern respektiere die Privatsphäre der Menschen. Nur weil sie eine andere Kultur haben als du, sind sie keine Touristenattraktion! Die meisten Menschen freuen sich, wenn du sie interessiert ansprichst und fragst, ob du sie fotografieren darfst – so viel Höflichkeit solltest du aber an den Tag legen.
Stell dir vor, Horden von Chinesen ziehen durch dein Dorf und fotografieren dich unentwegt – wie fändest du das?

Panama-Menschen-fotografieren
Sei respektvoll und frage die Menschen, ob du sie fotografieren darfst – die meisten werden sich sehr geehrt fühlen

Begegne den Menschen vorurteilsfrei, unabhängig von bspw. ihrer Religion oder ihrem sozialen Stand. Akzeptiere Traditionen, Regeln und Werte, auch wenn sie nicht den deinen entsprechen. Kleide dich angepasst. Verhalte dich angepasst. Denke nicht, dass deine europäischen Werte „besser“, „entwickelter“ oder „erstrebenswerter“ sind. Sind sie nicht. In deinem Reiseland ist alles genau richtig. Denke auf Reisen immer daran, dass DU hier anders bist, DU bist der „komische Sonderling“, nicht die Menschen vor Ort!

Reise auch sozial nachhaltig. Trete den Menschen respektvoll, offen und positiv gegenüber – du wirst wunderbare Erfahrungen machen, man wird sich gerne an dich erinnern und nicht versuchen „die Touristen zu verbannen“.

Panama-Menschen
Nachhaltiges Reisen ermöglicht uns unvergessliche Begegnungen mit wunderbaren Menschen – wie mit diesem alten, ungeheuer stolzen Mann in Panama. Er lebt völlig anders als wir, aber gerade deswegen können wir so viel von ihm lernen!

7.    Verzichte auf Kreuzfahrten

Ziel: Reise nachhaltig

Die allermeisten Kreuzfahrten sind leider das Gegenteil des nachhaltigen Reisens.
Mit einem Flug gelangst du zum Startpunkt. Das Schiff pumpt Tonnen von CO2 Luft – und Tonnen von giftigem Schweröl in das Meer. Du unterstützt ausschließlich eine riesige Reederei. Die Menschen vor Ort sehen gar nichts von deinem Geld, haben aber alle Probleme des Tourismus. Sie leiden unter überfüllten Innenstädten und dem Gestank und Luftverpestung der Schiffe, die im Hafen den ganzen Tag auf Dieselbetrieb laufen. „Nachhaltige Touristen“ kommen immer weniger, denn die Stadt ist voll und die Kreuzfahrtriesen vor der Küste versperren den Blick auf das Meer. Viele Einheimische ergreifen die Flucht, die Verbleibenden stehen dem Tourismus in der Regel zu recht negativ gegenüber.

Einen sehr guten und ausführlichen Artikel, warum Kreuzfahrten das Gegenteil vom nachhaltigen Reisen sind, findet du auf dem Reiseblog von Bravebird: 7 triftige Gründe, keine Kreuzfahrt zu buchen

Um nachhaltig zu reisen sollte auch auf Kreuzfahrten verzichtet werden
Ein Kreuzfahrtschiff ist eine schwimmende Stadt voll Massentourismus – und die vielleicht schädlichste Reiseart überhaupt

Wir alle wissen, dass wir eine Verantwortung haben. Wir wissen, dass wir privilegiert, gebildet, „reich“ sind. Dass wir einen Unterschied machen können. Trotzdem ist es unheimlich schwierig, sein Verhalten zu ändern.

Wir hoffen, dass wir dir ein paar Anregungen zum nachhaltigen Reisen geben konnten. Einiges machst du vielleicht schon – über anderes hast du vielleicht noch nie nachgedacht. Und manches ist vielleicht ganz einfach.

Lass uns wachsam sein. Lass uns nicht zerstören, was wir so lieben. Machst du mit?

Kolibri Panama

Autor

Ich bin Sina, Mitbegründerin von Lichter der Welt, Fotografin und leidenschaftliche Weltenbummlerin. Ich liebe Natur, Freiheit, die Sonne auf meinem Gesicht und den Wind in meinen Haaren. Schon als Kind saß ich fasziniert vor dem Globus und malte mir aus, die Weite dieser Welt zu entdecken. Heute lebe ich diesen Traum und sammle Tipps, Inspirationen und Erfahrungen für dich!

7 Kommentare

  1. Ein ganz toller Beitrag, der mir auch ein großes AHA Erlebnis verschafft hat. Wir verreisen sehr gerne und möchten neue Länder, Menschen und Kulturen erleben. Schon lange haben wir gemerkt, das kleine Hotels, Homestays oder Ferienwohnungen eine grandiose Alternative zu den Hotelketten sind. Unser Aufenthalte wurden dadurch nur noch viel schöner 🙂 Wir können es nur jedem empfehlen!

    • Sina Antworten

      Hey Chrissy,
      vielen Dank für dein Lob! Es freut uns total, dass der Artikel dir gefällt 🙂
      Cool, dass du mit den kleinen Hotels, Homestays etc die gleichen Erfahrungen gemacht hast wie wir 🙂 Wir finden auch, dass wir das Land so viel intensiver und näher erleben!

      Liebe Grüße
      Sina

  2. Ein schöner Beitrag, Sina. Kein einfaches Thema. Wir alle wollen reisen und neue Orte erkunden. Und wenn wir dort waren, berichten wir darüber, was andere inspiriert, auch dorthin zu reisen. Von daher finde ich deine Hinweise wertvoll. Sie lösen zwar nicht das Problem, aber wenn alle ein wenig verantwortlicher Reisen, kann das helfen. Ich selbst organisiere Reisen und buche z,B. auch nur lokale Anbieter und meide internationale Hotelketten.
    LG Jürgen

  3. Hallo meine Lieben,
    ich finde den Artikel richtig toll und werde ihn mir gleich mal abspreichern. Auf manche der Punkte bin ich einfach noch nicht gekommen, obwohl es wirklich nicht viel mehr Aufwand bedeutet, die Punkte zu beherzigen und so die wunderschönen Reiseorte zu erhalten und die unterschiedlichen Kulturen noch besser kennen zu lernen. Vielen Dank!
    Beste Grüße,
    Svenja von All the wonderful things

    • Sina Antworten

      Hey Svenja,

      ooh, vielen Dank für dein großartigen Feedback, das freut uns total 🙂 Cool, dass noch ein paar Anregungen dabei waren! 🙂

      Liebe Grüße
      Sina

  4. Diese 7 Dinge für Nachhaltiges Reisen zu beachten finde ich total richtig und machen die Reisen aus meiner Sicht erst spannend. Die Gründe für eine Reise sind aber sehr vielfältig. Oft denke ich mir sind Urlauber gar nicht interessiert an Land & Leute und verlangen die Sprache und den Standard wir zuhause!
    alles liebe angelique

    • Sina Antworten

      Hey Angelique,

      vielen Dank! Wir finden auch, dass die nachhaltige Art zu reisen auch die viel schönere und spannendere ist und man das Land so viel echter kennenlernt.
      Dass Urlauber „alles wie zuhause“ wollen, erleben wir auch total oft. Ich kann das irgendwo verstehen und finde das nichtmal krass verwerflich, aber ich verstehe einfach nicht, warum sie dann (oder wenn sie eh nur in einem Resort sind ohne mal rauszugehen) überhaupt in so weit entfernte und fremde Länder fliegen. Für 2 Wochen Pool und Poolbar muss man ja nicht nach Thailand oder Mexiko, das gibt es auch zu Hause „um die Ecke“ und da es es dann auch viel mehr den eigenen Wünschen/Vorstellungen angepasst. Das finde ich immer schade!

      Liebe Grüße
      Sina

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