Unser Fotoequipment – und was wir wirklich mitnehmen

Womit fotografiert ihr?

Ob bei Aufträgen, bei Freunden, ob online oder im echten Leben. Immer wieder kriegen wir eine Frage gestellt.

Wir fotografieren mit sündhaft teuren, professionellen Spiegelreflexkameras.
Oder mit dem Smartphone.
Mit den hochwertigsten Objektiven, die der Markt bietet.
Oder mit der günstigsten GoPro.

Aber wir verstehen, worauf die Frage abzielt.

Live Coaching Fotografie

Welche Ausrüstung nutzt ihr, dass eure Fotos so aussehen, wie sie aussehen?

Wir verdienen unseren Lebensunterhalt mit der Fotografie. Jeden einzelnen Cent.
Wir fotografieren Landschaften. Hochzeiten. Portraits. Architektur. Makro. Party. Tiere. Wildlife.
Wir brauchen eine superleise, lichtstarke Kamera für die dunkelsten Kirchen.
Eine superschnelle Kamera und die besten Blitze für abgefahrene Partys.
Eine wasserdichte Ausrüstung für Fotos in Schnee und Regen.
Irgendwie brauchen wir alles.
Doppelt. Falls etwas ausfällt.

Wir können nicht riskieren, dass wir einen Speicherfehler auf einer Karte haben und die Fotos einer Hochzeit weg sind. Daher benötigen wir Kameras, die gleichzeitig parallel auf zwei Karten schreiben.
Wir verkaufen metergroße Abzüge unserer Fotos. Daher brauchen wir Objektive mit einer phänomenalen Abbildungsleistung.

Wir haben im Moment 4 Spiegelreflexkameras und 14 Objektive. Nein, das brauchst du nicht. Aber weil wir wissen, wie schwierig es ist, sich auf dem unüberschaubaren Markt des Fotoequipments zurechtzufinden, wollen wir dir zeigen, was wir in unserer Fototasche haben. Was wir selbst seit Jahren benutzen und dir uneingeschränkt empfehlen können.

Hier ist unsere Liste!

Fotoequipment
Hier fotografiert Sina mit der Canon 5D Mark III und dem Canon 70-200mm f/4 IS IS USM L. Das Bild selbst wurde ebenfalls mit einer 5D MARK III aufgenommen, kombiniert mit dem Canon 16-35mm f/4 IS USM L

Unsere Kameras

Canon EOS 5D Mark III

Seit wir professionell Hochzeiten fotografieren, nutzen wir die Canon EOS 5D Mark III.
Auch die meisten neueren Reisefotos auf diesem Blog haben wir mit dieser Kamera fotografiert.
Die 5D Mark III ist eine Vollformatkamera. Sie liefert eine hohe Auflösung, ist sehr lichtstark, schnell genug und bietet die für uns unverzichtbare Option einer zweiten Speicherkarte.
Außerdem ist Regen ihr egal.
Sie ist für uns der perfekte Allrounder.
Deswegen haben wir gleich zwei davon.

Mittlerweile bekommst du die Canon 5D Mark III nur noch gebraucht. Ihr Nachfolger, die grandiose Canon 5D Mark IV ist aber mindestens ebenso empfehlenswert und in vielen Bereichen noch einmal verbessert.

Zur Canon EOS 5D Mark IV 

Canon EOS 7D

Die Canon 7D ist eine traumhafte Kamera für alles was sich bewegt, also etwa für Sport oder die Tierfotografie. Sie ist extrem schnell und der Autofokus ist einfach eine Wucht. Wir nutzen sie, wenn wir Aufnahmen dieser Art machen möchten und auch, wenn wir näher ran möchten, unsere Objektive aber nicht mehr Brennweite haben. Der Cropfaktor des APS-C-Sensors ist uns gerade in der Tierfotografie oft eine große Hilfe.

Da sie vor der 5D Mark III unsere Hauptkamera war, sind viele der Bilder auf diesem Blog mit der 7D fotografiert. Wir sind ehrlich: Wären wir nicht durch die professionelle Fotografie auf die Lichtstärke der Vollformatkameras angewiesen, wären wir wohl bei der 7D geblieben.

Die 7D bekommst du mittlerweile nur noch gebraucht. Ihr Nachfolger, die Canon 7D Mark II ist aber nochmal schneller, nochmal treffsicherer und macht einfach nur Spaß. Eine absolute Kaufempfehlung von uns!

Zur Canon EOS 7D Mark II

Nordkap Tour Camper
Prädestiniert für Sport- und Bewegungsaufnahmen, aber auch in der Landschaftsfotografie macht sie sich extrem gut: Die Canon 7D, hier in Verbindung mit dem Sigma 17-70mm
12 einfache Tipps für bessere Reisefotos
Kostenloses E-Book

Unsere ultimativen und direkt umsetzbaren Tipps, die deine Fotos sofort verbessern.

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Canon EOS 40D und Canon EOS 400D

Unsere geliebten Oldies!
Mittlerweile nennt man sie wohl technisch überholt. Das macht die Bildqualität, die sie liefern, aber nicht schlechter.
Die Kameras sind wenig lichtstark, deswegen konnten wir sie auf Hochzeiten nicht lange benutzen. Für Landschaften und Urlaubsfotos waren (und sind!) sie aber großartig. Viele der Bilder auf dem Blog sind mit einer dieser beiden Kameras gemacht, unter anderem die beeindruckenden Bilder aus Norwegen.

Einige der Fotos, die wir mit diesen „veralteten, günstigen Einsteigerkameras“ gemacht haben, hängen bei uns mit 1,60 m Länge an der Wand. Die Qualität ist überwältigend.
Nur eine Speicherkarte, wenig ISO. Keine Kameras für Profis.
Aber toll für beeindruckende Landschaftsaufnahmen und Reisefotos!

Beide Modelle sind 11 Jahre alt, du bekommst sie längst nur noch gebraucht. Die aktuellen Nachfolgemodelle sind die Canon EOS 80D bzw die Canon EOS 800D.

Zur Canon EOS 80D

Zur Canon EOS 800D

Du bist auf der Suche nach der perfekten Kamera für dich? Dann lies auch unbedingt unseren Artikel:

Welche Kamera soll ich kaufen?

Fotografieren Anfänger Fehler
Isländischer Wasserfall in unserem Wohnzimmer – Aufgenommen mit der Canon 40D

Apple iPhone 6s

Oh ja, auch wir fotografieren (und filmen!) mit dem Smartphone! Fast täglich. Auch viele Bilder auf diesem Blog haben wir mit dem iPhone fotografiert. 

Dieses Video ist bis auf die Timelapse-Sequenzen komplett mit dem iPhone gefilmt. Manchmal ist die Kamera einfach nicht wichtig.

Zum aktuellen iPhone, iPhone 8+

Unsere Objektive

Wir haben Objektive für alle Situationen, die uns erwarten können. Wie oben schon geschrieben, sind das insgesamt 14 Objektive. Um dich erstmal zu beruhigen: Nein, die nehmen wir nie alle mit!
Wir wählen auch bei gewerblichen Aufträgen höchstens 3–4 Objektive aus, die uns begleiten. Welche das sind, entscheiden wir je nach Situation uns Gegebenheiten. In einer dunklen Kirche brauchen wir anderes Equipment als bei der Wildtierfotografie und wieder anderes, wenn wir Landschaften fotografieren wollen.

Folgende Objektive haben und nutzen wir aktuell:

Sigma 8-16 mm F 4,5-5,6 DS HSM

Ein sehr starkes Weitwinkelobjektiv für APS-C-Sensoren. Leider ist es an unseren Vollformatkameras nicht nutzbar. An den APS-C-Kameras haben wir es sehr gerne für Landschaftsaufnahmen genutzt und es geliebt!

Zum Sigma 8-16mm

Canon 16-35 mm 4,0 L IS USM

Dieses Weitwinkel-Objektiv begleitet uns aktuell fast überall hin. Wir nutzen es für Aufnahmen in Innenräumen, für Landschafts- und Reisefotografie und in manchen Fällen sogar für Tierfotos! Für die Kombination mit den Vollformatkameras ist es einfach perfekt und wir könnten uns derzeit kein besseres Weitwinkelobjektiv für uns vorstellen.

Zum Canon 16-35mm

Wildtier-Fotografie
Ein seltenes Glück: Ein Affenfoto, aufgenommen mit dem Canon 16-35mm an der Canon 5D Mark III.

Sigma 35 mm f/1,4 DG HSM Art

Wenn du dir mal wirklich etwas gönnen willst und die Leidenschaft an der Fotografie wieder entdecken möchtest, gönn dir ein Objektiv der Sigma Art-Serie! Du wirst es lieben, versprochen!

Das Sigma 35mm ist definitiv unser Objektiv mit dem allerschönsten Bildlook. Die Offenblende von 1,4 zaubert ein wunderschönes Bokeh und ist einfach nur ein Traum. Auch für Innenträume oder das Fotografieren im Dunklen ist das Objektiv durch diese Lichtstärke natürlich perfekt. Es ist unsere Lieblingslinse für Hochzeiten und für alle künstlerisch-ästhetischen Fotos, nutzen es aber gerne auch z. B. auf Städtereisen.

Du weißt nicht, warum du überhaupt eine unflexible Festbrennweite kaufen solltest? Dann schau dir unseren Artikel an:

⇨ 7 Gründe, warum eine Festbrennweite deine Fotografie bereichern wird

Zum Sigma 35mm

Canon 40 mm f/2,8 STM Pancake

Eine weitere Festbrennweite, in einer ganz anderen Preisklasse als das Sigma 35mm – und sooo klein und leicht! Passt immer noch mit in den Koffer und beeindruckt immer wieder durch den harmonischen, zauberhaften Bildlook.

Zum Canon 40mm

Canon 50 mm f/1,8 STM

Unsere absolute Empfehlung für ein wirklich günstiges Objektiv, an dem du extrem viel Freude haben wirst. Dieses Objektiv beeindruckt und so, dass wir ihm einen eigenen Artikel gewidmet haben:

⇨ Das beste Canon-Objektiv für wenig Geld!

Zum Canon 50mm

Festbrennweite
Für nur etwa 100€ zaubert das Canon 50mm 1,8 wunderschöne romantische Bildlooks bei einer tollen Bildqualität

Sigma 17-70 mm f/2,8-4,0 DC Makro OS HSM

Dieses Objektiv ist für uns das ultimative Reiseobjektiv und war unser „immerdrauf“ auf unseren APS-C-Kameras. Das Sigma 17-70 ist super flexibel, lichtstark, günstig und die Abbildungsleistung einfach nur großartig. Wir empfehlen es dir absolut als Reiseobjektiv aber auch als „Immerdrauf“ für den Alltag. Einen eigenen Artikeln mit vielen Beispielbildern findest du hier:

⇨ Das ultimative Reiseobjektiv.

Zum Sigma 17-70mm

Canon 24-105mm f/4,0 L IS USM

Unser „Immerdrauf“ an den Vollformatkameras ist das Canon 24-105mm, welches wir gleich zwei Mal haben. Wir verwenden es auf jeder Reise aber auch fast in allen anderen Situationen und fotografieren damit fast jeden Tag. Als L-Objektiv ist es wettergeschützt, was gerade für das Fotografieren auf Reisen ein enormer Vorteil ist. Einen Großteil der Bilder auf diesem Blog haben wir mit diesem Objektiv gemacht. Wenn du eine Canon-Vollformatkamera hast, ist es das perfekte Objektiv für deine Reisen.

Zum Canon 24-105mm

Canon 100mm f/2,8 L IS USM Macro

Dieses Objektiv nutzen wir für alle Makro- und Detailaufnahmen wie etwa von Insekten und Blüten. Für den Makrobereich könnten wir uns kein besseres Objektiv vorstellen. Wir nutzen es aber sehr gerne auch für Portraits, wo es mit seiner Lichtstärke und dem Bildlook überzeugt.

Zum Canon 100mm

Das Canon 100mm ist das perfekte Objektiv für Makroaufnahmen

Canon 70-200mm f/4,0 L IS USM

Das Canon 70-200mm nutzen wir für Tierfotos, aber auch für die meisten Portraits. Es ist von unglaublich hoher Qualität und wohl unser absoluter Favorit unter unseren Objektiven, auch wenn es weniger flexibel ist als das 24-105mm. Als Ergänzung für Tierfotos und Portraits empfehlen wir es dir absolut. Auch dieses Objektiv ist wetterfest und hat uns noch niemals enttäuscht.

Zum Canon 70-200mm

Canon 70-300mm f/4,0-5,6 IS USM

Das Canon 70-300mm ist unser zweites Teleobjektiv für Tierfotos. Wir nutzen es als Ergänzung zum 70-200mm oder wenn wir mehr Brennweite benötigen. Das Preisleistungsverhältnis dieses Objektivs ist fantastisch. Wenn du auf der Suche nach einem tollen Teleobjektiv bist, solltest du es dir unbedingt anschauen!

Zum Canon 70-300mm

Du weißt nicht, welches Objektiv du kaufen sollst und jeder sagt etwas anderes?

Finde heraus, welches Objektiv das richtige für dich ist!

Wildtierfotografie Kamera

Stative

Sirui

Das beste Reise-Stativ, das es für uns geben könnte, ist das Sirui T-1004X mit dem Sirui K-30X Kugelkopf, weil es Reisetauglichkeit und Stabilität perfekt vereint. Es ist leicht und kompakt, dabei aber extrem stabil und steht immer sicher. Die Gummifüße haben herausdrehbare Spikes für einen perfekten Halt auf jedem Untergrund, was gerade auf Reisen unheimlich hilfreich ist. Die Handhabung, auch die des Kugelkopfes, ist sehr unkompliziert und wir können uns nicht vorstellen, darauf zu verzichten. Eine ganz klare Kaufempfehlung!

Zum Sirui T-1004X Traveler Stativ

Zum Sirui K-30X Kugelkopf

Das perfekte Reise-Stativ

Überall dabei: Unser Sirui T-1004X

Gorillapod mit Kugelkopf

Er ist klein, leicht und flexibel. Und absolut überall zu befestigen. Der Gorillapod ist auf jeden Fall eines unserer coolsten Tools und auf unseren Reisen immer dabei! Die Gelenke sind sehr stabil, halten auch nach Jahren noch wie am ersten Tag und erlauben die Befestigung an Zäunen, Pfosten, Ästen, Außenspiegeln des Autos usw. und hat uns schon extrem geniale Aufnahmen beschert.

Zum Gorillapod

 

Bearbeitung

Für die Bildbearbeitung nutzen wir die CustomCloud von Adobe und einen großen iMac, auf dem wir auch erkennen können, was wir da machen. Und der die Farben so zeigt, wie sie sind.

Lightroom CC Classic

Wir fotografieren im RAW-Format und entwicklen unsere Bilder mit Lightroom CC Classic. Lightroom nutzen wir aber auch zur Bildverwaltung. Zur Katalogisierung. Und für fast alles anderes.
Wir schneiden und begradigen unsere Bilder in Lightroom, wir passen die Helligkeit, Farben, Lichter und Kontraste an, wir korrigieren Bildfehler, entrauschen und machen kleine Retuschen.
Wie du deine Bilder mit Lightroom zu Wow-Bildern machst, erfährst du hier:

⇨ Der letzte Schritt zur Perfektion – RAW-Entwicklung mit Adobe Lightroom.

Zu Adobe Lightroom CC Classic

Online Coaching Fotografie

Photoshop CC

Photoshop nutzen wir, wenn Lightroom nicht mehr weiter kommt. Es ist ein großes, mächtiges Programm, das fast alles kann – außer schnelle Bildverwaltung.
Mit Photoshop holen wir das Letzte aus unseren Lieblingsbildern heraus. Wir retuschieren durchs Bild laufende Leute, den störenden Mülleimer, den Pickel auf unserer Nase. Etwa jedes zehnte Bild, was es auf den Blog schafft, durchläuft eine Bearbeitung in Photoshop.

Zu Adobe Photoshop CC

 

Womit fotografiert ihr denn nun?

Wenn du uns aktuell begegnest, haben wir wohl unsere beiden Canon 5D Mark III dabei. Auf Reisen wird meist das Canon 16-35 mm oder das Canon 24-105 mm aufgeschraubt sein, manchmal auch unsere Lieblingslinse, das Canon 70-200 mm. Mehr als das haben wir auf Reisen meist auch nicht dabei. Außer das Stativ und den Gorillapod natürlich. Und einen Haufen gute und schnelle Speicherkarten.

Du weißt noch gar nicht, welche Kamera oder welches Objektiv eigentlich das richtige für dich ist? Hier helfen wir dir bei dieser schweren Entscheidung:

⇨ Welche Kamera soll ich kaufen?
⇨ Finde heraus, welches Objektiv das richtige für dich ist! 

Womit fotografierst du? Was ist deine „Immerdabei“-Ausrüstung? Brauchst du eine spezielle Empfehlung? Schreib uns einen Kommentar, wir antworten garantiert!

 

Kaufberatung Kamera

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Autor

Ich bin Sina, Mitbegründerin von Lichter der Welt, Fotografin und leidenschaftliche Weltenbummlerin. Ich liebe Natur, Freiheit, die Sonne auf meinem Gesicht und den Wind in meinen Haaren. Schon als Kind saß ich fasziniert vor dem Globus und malte mir aus, die Weite dieser Welt zu entdecken. Heute lebe ich diesen Traum und sammle Tipps, Inspirationen und Erfahrungen für dich!

14 Kommentare

  1. Ich bin auf der Suche nach einem Vergleich von Corel Paint und Photoshop beim Googeln auf Eure Seite gestossen und bin schon recht begeistert, schöne Bilder, schönder Text, interessante Themen (Danke für den Kreditkartenvergleich!)
    Da der obige Vergleich eine Entscheidung zwischen Mac und PC erfordert: Welchen iMac nutzt ihr? Arbeitsspeicher, Prozessor, Festplatte, Zoll, was lässt euch ruhig und störungsfrei arbeiten? Was sollte mindestens sein?
    Weiterhin euch gute Reisen!

  2. Hey Iwan,

    danke für dein Lob. 🙂

    Als „Hauptrechner“ nutzen wir aktuell einen iMac Retina 5K, 27 Zoll mit Intel i7 4,0 GHz und 32 GB RAM. Insgesamt haben wir für unsere Bilder 12TB externen Speicher. Das ganze ist aber auch schon recht hochgegriffen und eigentlich nur notwendig wenn du sehr sehr viele Bilder produzierst und diese auch noch sehr groß sind (z.B. RAW).

    Wieviel „Rechner“ du tatsächlich benötigst hängt halt sehr davon ab, was und wieviel du machen möchtest. Zum Einstieg in die Bildbearbeitung sollte eigentlich jedes aktuelle Gerät (Windows wie Mac) ausreichend sein.

    Liebe Grüße
    Sina

  3. Liebe Sina! Lieber Jan!
    Für meine Nikon D5000 möchte ich mir einen Blitz zulegen? Könnt ihr mir Empfehlungen schicken? Auf was muss ich beim Blitzkauf achten?

    Weiters überlege ich mir, meine Spiegelreflexkamera in ein besseres Model auszutauschen. Möchte gerne bei Nikon bleiben, damit ich meine Objektive und den Blitz, sofern ich einen guten zuvor gekauft habe, nicht austauschen muss. Zur Orientierung bin ich Hobbyfotografin und habe in den letzten acht Jahren gelernt, mit einer Spiegelreflex umzugehen.
    Vielen Dank im Voraus,
    Johanna

    • Liebe Johanna,

      wenn du dir einen Blitz für deine Nikon zulegen möchtest und in diesem Bereich noch keine oder nur wenig Erfahrung hast, empfehle ich dir auf jedem Fall zu einem E-TTL (bei Nikon heißt es glaube ich D-TTL oder i-TTL) Blitz zu greifen. Diese Blitze berechnen die benötigte Blitzleistung selbst und beziehen ISO, Blende, Verschlusszeit und Belichtungs- und Blitzbelichtungskorrektur mit in die Berechnung ein. Das ist gerade am Anfang oder wenn es schnell gehen muss eine sehr große Hilfe.

      Wenn du dann später etwas mehr damit experimentieren möchtest und mehr mit dem Thema vertraut bis, lassen sich diese Blitze natürlich auch komplett manuell steuern.

      Wichtig zu wissen ist allerdings, dass die Anschlüsse der Blitze herstellerspezifisch sind und dann eben nur auf Nikon passen. Wenn du mal deinen Kamerahersteller wechseln willst, musst du neben deinen Objektiven auch den Blitz wechseln.

      Liebe Grüße und sorry das es mit der Antwort etwas gedauert hat!
      Jan

  4. Hallo,erstmal habt ihr ein sehr schönen Bericht über eure Ausrüstung geschrieben.
    Für mich als Anfänger war es sehr Hilfreich diesen zu lesen. Da ich jetzt nach Borneo fliege habe ich eine Frage zumObjektiv .
    Ich habe die EOS 80D und bin voll zufrieden,an Objektiven besitze ich:50mm f 1,8 STM/55-250mm 4-5,6STM /und das 10-18mm 4,5-5,6 IS STM und lohnt sich die Anschaffung eines 24-70mm f2,8 L USM.Ich Danke schonmal für die Antwort.Das 200mm f2,8 wird wohl mit 1,5kg zu schwer,Für welches würdet ihr euch entscheiden.
    MfG Michael

    • Sina Antworten

      Hey Michael,
      danke für dein Lob!

      Das 24-70 2,8 ist ein sehr gutes Objektiv. Ob es sich für dich lohnt, kommt total darauf an, was du fotografierst. Was stört dich bzw. fehlt dir an deinen jetzigen Objektiven, was wünschst du dir vom Objektivkauf?
      Das 70-200 ist auch extrem stark, hat aber eben einen völlig anderen Schwerpunkt als das 24-70. Was fotografierst du denn? 🙂

      Liebe Grüße
      Sina

  5. Ja das ging ja schnell,ich fotografiere sehr gerne Landschaften und Tiere,habe aber erst mit der Fotografie angefangen bevor wir nach SA gefahren sind.
    Da hatte ich das 55-250mm sowie das 18-55mm mit,mit dem 55-250mm habe ich für uns sehr schöne Tieraufnahmen machen können,allerdings hatte ich zum entsetzen unseres Ranger im Glück .
    Er meinte ich würde diese anziehen,und ich war einfach nur begeistert,sind natürlich keine Profi-Aufnahmen aber mir gehts auch nicht darum. Ich möchte einfach schöne Fotos die ich mit meiner Frau auf der Klotze gut anschauen kann.
    Mein Interresse liegt bei der Natur und den Tieren von der Schlange bis zum Elefanten.
    Ich habe die Fotgrafie angefangen da ich in den nächsten 4Jahren in Rente gehe und ich dieses als Hobby sehe.
    In Euren Bericht weisst ihr auf Lichtstarke Objektive hin,da ich aber bloss das 50er habe (mit dem ich viel mache) hab ich gedacht frage mal an ob eins von beide tauglich ist. Ich weiss oder nehme stark an das ihr mit solchen Anfragen gelöchert werdet,aber für mich umso schöner eine Antwort zu erhalten.
    Wenn ich in den Foren suche haben 10 Fotografen =10unterschiedliche Meinungen,und ihr seit überall unterwegs und habt die Erfahrung mit Wetter /Licht und den Tieren,achja und noch die schlepperei der Ausrüstung.
    Danke😊

    • Sina Antworten

      Hey Michael,

      das klingt großartig, mit deinem Händchen, Tiere anzuziehen. Kommst du mit auf unsere nächste Reise, damit wir Wildtiere fotografieren können? 😅

      Ich muss sagen, dass wir das 70-200 lieben, es ist unserer Meinung nach eines der besten Canon-Objektive überhaupt. Für Reisen ist uns die 2,8er-Version aber auch zu schwer, deswegen nehmen wir das 70-200 4,0 IS USM. Auch das ist großartig (und auch günstiger). Wenn du aber mehr im Dschungel fotografieren willst und das Schleppen irgendwie arrangieren kannst, würden wir doch eher zum 2,8 raten – durch die Dunkelheit unten im Dschungel kommen wir mit 4,0 dort an die Grenze.

      Willst du mehr auf „normale Reisefotografie“, also Städte, Portraits, Reportage… gehen, ist das 24-70 2,8 perfekt dafür. Absolute Empfehlung! Für Wildtiere hat es allerdings zu wenig Brennweite und für Landschaften an deinem APS-C-Sensor schon zu viel. Dafür würden wir ein Objektiv wählen, das etwa bei 10mm beginnt und da brauchst du dann auch nicht so viel Lichtstärke, weil Landschaften sich ja nicht bewegen und du auch mit Stativ arbeiten kannst.

      Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen 🙂

      Liebe Grüße
      Sina

  6. Für meine Canon EOS 60D nutze ich das EF 17-40mm L USM und bin total happy damit! Ist am APS-C zwar auch schon grenzwertig, aber die Schärfe am APS-C Sensor ist einfach grandios!

  7. Hallo,
    schöne Webseite und sehr gute Informationen, die ich alle so auch unterstreichen kann.
    In den 70er Jahren habe ich mal auf der Kunstschule auch das Fotografieren gelernt. Es war damals für mich beruflich notwendig, für die Schallplattencovergestaltung usw. Privat habe ich seinerzeit viel DIAS gemacht, was mir viel Freude bereitete.
    Anfang der 2000er Jahre, als es mit den Digitalkameras los ging fing ich wieder mit dem fotografieren als Hobby erneut an, zuerst mit einer Kompaktkamera, dann wurden es 2 Bridge. Später folgten dann die DSLR´s der Marken SONY, PENTAX, NIKON und CANON.

    Sina, was mich bei Euch etwas wundert. Warum schlürt ihr soviel schweres Equipment mit herum, dazu von einer Marke, die innovativ fast alles verschlafen hat ? Einiges aus Eurer Ausrüstung hatte ich selbst. Genau aus diesen Gründen, Gewicht und nicht viel Neues, habe ich vor zwei Jahren gewechselt. Jetzt ist alles recht klein und auch leichter und das ohne jegliche Qualitätseinbußen, sonst hätte ich das auch nicht gemacht. Auch viele Profis sind bereits diesen Weg gegangen und haben es nicht bereut.
    Vollformat ist für mich kein Thema mehr, da es kaum noch Vorteile bietet, auch im Low-Light kaum noch.
    Ja, ich bin zu Sony und Fuji gegangen. Ok, auch für mich gilt, gute Objektive stehen an erster Stelle und der der hinter der Kamera steht.

    • Sina Antworten

      Hey Dieter,
      danke für die Diskussionsanregung!
      Wir brauchen nicht immer das Neuste vom Neusten und laufen absolut nicht irgendwelchen Trends hinterher. Ja, die Spiegellosen von Sony sind gerade der totale Hype. Machen die alten fetten Canons deswegen schlechtere Fotos? Mitnichten. Generell sind wir große Fans der These, das das Equipment nicht entscheidend ist. Uns stört das Gewicht nicht. Wenn es andere stört, verstehen wir das. Uns stören andere Dinge viel mehr und sind uns viel wichtiger und für unsere Fotografie viel entscheidener.

      Natürlich haben wir die Sonys (u. a.) probiert. Sie liegen uns nicht gut in der Hand, wir haben lieber einen richtigen Griff. Im Endeffekt geht es uns da nicht so der um das gemessene Gewicht der Kamera, sondern um das gefühlte. Die Sony liegt mir so schlecht in der Hand, dass ich nach wenigen Minuten (!) Druckstellen habe und alles verkrampft. Mit der schwereren aber für mich besser handhabbaren Canon fotografiere ich 12 oder 16 Stunden ohne Probleme. Abgesehen davon, dass das Hauptgewicht sowieso die Objektive sind. Was bringt mir denn eine so kleine, so leichte Kamera, wenn ich eh so ein schweres, großes Objektiv dranschnallen muss?

      Spiegellos ist für uns außerdem raus, weil wir für unsere Jobs Kameras brauchen, die sofort da sind, wenn man sie anschaltet. Ohne Verzögerung. Wir wollen einen optischen Sucher und keinen Bildschirm, wir wollen lange Akkulaufzeiten. Wir wollen Kameras, mit denen wir im strömenden Regen fotografieren können und die wir bei Langzeitbelichtungen auf dem Stativ vereisen lassen können. Mach das mal mit einer der neuen „Computercams“. Wir wollen hammer Service, den bietet Canon, und wir brauchen den oft. Das ist uns sooo viel wichtiger als in riesigen Kampagnen beworbene technische Innovationen, die wir in der Praxis schlicht noch nie vermisst oder gebraucht haben.
      Die Spiegellosen sind toll und haben voll ihre Berechtigung. Wir empfehlen sie mega oft und ich glaube, dass sie vielleicht sogar für die meisten die richtige Entscheidung sind. Deswegen sind sie es aber nicht automatisch auch für uns. Und deswegen alles andere als innovationslos und oll darzustellen, ist mE einfach falsch und ein Reinfall auf die Werbestrategie und/oder den Hype.
      Tatsächlich schauen wir uns nach neuem Equipment um und auch das wird wieder Vollformat, SLR und von Canon sein. Unsere Fotos werden dadurch keinen Deut schlechter oder besser sein als von anderen Fotografen. Aber wir fühlen uns damit am wohlsten und können damit am besten arbeiten. Denn das ist unsere Kamera vor allem für uns: Ein Arbeitsgerät, was enorm viel aushalten muss.

      Ich hoffe, ich konnte dir einen Einblick geben!
      Liebe Grüße
      Sina

  8. Hallo Sina,

    ich hatte meine Argumentationen nicht darauf angelegt, jedem neuen Trend sofort hinterher zulaufen.
    Auch ich weiss, dass man HEUTE noch mit Kameras, die zehn Jahre auf dem Buckel haben, super Fotos machen kann.
    Ich habe mein Equipment nicht wegen Neuigkeiten gewechselt, sonder wegen des Gewichts. Dies wollte ich aber auch nur tun,
    wenn ich keinerlei Qualitätseinbussen mitnehmen muss, was man auch nicht braucht, sogar im Gegenteil. Mehr Dynamik und besseren AF usw. sind aber auch nicht zu verachten.
    Letztes Jahr habe ich mir sogar zusätzlich eine FUJI XT10 mit 16 Megapixel gekauft. Hier werden viele die Nase rümpfen, da für sie 16MP im Jahr 2019 nicht mehr akzeptabel sind. Die Kamera wird sogar als „Bildqualitätswunder“ bezeichnet.
    Ich bin diesen Schritt „für die Streetfotografie“ bewusst gegangen. Sie hat dazu super LOW-LIGHT Eigenschaften, einen tollen AF usw. Mit meiner Canon 7D MkII und einem 50mm hatte ich immer das Gefühl einen Backstein in der Hand oder um den Hals zu haben.
    Natürlich habe ich auch noch andere Kameras. Du siehst aber, nix ist unbedingt mit dem „Trend hinterherlaufen“.

    Bei Euch hatte ich mich nur gefragt, warum die schweren Sachen, da Ihr ja auch viel unterwegs seid und diese „SCHLÜREREI“ heute nicht mehr notwendig ist.

    Übrigens. Die heutigen und leichten Kameras, ob mit APSC o. Vollformat, werden abgedichtet und in Metallgehäusen angeboten. Sie können ebenso als Arbeitsgeräte eingesetzt werden und sind keine „SPIELEREI“. Wie schon geschrieben. Viele Profis haben bereits gewechselt und es werden immer mehr.

    Lieben Gruss,
    Dieter

    • Sina Antworten

      Hallo Dieter,
      genau auf deinen letzten Satz bezog ich mich mit meinen Äußerungen zum „Trend“: Wir wechseln doch nicht, weil viele andere es auch tun. Wir wechseln dann, wenn uns etwas fehlt, wir unzufrieden sind oder wir bei anderem Equipment extreme Vorteile sehen. Warum das für uns aktuell nicht so ist, habe ich ja schon erläutert. Damit möchte ich keinenfalls andeuten, dass die Bildqualität bei den Spiegellosen schlechter ist, denn das wäre Quatsch. Uns geht es, wie schon dargestellt, um andere Eigenschaften.
      Großartig, dass du mit deinem neuen Equipment so zufrieden bist – das freut mich, genau so soll es sein 🙂

      Liebe Grüße
      Sina

  9. Ist doch klar, „JEDEM SEIN EQUIPMENT“. Wichtiger ist, dass wir uns alle an schönen Fotos erfreuen können.

    Lieben Gruss,
    Dieter

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